Die französische Polizei hat neun Personen festgenommen, die verdächtigt werden, an der tödlichen Prügelei des 23-jährigen Quentin Deranque, eines Aktivisten nationaler Kreise, beteiligt gewesen zu sein. Der tragische Vorfall ereignete sich in Lyon während Auseinandersetzungen zwischen rechtsextremen Gruppen und Antifaschisten in der Nähe des Ortes einer Konferenz der Europaabgeordneten Rima Hassan. Unter den Festgenommenen befindet sich ein parlamentarischer Assistent eines Abgeordneten der linksradikalen Partei La France Insoumise, was in Frankreich eine heftige Debatte über politische Gewalt ausgelöst hat.
Massenfestnahmen nach Lynchmord
Die französische Polizei hat neun Verdächtige wegen der tödlichen Prügelattacke auf Quentin Deranque festgenommen, darunter einen parlamentarischen Assistenten mit Verbindungen zur radikalen Linken.
Kontroversen um LFI-Assistenten
Unter den Festgenommenen ist Jacques-Élie Favrot, ein Mitarbeiter des Abgeordneten Raphaël Arnault, was die Partei La France Insoumise in das Kreuzfeuer der Kritik rückt.
Zunahme der Spannungen in Lyon
Der Tod des 23-Jährigen hat eine Welle von Vergeltungsangriffen auf politische Büros sowie die Ankündigung von Protestmärschen am kommenden Samstag ausgelöst.
Der Tod von Quentin Deranque, eines 23-jährigen Mathematikstudenten mit Verbindungen zu identitären Bewegungen, hat die französische Öffentlichkeit erschüttert. Der tragische Lynchmord ereignete sich am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, im Zentrum von Lyon. Das Opfer wurde von einer Gruppe maskierter Angreifer attackiert, während in der nahegelegenen Hochschule Sciences Po eine Veranstaltung mit der Europaabgeordneten Rima Hassan stattfand. Deranque erlag zwei Tage später im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen. Der Lyoner Staatsanwalt Thierry Dran informierte über die Festnahme von insgesamt neun Verdächtigen. Die größte Kontroverse löste die Tatsache aus, dass einer der Festgenommenen Jacques-Élie Favrot ist, ein parlamentarischer Mitarbeiter von Raphaël Arnault. Die Ermittler prüfen Verbindungen der Festgenommenen zur Organisation Jeune Garde, die bereits zuvor wegen Vorwürfen der Gewaltanwendung im Fokus der Behörden stand. Die Polizei sicherte Überwachungsaufnahmen, die die Brutalität des Angriffs auf den wehrlosen, am Boden liegenden Studenten dokumentieren. Frankreich hat eine lange Geschichte der politischen Radikalisierung in großen städtischen Zentren; Lyon ist seit den 1970er Jahren eine Hochburg sowohl neonazistischer Gruppen als auch stark formalisierter anarchistischer Kampfgruppen. Der Vorfall hat zu einer scharfen Polarisierung auf der politischen Bühne geführt. Vertreter der Regierung und der Rechten werfen der Partei La France Insoumise vor, ein Klima der Duldung von Aggression gegenüber ideologischen Gegnern zu schaffen. Die Führer der Linken hingegen, die Gewalt ablehnen, warnen davor, die gesamte antifaschistische Bewegung zu dämonisieren. In Lyon ist für den kommenden Samstag ein Schweigemarsch angekündigt, der an das Opfer erinnern soll, doch die Behörden befürchten, dass die Demonstration in weitere Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Fraktionen eskalieren könnte. „Der Angriff war durch extreme Gewalt gekennzeichnet, und das Opfer wurde von mindestens sechs Angreifern buchstäblich zu Tode geprügelt.” — Thierry Dran 9 — Personen, die im Zusammenhang mit dem Mord an dem Studenten festgenommen wurden Die Ermittlungen werden wegen vorsätzlichen Totschlags geführt. Die Situation bleibt angespannt, und im ganzen Land kommt es zu Vandalismusakten gegen Büros von La France Insoumise, was als Vergeltung für den Tod von Deranque gilt. Experten weisen darauf hin, dass es sich um einen der schwerwiegendsten Fälle politischer Gewalt in der jüngeren französischen Geschichte handelt, der an tragische Ereignisse der Vergangenheit erinnert, die zur Auflösung radikaler Organisationen auf beiden Seiten der Barrikade führten.Die Medien konzentrieren sich auf die Bedrohung durch identitäre Kampfgruppen und betonen, dass das Opfer ebenfalls radikalen Kreisen angehörte. | Es werden die Verbindungen der Täter zur Partei LFI sowie der brutale, lynchartige Charakter des Mordes an einem wehrlosen jungen Mann hervorgehoben.
Mentioned People
- Quentin Deranque — 23-jähriger Mathematikstudent und identitärer Aktivist, Opfer einer tödlichen Prügelattacke in Lyon.
- Thierry Dran — Staatsanwalt in Lyon, der die Ermittlungen zum Mord an Quentin Deranque leitet.
- Rima Hassan — Europaabgeordnete für La France Insoumise, in deren Nähe zum Zeitpunkt des Angriffs eine Konferenz stattfand.
- Raphaël Arnault — Linksradikaler Abgeordneter, dessen Assistent im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen wurde.