Die größten britischen Mediengruppen, darunter BBC, Sky News und The Guardian, haben die Gründung der Koalition SPUR bekannt gegeben. Ziel der neuen Organisation ist der Kampf für globale Lizenzierungsstandards und faire Vergütungen von Technologiegiganten für die Nutzung von Journalismus zum Training von KI-Modellen. Die Verleger fordern Transparenz beim Datensammeln und die Anerkennung des intellektuellen Werts originärer Nachrichten.

Gründung der Koalition SPUR

Die größten britischen Verleger, darunter BBC und The Guardian, haben sich zum Schutz von Urheberrechten vor KI zusammengeschlossen.

Kampf gegen illegales Scraping

Die Gruppe fordert die Einstellung des kostenlosen Abgreifens von Inhalten durch Algorithmen ohne Zustimmung der Urheber.

Forderung nach globalen Regeln

Die Verleger appellieren an Weltführer, internationale Lizenzierungsstandards einzuführen.

Transparenz der Daten

Die Koalition verlangt klare Auskünfte darüber, welche konkreten Artikel zum Training von KI-Modellen genutzt werden.

Die größten Akteure auf dem britischen Medienmarkt haben einen beispiellosen Schritt unternommen, indem sie ihre Kräfte in einer neuen Initiative namens SPUR (Sustainable Publishing Use of Resources) vereinten. Zu der Koalition gehören Player wie der öffentlich-rechtliche Sender BBC, der kommerzielle Sender Sky News sowie renommierte Zeitungstitel wie The Guardian. Hauptforderung der Gruppe ist die Unterbindung der Praxis des nicht autorisierten Abgreifens journalistischer Inhalte, bekannt als Scraping, durch Unternehmen, die Künstliche Intelligenz entwickeln. Die Verleger betonen, dass ohne strenge rechtliche und finanzielle Regulierung die Grundlagen des unabhängigen Journalismus irreparabel beschädigt werden könnten. Die Situation erinnert an die langjährigen Rechtsstreitigkeiten von Verlegern mit Google und Meta über die Aufteilung von Werbeeinnahmen, die zur Einführung der EU-Urheberrechtsrichtlinie für den digitalen Binnenmarkt führten.Die SPUR-Koalition beschränkt sich nicht nur auf den Schutz von Interessen auf den Britischen Inseln. Ihre Unterzeichner haben einen Appell an Weltführer gerichtet und zur Schaffung globaler ethischer und technischer Normen aufgerufen. Die Verleger argumentieren, dass multimodale Modelle mit der Arbeit Tausender Korrespondenten und Redakteure trainiert werden, während die Gewinne aus diesen Werkzeugen ausschließlich an Technologiekonzerne fließen. Diese Initiative zielt darauf ab, KI-Firmen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit geistigem Eigentum zu zwingen. Die Gruppe kündigt aktive Lobbyarbeit für Vorschriften an, die Transparenz garantieren: Technologieunternehmen sollten klar angeben, welche Quellen für das Training ihrer Algorithmen verwendet wurden. „The formation of SPUR is a critical moment for protecting original journalism from the unpaid use by artificial intelligence systems.” (Die Gründung von SPUR ist ein entscheidender Moment, um den originären Journalismus vor der unbezahlten Nutzung durch Künstliche-Intelligenz-Systeme zu schützen.) — Vertreter der KoalitionDie Aktionen der britischen Medien sind Teil eines breiteren Markttrends, bei dem Verleger von der Defensive zu konkreten finanziellen Forderungen übergehen. Es wird darauf hingewiesen, dass gerade verlässliche, verifizierte Fakten der begehrteste Treibstoff für moderne KI sind und ihr Fehlen die Qualität der von Maschinen produzierten Antworten schwächen wird. Die Koalition plant regelmäßige Audits der Praktiken großer Sprachmodelle und strebt die Einführung systemischer Lizenzlösungen an, die zum Vorbild für andere Länder, einschließlich EU-Mitglieder, werden könnten.

Perspektywy mediów: Betonung der Notwendigkeit, Arbeitsplätze und den gesellschaftlichen Wert des Journalismus als öffentliches Gut zu schützen, das digitale Subventionen erfordert. Fokussiert auf die Durchsetzung von Vermögensrechten, freiem Markt und dem Schutz von Unternehmensgewinnen vor unfairem technologischem Wettbewerb.