Iran hat intensive Militärmanöver in der strategischen Straße von Hormus unter dem Codenamen „Intelligente Kontrolle“ begonnen. Diese Aktionen fallen mit einer massiven Mobilisierung der US-Streitkräfte in der Region zusammen, wohin zusätzliche Flugzeugträger und Luftstreitkräfte verlegt wurden. Beide Seiten verstärken ihr militärisches Potenzial kurz vor der geplanten zweiten Runde von Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf, was Experten als Versuch werten, eine bessere Verhandlungsposition zu erlangen.

Iranische Militärmanöver

Die Streitkräfte der IRGC haben die Operation „Intelligente Kontrolle“ in der Straße von Hormus begonnen, um die Reaktion auf potenzielle Angriffe zu testen und die Fähigkeit zur Blockade der Route zu demonstrieren.

Mobilisierung der US-Streitkräfte

Das Pentagon hat in die Region zwei Flugzeugträger entsandt und Tankflugzeuge und Kampfflugzeuge von Basen in Großbritannien verlegt, was eine erhebliche Eskalation der militärischen Präsenz darstellt.

Nuklearer diplomatischer Kontext

Am Mittwoch beginnt in Genf eine weitere Runde von Gesprächen über das Atomprogramm; beide Seiten nutzen das Militär, um politischen Druck auszuüben.

Die Lage im Persischen Golf hat sich am Vorabend entscheidender diplomatischer Gespräche dramatisch verschärft. Teheran, unter Nutzung der Marine der Revolutionsgarde, hat Übungen in der Straße von Hormus initiiert. Ziel der Operation ist es, die Einsatzbereitschaft der Einheiten angesichts „potenzieller Sicherheitsbedrohungen“ zu testen und die Kontrolle über diese wichtige Transportroute zu demonstrieren. Laut iranischen Staatsmedien umfassen die Manöver unter dem Namen „Intelligente Kontrolle“ See- und Luftoperationen, die vom Oberkommando der Streitkräfte überwacht werden. Die Straße von Hormus ist einer der wichtigsten logistischen Punkte der Welt; seit Jahrzehnten ist sie Schauplatz von Konfrontationen, da die Kontrolle darüber die Blockade des Öltransports aus dem Persischen Golf ermöglicht.Gleichzeitig haben die Vereinigten Staaten Schritte unternommen, um ihre militärische Präsenz in der Region drastisch zu erhöhen. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford wird in den Nahen Osten verlegt, wo er zur dort stationierten Einheit USS Abraham Lincoln stoßen wird. Neben Seestreitkräften verlegen die USA zusätzliche Kampfflugzeuge und Tankflugzeuge aus Großbritannien. Das US-Kommando betont, dass die Verstärkung des Kontingents abschreckend auf den Iran wirken soll, dem in letzter Zeit die Beschlagnahme von Tankern im Indischen Ozean vorgeworfen wurde. Eine so massive Konzentration von Kräften beider Seiten weckt Befürchtungen vor einer unbeabsichtigten Eskalation des Konflikts. „Das Hauptziel der Übungen ist es, die operativen Kräfte auf alle militärischen Szenarien und Bedrohungen in den Seegebieten vorzubereiten.” — Irańskie media państwoweExperten weisen darauf hin, dass diese Machtdemonstration in direktem Zusammenhang mit der anstehenden Gesprächsrunde in Genf steht. Die amerikanische Seite, vertreten durch eine unter Zeitdruck stehende Regierung, strebt eine Einschränkung des iranischen Atomprogramms an. Teheran hingegen versucht, machtpolitische Argumente zu entwickeln, die die Aufhebung der gegen das Land verhängten Wirtschaftssanktionen erleichtern könnten. Die Situation wird dadurch kompliziert, dass eine Blockade der Straße durch den Iran die globalen Kraftstoffmärkte destabilisieren könnte, was eine mächtige Verhandlungskarte in den Händen der Ajatollahs darstellt. 20% — des weltweiten Öltransports fließt durch die Straße von Hormus Derzeit verlagert sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in die Schweiz, wo Diplomaten versuchen werden, die Spannungen abzubauen. Doch die militärischen Bewegungen vor Ort deuten darauf hin, dass keine der Seiten zu einseitigen Zugeständnissen bereit ist. Die Intensivierung der Flüge amerikanischer Tankflugzeuge und die hohe Aktivität iranischer Raketenboote in der Region der Straße lassen den Spielraum für diplomatische Fehler immer kleiner werden. Liberale französische Medien legen den Schwerpunkt auf das Eskalationsrisiko durch die Präsenz zweier US-Flugzeugträger und die Notwendigkeit des diplomatischen Dialogs. | Konservative deutsche und amerikanische Medien betonen die Notwendigkeit der Abschreckung des Iran angesichts seiner aggressiven Manöver an strategischen Punkten.

Mentioned People

  • Donald Trump — Erwähnt im Zusammenhang mit dem Druck auf eine schnelle Lösung des Atomkonflikts mit dem Iran.