Bereits am 3. März 2026 treten Vorschriften in Kraft, die die Sanktionen für rücksichtsloses Fahren drastisch verschärfen. Die wichtigste Änderung ist die Ausweitung des Katalogs von Verstößen, die zur sofortigen Entziehung der Fahrerlaubnis für drei Monate führen, auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften. Die aktuellen Polizeistatistiken, darunter zahlreiche Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitungen um über 100 km/h sowie Rekordstrafen für Wiederholungstäter, deuten auf die Notwendigkeit hin, das System der Verkehrssicherheit zu verschärfen.

Neues Gesetz ab März

Ab dem 3. März 2026 droht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 50 km/h außerhalb von Ortschaften auf einspurigen Straßen der Verlust des Führerscheins für 3 Monate.

Hohe Geldstrafen

Fahrer müssen bei Wiederholungsverstößen mit Geldstrafen in Höhe von 3000 Złoty sowie der Eintragung von 13 Punkten in das Verkehrsregister rechnen.

Verstärkte Polizeikontrollen

Beamte der SPEED-Gruppe sowie der Verkehrspolizei im ganzen Land, unter anderem in Brzeg und Piła, führen Aktionen gegen Verkehrssünder durch.

Die bevorstehende Novelle des Straßenverkehrsgesetzes stellt eine bedeutende Wende in der Verkehrssicherheitspolitik dar. Ab dem 3. März 2026 verlieren Fahrer, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen, zweistreifigen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften um mehr als 50 km/h überschreiten, ihren Führerschein für drei Monate. Bisher galt eine solche Restriktion hauptsächlich innerhalb geschlossener Ortschaften, wo allein im Jahr 2025 die Polizei aus diesem Grund 26.500 Dokumente einbehalten hat. Die neuen Regelungen sollen Leichtsinn auf Landes- und Bundesstraßen unterbinden, wo es häufig zu tragischen Unfällen kommt. Im Mai 2015 führte die polnische Gesetzgebung den bahnbrechenden Grundsatz ein, den Führerschein für eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 50 km/h im geschlossenen Ortsbereich einzuziehen, was im Laufe des Jahrzehnts die Sicherheitsstatistiken erheblich beeinflusste. Die Analyse der jüngsten Einsätze der SPEED-Gruppe zeigt, dass Fahrer die Vorschriften weiterhin missachten. In Narew wurde ein 30-Jähriger wegen eines Wiederholungsverstoßes mit einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Złoty belegt, als er 101 km/h fuhr. In Ruda Śląska raste ein Fahrer eines Ford Mustang auf der Autobahn A4 bei dichtem Verkehr fast 200 km/h. Die Polizei verzeichnet auch zahlreiche Fälle von Fahren unter Alkoholeinfluss, was nicht nur zum Verlust der Fahrerlaubnis, sondern im Falle von Ausländern auch zur Abschiebung führt, wie es beispielsweise einen 26-jährigen ukrainischen Staatsbürger in Kielce traf. 3000 zł — beträgt die Geldstrafe für einen Wiederholungsverstoß bei Geschwindigkeitsübertretung Es ist bemerkenswert, dass die Änderungen der Vorschriften mit einer verstärkten Aktivität der Grenzschutzbehörden zusammenfallen. Beamte der Grenzschutzes überprüfen in großem Umfang die Legalität des Aufenthalts von Personen in Polen, was oft mit Verkehrskontrollen einhergeht. Im Grenzschutzabschnitt Bieszczady wurden 600 Personen überprüft, von denen 30 die Aufforderung zur Ausreise erhielten. Der strenge Umgang mit Rechtsverstößen betrifft auch die Fälschung von Fahrzeugidentitäten – in Danzig wurde ein Fahrer festgenommen, der mit gefälschten Kennzeichen unterwegs war und sich als eine von der Justiz gesuchte Person herausstellte. Änderungen beim Entzug des Führerscheins wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Geschlossene Ortschaft (+50 km/h): Verlust für 3 Monate → Verlust für 3 Monate; Außerhalb von Ortschaften (einstreifig): Geldstrafe und Punkte → Verlust für 3 Monate; Wiederholte Geschwindigkeitsübertretung: Doppelter Geldstrafensatz → Doppelter Satz und Verlust der Fahrerlaubnis „Liebe Fahrer, Fuß vom Gas! Damit die Straßen sicher sind, kann solches Verhalten nicht geduldet werden.” — Polizeimitteilung

Liberale Medien betonen den erzieherischen Charakter der Strafen und die Notwendigkeit, das Leben auf den Straßen als obersten gesellschaftlichen Wert zu schützen. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Restriktivität des Staates und die potenziellen Probleme für Personen, die Autos für ihre Erwerbstätigkeit nutzen.