Das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (NORAD) alarmierte neun Militärflugzeuge, um eine russische Formation vor der Küste Alaskas abzufangen. Am Donnerstagabend wurden in der Luftverteidigungsidentifikationszone zwei strategische Bomber Tu-95, zwei Kampfjets Su-35 und ein Frühwarnflugzeug A-50 entdeckt. Die Amerikaner schickten unter anderem moderne Kampfjets F-35 und F-16, die die russischen Maschinen über internationalen Gewässern eskortierten, bis sie die überwachte Sicherheitszone verließen.
Russische Formation vor Alaska
Es wurden fünf Flugzeuge der Russischen Föderation entdeckt, darunter zwei Tu-95-Bomber, die in der Lage sind, Marschflugkörper zu tragen, und in der ADIZ-Zone operierten.
Massive Reaktion der US-Kampfjets
Die Amerikaner alarmierten insgesamt 9 Maschinen, darunter moderne F-35 Lightning II sowie unterstützende vier Tankflugzeuge KC-135.
Keine Luftraumverletzung
Das Militär bestätigte, dass die russischen Einheiten im internationalen Luftraum blieben und sicher eskortiert wurden, bis sie die Zone verließen.
Globaler Anstieg der Aktivität
Parallel wurde eine Konfrontation mit der chinesischen Luftwaffe über dem Gelben Meer sowie die Verlegung von F-15-Kampfjets in den Nahen Osten festgestellt.
Am Donnerstagabend Ortszeit kam es zu einem schwerwiegenden Luftzwischenfall nahe der Grenzen des Luftraums der Vereinigten Staaten. NORAD meldete die Entdeckung von fünf russischen Einheiten in der ADIZ-Zone vor der Küste Alaskas. Die russische Formation bestand aus zwei strategischen Bombern Tu-95, zwei Kampfjets Su-35 und einem selten gesichteten Frühwarnflugzeug A-50. Ähnliche Vorfälle gibt es seit dem Kalten Krieg regelmäßig, doch die Häufigkeit von Flügen der russischen Langstreckenluftwaffe nahe der NATO-Grenzen hat nach 2014 deutlich zugenommen.Als Reaktion auf die Annäherung der fremden Maschinen schickte die US-Luftwaffe eine starke Gruppe von neun Maschinen in die Luft. Das amerikanische Team umfasste jeweils zwei Kampfjets F-16 und F-35, ein Frühwarnflugzeug E-3 AWACS sowie vier Tankflugzeuge KC-135, die während des Einsatzes Treibstoffunterstützung gewährleisteten. Militärvertreter betonten, dass sich die russischen Flugzeuge stets im internationalen Luftraum bewegten und das souveräne Territorium keines Staates verletzten. Parallel zu den Ereignissen im Norden berichten Medien über wachsende Spannungen in anderen Weltregionen. Über dem Gelben Meer kam es zu einem seltenen Zusammentreffen der Luftstreitkräfte der USA und Chinas, wo etwa 10 amerikanische F-16 vom Stützpunkt Osan in Südkorea in der Nähe chinesischer Maschinen operierten. Zudem deutet eine Analyse von Open-Source-Daten auf eine verstärkte logistische Aktivität der USA in Jordanien hin, was auf eine Umgruppierung von Kräften in Richtung Naher Osten hindeuten könnte. Die Tu-95-Bomber, im NATO-Code als „Bear” bekannt, stammen aus den 1950er Jahren, bleiben aber dank Modernisierungen ein Eckpfeiler der russischen strategischen Luftwaffe und sind in der Lage, Atomwaffen zu tragen.Die Situation vor der Küste Alaskas wurde von Experten als routinemäßige, aber demonstrative Aktion Moskaus eingestuft, die darauf abzielt, die Reaktionszeit der dem Pentagon unterstellten Verteidigungssysteme zu testen. Das NORAD-Kommando versicherte, jede Aktivität in der Region zu überwachen und über angemessene Mittel zum Schutz der Küsten des Kontinents zu verfügen.