Schwere wetterbedingte Behinderungen lähmen Teile Westeuropas. Nach einem skandalösen Vorfall am Flughafen München, wo 600 Passagiere die Nacht in eingeschlossenen Flugzeugen verbrachten, hat die deutsche Polizei eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen der logistischen Lähmung aufzuklären. Gleichzeitig bleibt die Lage in den Alpen kritisch; nach einem Lawinenabgang im französischen Département Haute-Savoie kamen zwei Skifahrerinnen ums Leben, was die diesjährige Bilanz der Opfer von Schneeunwettern auf dreißig Personen erhöht.

Polizeiermittlungen in München

Die deutsche Polizei erstellt einen Bericht nach dem skandalösen Einschluss von 600 Passagieren in Flugzeugen auf dem Vorfeld die ganze Nacht über.

Tragödie in den französischen Alpen

Zwei Skifahrerinnen kamen bei einer Lawine in Haute-Savoie ums Leben, was die Gesamtzahl der Todesopfer dieser Saison auf 30 Personen erhöhte.

Hohe Gefahr in Österreich

Experten warnen, dass in Österreich abseits präparierter Pisten weiterhin ein hohes Lawinengefahr besteht.

Hochwasseralarm in Bayern

Der Pegel der Isar hat die erste Warnstufe überschritten; die Behörden überwachen die hydrologische Situation entlang des Einzugsgebiets.

Die Betriebssituation am Flughafen München wurde Gegenstand eines offiziellen Polizeiberichts, nachdem fast 600 Personen gezwungen waren, die Nacht an Bord von sechs Maschinen auf dem Vorfeld zu verbringen. Die Passagiere beklagten extreme Erschöpfung sowie fehlenden Zugang zu Nahrung und Grundversorgung, während die Flughafenbehörden zum Mangel an Bodenpersonal schwiegen. Obwohl sich die Wetterbedingungen verbessert haben, sieht sich der Flughafen weiterhin einer Welle der Kritik an der Unzulänglichkeit der Evakuierungsverfahren ausgesetzt. Experten weisen darauf hin, dass der Mangel an Fahrern für Flughafenbusse der entscheidende Faktor war, der den Transport der Menschen ins Terminal verhinderte. Gleichzeitig erreichen tragische Nachrichten aus den französischen Alpen. In der Region La Chapelle d’Abondance im Département Haute-Savoie ging eine gewaltige Lawine ab, die zwei Frauen erfasste, die Skitourengehen betrieben. Trotz eines schnellen Rettungseinsatzes konnten sie nicht gerettet werden. Die Behörden warnen vor einer extrem hohen Lawinengefahr, die in vielen Regionen Österreichs und Frankreichs den vierten Grad auf der fünfteiligen Skala erreicht. Rekordschneefälle in Verbindung mit plötzlichen Temperaturschwankungen haben die Schneedecke instabil gemacht. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde ein Anstieg heftiger Wetterereignisse in Mitteleuropa beobachtet, den Experten mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Die erhöhte Häufigkeit extremer Schneefälle in kurzer Zeit legt regelmäßig Personalmängel in den Transportsystemen offen, die durch Restrukturierungen während der Pandemie geschwächt wurden.„Les deux victimes ont été retrouvées sous une épaisse couche de neige ; malgré les tentatives de réanimation, les médecins ont constaté le décès.” (Die beiden Opfer wurden unter einer dicken Schneeschicht gefunden; trotz Wiederbelebungsversuche stellten die Ärzte den Tod fest.) — Le Dauphiné Libéré In Bayern kommen neben der Lawinengefahr auch Befürchtungen über Hochwasser auf. Der Wasserstand der Isar in München hat die erste Warnstufe erreicht. Obwohl die Prognosen für einige Regionen Deutschlands eine leichte Stabilisierung vorhersagen, bleiben die Rettungsdienste in voller Bereitschaft. Das Chaos am Flughafen und die tragischen Unfälle in den Bergen haben die Regionalregierungen zu Debatten über eine Verschärfung der Vorschriften für die Sicherheit von Touristen sowie über die Entschädigungspflicht von Fluggesellschaften bei extremen Wetterlagen veranlasst. 30 — Personen kamen in Frankreich in der aktuellen Saison bei Lawinen ums Leben Auswirkungen von Wetteranomalien in Frankreich und Deutschland: Hauptproblem: Chaos am Flughafen (Deutschland) → Lawinengefahr (Frankreich/Österreich); Anzahl der Betroffenen: 600 eingeschlossene Passagiere → 2 Todesopfer in den Alpen; Alarmstatus: 1. Stufe (Hochwasser Isar) → 4. Stufe (Lawinen in Frankreich)