Das Weiße Haus intensiviert die Bemühungen zur Verabschiedung des SAVE America Act, der den Nachweis der Staatsbürgerschaft bei der Wählerregistrierung vorschreiben soll. Präsident Donald Trump übt Druck auf Senatoren der Republikanischen Partei aus und fordert gleichzeitig Einschränkungen der Briefwahl. Das Justiz- und das Heimatschutzministerium sehen sich rechtlichen Herausforderungen bei der Verfolgung mutmaßlicher Fälle von illegaler Stimmabgabe durch Personen ohne Staatsbürgerschaft gegenüber.

Druck auf den Senat

Präsident Donald Trump übt Druck auf Senatoren der Republikanischen Partei aus, um den SAVE America Act anzunehmen, der die Anforderungen an die Wählerregistrierung verschärft.

Kampf gegen die Briefwahl

Die Administration strebt ein Verbot der Briefwahl an und behauptet grundlos, dass dieser Prozess anfällig für massiven Wahlbetrug sei.

Widerstand von Beamten

Mitarbeiter des Justizministeriums kämpfen mit fehlenden Beweisen in Fällen mutmaßlicher Stimmabgabe durch Personen ohne Staatsbürgerschaft.

Die Trump-Administration unternimmt verstärkte Anstrengungen, um die bundesweiten Wahlstandards in den Vereinigten Staaten radikal zu verändern. Hauptinstrument dieser Veränderungen soll der Gesetzentwurf SAVE America Act sein, der kürzlich vom Repräsentantenhaus angenommen wurde. Der Präsident fordert von den Senatoren nicht nur Unterstützung für die neuen Überprüfungsanforderungen, sondern auch die Aufnahme von Bestimmungen in das Gesetz, die die Briefwahl erheblich einschränken. Trump hat wiederholt ohne Belege behauptet, diese Form der Stimmabgabe begünstige massiven Wahlbetrug. Das Wahlsystem in den USA ist hochgradig dezentralisiert, was auf Bestimmungen aus dem 18. Jahrhundert zurückgeht, die den Bundesstaaten große Freiheit bei der Festlegung von Wahlverfahren lassen, was historisch zu zahlreichen Streitigkeiten zwischen Bundes- und Landesebene geführt hat.Unterdessen äußern hochrangige Beamte des Justizministeriums Skepsis gegenüber den Forderungen des Weißen Hauses nach Massenverfolgung von Einwanderern wegen Wahlteilnahme. Ermittlungen von Homeland Security Investigations (HSI) auf Basis von Dienstnotizen bestätigen nicht die These eines weitverbreiteten Phänomens der Stimmabgabe durch Unbefugte. Diese Dokumente haben jedoch innerhalb der Behörde für Aufsehen gesorgt und Mitarbeiter gezwungen, Fälle mutmaßlichen Wahlbetrugs trotz fehlender belastbarer rechtlicher Daten, die diese Anschuldigungen stützen, priorisiert zu behandeln. „Wir müssen unsere Grenzen und unsere Wahlurnen vor illegalem Einfluss von Personen schützen, die kein Recht haben, über das Schicksal Amerikas zu entscheiden.” — Donald Trump Kritiker des Gesetzes, hauptsächlich aus den Reihen der Demokratischen Partei, argumentieren, dass die neuen Vorschriften darauf abzielen, ethnischen Minderheiten und Gruppen mit niedrigeren Einkommen die Stimmabgabe zu erschweren. Sie weisen darauf hin, dass die Anforderung eines Reisepasses oder einer Geburtsurkunde bei der Registrierung eine Form moderner Wahlsteuer sei, da die Beschaffung dieser Dokumente mit Kosten und Bürokratie verbunden ist. Der Kampf um die Gestaltung des Wahlrechts wird zum zentralen Punkt der politischen Strategie vor den anstehenden Wahlzyklen und spaltet Gesellschaft und politische Eliten in Washington. Vorgeschlagene Änderungen im Wahlsystem: Wählerregistrierung: Eidesstattliche Erklärung → Verpflichtender Nachweis der Staatsbürgerschaft; Briefwahl: In den meisten Bundesstaaten weitgehend verfügbar → Erhebliche Einschränkungen oder vollständiges Verbot Liberale Medien betonen den Mangel an Beweisen für Wahlbetrug und sehen das Gesetz als Versuch der systematischen Ausgrenzung eines Teils der Wählerschaft. | Konservative Quellen verteidigen das Gesetz als notwendiges Instrument zum Schutz der Wahlintegrität und des Vertrauens der Bürger in demokratische Prozesse.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, der Änderungen im Wahlrecht vorantreibt.