Am Montagabend kam es in der Ortschaft Manlleu in der Nähe von Barcelona zu einem tragischen Brand, bei dem fünf junge Menschen ums Leben kamen. Das Feuer brach gegen 21:00 Uhr in einem Wirtschaftsraum auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohngebäudes aus. Obwohl der Brand nicht großflächig war, konnten die Opfer den Raum nicht verlassen. Vier weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Die örtlichen Behörden führen derzeit intensive Ermittlungen durch, um die Ursache des Brandausbruchs und die Gründe, warum die Teenager im Inneren eingeschlossen waren, zu klären.
Tragischer Tod von Teenagern
Bei dem Brand starben fünf junge Menschen unter 18 Jahren, die sich in einem Raum auf dem Dach eines Wohnblocks aufhielten.
Unklare Gründe für das Eingeschlossensein
Trotz der geringen Ausdehnung des Feuers konnten die Opfer den Wirtschaftsraum nicht verlassen, was ein zentraler Punkt der Ermittlungen ist.
Ort des Geschehens
Die Tragödie spielte sich in Manlleu bei Barcelona in einem fünfstöckigen Gebäude in der Straße Montseny am Montagabend ab.
Das tragische Ereignis ereignete sich am Montag, 16. Februar, gegen 21:10 Uhr in der Ortschaft Manlleu in der Provinz Barcelona. Das Feuer brach in einem kleinen Wirtschaftsraum aus, der auf dem Dach eines fünfstöckigen Wohnblocks in der Straße Montseny liegt. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr könnte dieser Raum – formal ein Abstellraum – als Treffpunkt für Jugendliche oder als informeller Wohnraum genutzt worden sein. Rettungskräfte, die nach Meldungen von Nachbarn über Rauch im Treppenhaus eintrafen, löschten das Feuer innerhalb von 30 Minuten. Leider wurden im Inneren die Leichen von fünf Personen gefunden, die alle minderjährig waren. Rettungsdienste, darunter das Sistema d'Emergències Mèdiques (SEM), leisteten vier weiteren Personen Hilfe, die leichte Verletzungen erlitten hatten. Die Bombers de la Generalitat, die katalanische Feuerwehr, betont, dass das Feuer selbst relativ klein war und die Gebäudestruktur nicht beschädigt wurde. Das größte Rätsel für die Ermittler bleibt, warum die Gruppe von Teenagern den Raum zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht verlassen konnte. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Tür blockiert war oder die schnelle Ausbreitung des Rauches zum sofortigen Bewusstseinsverlust der Opfer führte. Spanien kämpft mit dem Problem der Umnutzung von Nichtwohnräumen wie Abstellräumen oder Gewerbeeinheiten zu Wohnzwecken, was oft auf hohe Mietpreise in Metropolen wie Barcelona zurückzuführen ist und zu tragischen Vernachlässigungen des Brandschutzes führt. Der Präsident der Generalitat de Catalunya, Salvador Illa, zeigte sich tief betroffen von der Tragödie und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Die Identität der Verstorbenen wird derzeit von Gerichtsmedizinern bestätigt, da einige Leichen stark verkohlt sind. Das Rathaus von Manlleu kündigte an, lokale Trauer zu erklären. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Überprüfung der Lebensbedingungen in dem abgebrannten Abstellraum und die Prüfung, ob er irgendwelche Sicherheitsnormen erfüllte, was zu strafrechtlicher Verantwortung des Eigentümers führen könnte. „Ich bin erschüttert über den Tod von fünf jungen Menschen bei dem Brand in Manlleu. Ich sende den Familien und Freunden der Opfer mein aufrichtiges Beileid.” — Salvador Illa Bilanz der Tragödie in Manlleu: Todesopfer: 5, Verletzte (leichte Verletzungen): 4, Feuerwehreinheiten: 13 Ablauf der Ereignisse in Manlleu: 16. Februar, 21:10 — Brandmeldung; 16. Februar, 21:40 — Löschung des Feuers; 17. Februar, morgens — Offizielle Mitteilung; 17. Februar, 09:00 — Beginn der Identifizierung
Mentioned People
- Salvador Illa — Präsident der Regierung Kataloniens (Generalitat), der den Familien der Opfer sein Beileid aussprach.