In mehreren Regionen Polens wurden in den letzten Tagen besorgniserregende Begegnungen mit Wölfen verzeichnet, die sich immer häufiger menschlichen Siedlungen und sogar städtischen Gebieten nähern. In Wołoskowola in der Woiwodschaft Lublin erschien ein Wolf am helllichten Tag sehr nah an Häusern, und im Glatzer Land kam es zu einem weiteren Angriff auf eine Schafherde. Förster beruhigen, aber die Unruhe der Anwohner wächst.

Habituierung von Wölfen

Wölfe in Polen verlieren immer häufiger ihre natürliche Angst vor dem Menschen, was die Wissenschaft als Phänomen der Habituierung bezeichnet. Sie tauchen in der Nähe von Gebäuden auf, was die lokalen Gemeinschaften beunruhigt.

Angriff auf Schafherde

In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar griff ein Wolfsrudel eine Schafherde in Wilkanów bei Bystrzyca Kłodzka an. Dies ist ein weiterer Vorfall in der Region, wo Züchter trotz angewandter Schutzmaßnahmen Verluste erleiden.

Vorfall in Wołoskowola

Am 21. Februar gegen 8:00 Uhr kam in der Ortschaft Wołoskowola in der Woiwodschaft Lublin ein Wolf hinter Häusern direkt an einem zugefrorenen Teich hervor. Gefilmt wurde er von einem Bewohner, Sebastian Piątek. Das Tier war am helllichten Tag aktiv.

Warnung in Rabka

Die Behörden gaben eine Warnung in Rabka heraus, nachdem zwei Wölfe im Bereich der Leśna- und Gorczańska-Straße sowie an einem nahegelegenen Wanderweg gesichtet wurden. Die Tiere näherten sich urbanisierten Gebieten.

Debatte über Hunde und Wölfe

In der öffentlichen Debatte wird das Argument vorgebracht, dass verwilderte Hunde für Menschen eine größere direkte Bedrohung darstellen als Wölfe. Unterdessen wird im Sejm über eine obligatorische Haftpflichtversicherung für Besitzer von Hunden aggressiver Rassen diskutiert.

In der vergangenen Woche wurde in Polen eine Reihe besorgniserregender Begegnungen von Menschen mit Wölfen verzeichnet, die sich immer dreister Siedlungen nähern und sogar in städtische Gebiete vordringen.

Am 21. Februar in Wołoskowola in der Woiwodschaft Lublin filmte der Bewohner Sebastian Piątek einen Wolf, der am helllichten Tag, gegen 8:00 Uhr, hinter Häusern an einem zugefrorenen Teich hervorkam. Dies ist ein Beispiel für die sogenannte Habituierung, also den Verlust der natürlichen Angst vor dem Menschen durch Wildtiere. Ähnliche Warnungen wurden in Rabka ausgegeben, wo zwei Wölfe im Bereich der Leśna- und Gorczańska-Straße gesichtet wurden. Im Glatzer Land scheint die Situation chronisch zu sein. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar griff ein Wolfsrudel eine Schafherde in Wilkanów bei Bystrzyca Kłodzka an. Die örtlichen Züchter zählen trotz der von den Behörden empfohlenen Schutzmaßnahmen regelmäßig Verluste. Experten räumen ein, dass sich die Wölfe in diesem Gebiet bereits dauerhaft niedergelassen haben. Wölfe waren in Polen bis in die 1970er Jahre fast ausgerottet. Seit ihrer Unterschutzstellung als streng geschützte Art im Jahr 1998 erholt sich ihre Population systematisch. Derzeit leben im Land etwa 2000-2500 Individuen.

Förster und Naturschützer beruhigen und betonen, dass gesunde Wölfe Konfrontationen mit Menschen meiden und Angriffe auf Menschen in Polen äußerst selten sind. Ataki wilków na ludzi nie nastąpią jeśli nie będziemy wilków prowokować. Entscheidend ist, sie nicht zu füttern und Abstand zu halten. In der Diskussion taucht jedoch das Gegenargument auf, dass verwilderte Hunde in den Wäldern eine größere direkte Gefahr darstellen könnten. Adam Zbyryt, ein als Człowiek z Puszczy bekannter Biologe, erwähnte gefährliche Hundemeuten. Unterdessen wurde im Sejm eine Interpellation zur Einführung einer obligatorischen Haftpflichtversicherung für Besitzer von Hunden aggressiver Rassen eingereicht. Statistiken zeigen, dass die Zahl der Hundebisse in Polen die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten übersteigt, auch wenn der Vergleich der Folgen dieser Ereignisse komplex ist.

Die Bewohner der Gebiete, in denen Wölfe auftauchen, sind beunruhigt. Lokale Medien berichten sogar von einem Vorfall am 15. Februar auf dem PKP-Bahnhof in Laliki, wo ein Wolfsrudel ein Kind umzingelt haben soll – diese Information bedarf jedoch der Überprüfung. Die Hauptempfehlungen für die Bevölkerung lauten: Sichern von Abfällen, die Raubtiere anlocken könnten, Vermeiden von einsamen Wanderungen in der Dämmerung in Wolfsgebieten und sofortige Meldung von Beobachtungen an die Forstdienste oder die Stadtpolizei.

Die Meldung über die Umzingelung eines Kindes durch ein Wolfsrudel auf dem PKP-Bahnhof in Laliki am 15. Februar erschien in lokalen Medien, wurde aber nicht von offiziellen Stellen (Polizei, Forstschutz) bestätigt.

[{"dataISO": "2026-02-24", "data": "24. Februar 2026", "wydarzenie": "Treffen der Gemeindeverwaltung von Stary Brus mit den Einwohnern von Wołoskowola"}, {"dataISO": "2026-03-01", "data": "1. März 2026", "wydarzenie": "Frist für die Erstellung des RDOŚ-Berichts zu den Vorfällen"}, {"dataISO": "2026-03-15", "data": "15. März 2026", "wydarzenie": "Debatte im Sejm zur Haftpflichtversicherung für Hundehalter"}]

Mentioned People

  • Sebastian Piątek — Bewohner von Wołoskowola, der einen Wolf in der Nähe von Gebäuden filmte
  • Adam Zbyryt — Biologe, Wissenschaftsvermittler, bekannt als "Człowiek z Puszczy" (Mann aus dem Urwald)