Rettungsdienste in Nordkalifornien führen eine dramatische Suchoperation nach dem Abgang einer mächtigen Lawine in der Nähe des Castle Peak durch. Die Naturgewalt riss eine Gruppe von fünfzehn Skifahrern mit, die Skitouren abseits der Pisten unternahmen. Obwohl sechs Personen gerettet werden konnten, darunter zwei, die hospitalisiert werden mussten, gelten neun Teilnehmer der Expedition weiterhin als vermisst. Die Aktion wird durch extreme Wetterbedingungen erschwert, darunter ein heftiger Schneesturm, der die Sicht fast auf null reduziert.

Suche nach neun Personen läuft

Retter in Kalifornien suchen nach neun Skifahrern nach einem Lawinenabgang im Gebiet von Truckee. Aus der Gruppe von 15 Personen konnten bisher sechs gerettet werden.

Extreme Wetterbedingungen

Ein starker Schneesturm und fehlende Sicht erschweren die Aktion. Eine nahegelegene Autobahn wurde aus Sicherheitsgründen für Reisende und Retter gesperrt.

Verletzte im Krankenhaus

Zwei der sechs geretteten Skifahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Gesundheitszustand wird von den medizinischen Diensten des Nevada County überwacht.

Im Gebiet des Lake Tahoe in Nord-Kalifornien kam es zu einem tragischen Ereignis, das zahlreiche Rettungsteams mobilisierte. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ging eine mächtige Lawine an den Hängen des Castle Peak ab und riss eine Gruppe von Skifahrern mit. Erste Berichte sprachen von sechzehn Personen, die an der Expedition teilnahmen, doch das Sheriff-Büro des Nevada County korrigierte diese Angaben und bestätigte die Beteiligung von fünfzehn Personen. Darunter befanden sich sowohl professionelle Bergführer als auch ihre Kunden, die Backcountry in schwierigem, hochalpinem Gelände betrieben. Die Bedingungen vor Ort werden von den Rettungskräften als extrem schwierig beschrieben. Dichte Schneefälle und stürmische Winde ließen die Sicht auf null fallen, was die Schließung einer nahegelegenen Autobahn erforderte. Dennoch gelang es den Rettungsteams, sechs Personen zu erreichen. Zwei von ihnen erlitten Verletzungen, die einen sofortigen Transport ins Krankenhaus erforderlich machten. Das Schicksal der übrigen neun Skifahrer bleibt unbekannt. Die Dienste versuchen, jeden Moment vor völliger Dunkelheit zu nutzen, obwohl die nächtlichen Bedingungen in den Sierra Nevada die Chancen auf eine sichere Durchführung von Einsätzen in von Sekundärlawinen bedrohtem Gelände drastisch verringern. Die Sierra Nevada gehört zu den schneereichsten Regionen der Vereinigten Staaten, und die Geschichte der Expeditionen in diese Gegenden reicht bis in die Zeit des Goldrausches zurück, als strenge Winter die Siedler wiederholt von der Außenwelt abschnitten und zu folgenschweren Ereignissen wie der berühmten Donner-Expedition von 1846 führten. Die Sprecherin des Sheriff-Büros, Ashley Quadros, informierte, dass die Priorität derzeit darin liege, das Gebiet zu sichern und den Kontakt zu Personen herzustellen, die unter den Schneeschichten eingeschlossen sein könnten. Experten warnen, dass eine plötzliche Erwärmung nach intensiven Niederschlägen ideale Bedingungen für das Abgehen von Schneebrettlawinen geschaffen habe. Die Operation wird von Hubschraubern unterstützt, sofern es die Wetterfenster zulassen, sowie von spezialisierten Einheiten mit Lawinenhunden. „Die Rettungsteams kämpfen gegen die Zeit und die Naturgewalten, um die Vermissten zu finden, bevor sich die ohnehin schon dramatische Wettersituation weiter verschlechtert.” — Ashley Quadros 9 osób — bleiben weiterhin unter dem Schnee vermisstAblauf der Ereignisse im Nevada County: 17. Februar, 11:00 — Lawinenabgang; 17. Februar, 14:30 — Rettung von 6 Personen; 18. Februar, 02:00 — Intensivierung des Schneesturms; 18. Februar, 07:44 — Aktualisierung der Zahl der Vermissten

Mentioned People

  • Ashley Quadros — Sprecherin des Sheriff-Büros des Nevada County, verantwortlich für die Kommunikation bezüglich der Rettungsaktion.