In den letzten 24 Stunden kam es in mehreren Regionen Polens zu gefährlichen Vorfällen im Zusammenhang mit der Freisetzung von Kohlenmonoxid. Die schwerwiegendsten Ereignisse wurden in Pyskowice, Kalisz und Kostrzyn verzeichnet. Insgesamt benötigten mehrere Personen, darunter eine große Gruppe von Kindern, sofortige medizinische Hilfe und Krankenhausbehandlung. Die Einsatzkräfte appellieren erneut an die Installation von Gasmeldern, die in einem Fall eine Tragödie verhinderten.
Massenvergiftung in Schlesien
In Pyskowice wurden sieben Personen, darunter sechs Kinder, nach dem Baden einer Bewohnerin und dem Austreten von Kohlenmonoxid ins Krankenhaus eingeliefert.
Bewusstloses Kind in Kalisz
In Kalisz kam es zur Ohnmacht eines 12-jährigen Mädchens aufgrund einer Kohlenmonoxidemission; das Kind wurde nach dem Einsatz von vier Feuerwehrzügen hospitalisiert.
Gerettet durch einen Melder
In Kostrzyn in der Dworcowa-Straße erkannte ein funktionierender Melder die Gefahr, sodass die Bewohner vor dem Auftreten von Vergiftungssymptomen sicher evakuiert werden konnten.
Mitte Februar kam es zu einer Serie gefährlicher Vorfälle im Zusammenhang mit der Freisetzung von Kohlenmonoxid in Wohngebäuden. Die tragischste Bilanz wurde in Pyskowice in Schlesien verzeichnet, wo nach dem Baden einer 41-jährigen Frau und sechs Kindern im Alter bis zu 15 Jahren starke Beschwerden auftraten. Alle Hausbewohner mit Schwindel und Schwäche wurden in medizinische Einrichtungen gebracht. Obwohl die Situation dramatisch aussah, bestätigten die Ärzte, dass das Leben der Betroffenen nicht mehr in Gefahr sei. Vor Ort intervenierten zwei Feuerwehreinheiten und die Polizei, die eine detaillierte Überprüfung der Heizungsanlage durchführte. Statistiken der Hauptkommandantur der Staatlichen Feuerwehr zeigen, dass jedes Jahr in der Heizperiode in Polen mehrere Dutzend bis hundert Menschen an Kohlenmonoxidvergiftungen sterben. Dieses Problem verschärft sich insbesondere in älteren Gebäuden mit undichter Belüftung.Ein ebenso gefährlicher Vorfall ereignete sich in Kalisz in der Henryk-Wieniawski-Straße. Die Rettungsdienste erhielten eine Meldung über die Ohnmacht eines 12-jährigen Mädchens. Nach dem Eintreffen von vier Feuerwehrzügen wurde eine hohe Kohlenmonoxidkonzentration im Gebäude bestätigt. Das bewusstlose Kind wurde sofort in das Krankenhaus in Kalisz transportiert. Die Feuerwehrleute betonen, dass dieser Vorfall wahrscheinlich hätte vermieden werden können, wenn in der Wohnung ein Gerät zur Warnung vor Gas vorhanden gewesen wäre. 12 osób — mussten aufgrund der jüngsten Vergiftungen hospitalisiert werden In Kostrzyn in der Dworcowa-Straße ereignete sich hingegen eine Situation, die als Vorbild für die richtige Absicherung eines Hauses gilt. Dank eines funktionierenden Kohlenmonoxidmelders wurden die Bewohner rechtzeitig vor einem Leck gewarnt. Zwei Züge der Freiwilligen Feuerwehr Kostrzyn bestätigten die Anwesenheit des Gases mit speziellen Detektoren. Dank der schnellen Reaktion konnten die Mieter eine Vergiftung vermeiden, und die Feuerwehrleute konnten die Räume sicher lüften und die Emissionsquelle sichern. „Wir appellieren daran, insbesondere in der Herbst-Winter-Periode in Gebäuden Kohlenmonoxid- und Rauchmelder zu installieren. Sie können Gefahren frühzeitig erkennen und die Bewohner warnen.” — asp. Jakub Pietrzak Anzahl der Betroffenen in den jeweiligen Städten: Pyskowice: 7, Kalisz: 1, Kostrzyn: 0
Mentioned People
- Jakub Pietrzak — Feuerwehrkommissar, der zur Installation von Kohlenmonoxidmeldern in Häusern aufruft.