Die Notierungen für Rohöl an den Weltbörsen bleiben zu Wochenbeginn stabil. Investoren verfolgen aufmerksam Berichterstattungen vor den für Dienstag geplanten Gesprächen zwischen Vertretern der Vereinigten Staaten und Irans in Genf. Obwohl die Preise für Brent und WTI nur symbolische Veränderungen verzeichneten, warnen Analysten vor möglichen Schwankungen infolge zunehmender Spannungen im Nahen Osten und künftiger Entscheidungen der OPEC+ bezüglich der Fördermengen.

Minimale Preisschwankungen

Die Kontrakte für Brent und WTI änderten ihren Wert um lediglich 3 Cent, was auf die große Vorsicht der Investoren vor den Gesprächen in Genf hinweist.

Entscheidende USA-Iran Gespräche

Das für Dienstag geplante Treffen in der Schweiz könnte über die Zukunft der Sanktionen gegen iranisches Öl entscheiden und die globale Angebotsbilanz beeinflussen.

Langfristige Prognosen

Analysten der Westpac prognostizieren einen Preisrückgang auf 60 Dollar pro Barrel bis 2026, basierend auf der erwarteten Förderausweitung.

Auf den Kraftstoffmärkten herrscht vorübergehende Stabilität, und die Aufmerksamkeit der Makler hat sich auf die Diplomatie verlagert. Investoren erwarten die am Dienstag wiederaufgenommenen Gespräche zwischen Washington und Teheran, die in Genf stattfinden sollen. Der Preis für ein Barrel Brent schwankt um 67,72–67,81 USD, während das amerikanische WTI im Bereich von 62,86–62,98 USD gehandelt wird. Diese Situation ist das Ergebnis zweier gegensätzlicher Kräfte: der Sorge um Lieferunterbrechungen aufgrund geopolitischer Spannungen und der erwarteten Angebotsausweitung durch die Gruppe OPEC+. Präsident Donald Trump hat seine Rhetorik verschärft und angedeutet, dass ein Regimewechsel in der Region die optimale Lösung wäre. Solche Äußerungen erhöhen die Risikoprämie und schützen den Rohstoff vor tieferen Preisrückgängen. Analysten der Westpac weisen jedoch darauf hin, dass langfristig das Angebot entscheidend sein wird. Sie prognostizieren, dass der Preis für Brent bis Mitte 2026 auf bis zu 60 USD pro Barrel fallen könnte, wenn der Markt mit zusätzlicher Förderung gesättigt wird. Die Beziehungen zwischen den USA und Iran verschlechterten sich 2018 abrupt, als die Trump-Administration einseitig aus dem Atomabkommen JCPOA ausstieg. Seitdem ist der Ölmarkt Geisel der gegen Teheran verhängten Wirtschaftssanktionen und Vorfälle in der Straße von Hormus. „Die Sorge um Unterbrechungen des Ölflusses aufgrund der Spannungen zwischen Iran und den USA hält die Preise stabil, während die OPEC+ dazu neigt, die Produktion ab April wieder zu steigern.” — Reuters-Analyse Der Markt befindet sich derzeit in einer Wartephase, die von Händlern als Ruhe vor dem Sturm bezeichnet wird. Das Risiko einer amerikanischen militärischen Intervention bleibt ein Faktor, der jederzeit zu einem starken Preisanstieg führen könnte. Andererseits könnte ein Durchbruch in den Atomgesprächen den Weg für die Rückkehr iranischen Öls auf die Märkte ebnen, was einen erheblichen Abwärtsdruck auf die Preise ausüben würde. Ölpreise an den Märkten (19. Februar 2024): Brent (ICE): 67, 81; WTI (NYMEX): 62, 98 60 USD — Prognostizierter Preis pro Barrel bis Mitte 2026 Medien betonen die diplomatischen Aspekte und den Einfluss des globalen Angebots, wobei sie auf die Notwendigkeit einer Deeskalation zum Wohle der Weltwirtschaft hinweisen. | Die entschlossene Haltung Donald Trumps gegenüber Iran und die Notwendigkeit, nationale Interessen zu schützen, werden hervorgehoben.

Mentioned People

  • Donald Trump — Der Präsident der Vereinigten Staaten, der angedeutet hat, dass ein Regimewechsel im Iran die beste Lösung für die aktuelle Krise wäre.