In Deutschland wurde im Januar die höchste Zahl an gemeldeten Verbraucherinsolvenzen seit zehn Jahren registriert. Laut Verbraucherinsolvenzen (Verbraucherinsolvenzen) hat ihre Zahl die Marke von 10.000 überschritten. Die Hauptursache ist nach wie vor die hohe Inflation und Teuerung, die die Haushalte belasten. Experten prognostizieren einen weiteren Anstieg dieser Zahlen in den kommenden Monaten.
Rekordzahl an Insolvenzen
Im Januar 2026 wurden in Deutschland über 10.000 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Dies ist die höchste monatliche Zahl seit zehn Jahren, also seit 2016.
Inflation und hohe Preise
Der Hauptmotor für die steigenden Insolvenzzahlen sind die nach wie vor hohen Preise für viele Güter und Dienstleistungen, die die Haushaltsbudgets belasten und die Rückzahlung bestehender Verpflichtungen erschweren.
Prognosen für weiteren Anstieg
Experten und Marktanalysten prognostizieren, dass die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen wird und damit den seit dem letzten Jahr beobachteten Aufwärtstrend fortsetzt.
Rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen
Das Verbraucherinsolvenzverfahren ermöglicht es Überschuldeten, sich von Schulden zu befreien, ist jedoch ein rechtlicher Prozess mit bestimmten Anforderungen und Konsequenzen. Ihr Anstieg zeugt von den finanziellen Problemen der Gesellschaft.
Deutschland verzeichnete im Januar dieses Jahres eine Rekordzahl an Verbraucherinsolvenzen, die höchste seit einem Jahrzehnt. Die monatliche Fallzahl überschritt die Schwelle von 10.000 und erreichte ein Niveau, das seit 2016 nicht mehr beobachtet wurde. Der Haupttreiber für diese besorgniserregende Statistik ist die nach wie vor hohe Inflation und Teuerung, die die Geldbeutel der Bürger stark belastet. Hohe Energie-, Lebensmittel- und Grundpreise erschweren es den Haushalten, früher aufgenommene Kredite und Verpflichtungen zurückzuzahlen. Die Verbraucherinsolvenz wurde in Deutschland 1999 gesetzlich geregelt, ihre derzeitige Form geht auf eine Reform von 2014 zurück. Dieses Verfahren, oft als "Restschuldbefreiung" bezeichnet, ermöglicht es natürlichen Personen, sich unter einer Reihe von Bedingungen, einschließlich einer mehrjährigen Wohlverhaltensperiode und der Verwendung eines Teils ihres Einkommens zur Tilgung der Gläubiger, von übermäßigen Schulden zu befreien. Marktanalysten und Ökonomen prognostizieren, dass der Aufwärtstrend bei den Insolvenzzahlen in den kommenden Monaten anhalten wird. Darauf deuten die anhaltende Preisdruck und der Verzögerungseffekt hin, mit dem sich wirtschaftliche Schwierigkeiten in rechtliche Entscheidungen umsetzen. Die wachsende Welle von Verbraucherinsolvenzen ist ein deutliches Signal für die sich verschlechternde finanzielle Situation eines erheblichen Teils der Bevölkerung. Dies könnte auch Konsequenzen für den Bankensektor und Kreditinstitute haben, die mit einer größeren Zahl von notleidenden Forderungen rechnen müssen. Als Reaktion auf diese Situation fordern Verbraucherorganisationen eine Stärkung der Finanzberatung für Bürger, die von einer Schuldenspirale bedroht sind. Es ist erwähnenswert, dass die Januar-Daten zwar alarmierend sind, der Aufwärtstrend jedoch bereits in den vorangegangenen Quartalen zu beobachten war. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunktur der deutschen Wirtschaft, die in letzter Zeit mit Stagnation zu kämpfen hat, könnten die wachsenden Schuldenprobleme der Haushalte einen zusätzlichen dämpfenden Faktor für Konsum und Wachstum darstellen. Diese Situation wirft auch für die Politik Fragen nach der Angemessenheit und Zugänglichkeit bestehender sozialer Hilfsinstrumente sowie nach der Wirksamkeit des Kampfes gegen die Inflation auf.