Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat Estland mit der Ausrichtung russischer Atomwaffen auf das Land gedroht. Die Drohung ist eine Reaktion auf Berichte über die Stationierung estnischer Raketen mit einer Reichweite, die es ermöglicht, russisches Territorium, einschließlich Sankt Petersburg, zu treffen. Peskow's Äußerung erhöht die Spannungen an der NATO-Russland-Linie, zumal Estland, ähnlich wie Polen, angesichts der Bedrohung aus dem Osten versucht, seine eigenen Abschreckungsfähigkeiten zu stärken.

Russland hat Estland offiziell mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht, was eine Eskalation der Kriegsrhetorik an der NATO-Russland-Linie darstellt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass als Reaktion auf Estlands Handlungen russische Atomwaffen auf das Land gerichtet würden. „Unsere Atomwaffen werden ausgerichtet” – erklärte Peskow auf Fragen von Journalisten. Die Drohung ist eine direkte Reaktion auf Medienberichte, wonach Estland Raketensysteme mit deutlich größerer Reichweite als bisher besessen erwirbt oder deren Kauf erwägt. Seit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 und insbesondere nach der groß angelegten Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 haben die baltischen NATO-Staaten – Estland, Lettland und Litauen – kontinuierlich ihre Verteidigung gestärkt. Ihre Territorien gelten aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zu Russland und dessen Exklave Kaliningrad als besonders gefährdet. Den Berichten zufolge sollen die neuen Raketen laut russischen Quellen es ermöglichen, Ziele hunderte Kilometer hinter der Grenze zu treffen und potenziell so wichtige russische Städte wie Sankt Petersburg zu erreichen. Gerade die Aussicht, dass ein kleiner baltischer Staat die Fähigkeit erlangt, einen strategischen Schlag im tiefen Hinterland zu führen, hat diese scharfe Reaktion des Kremls ausgelöst. Estland investiert, ähnlich wie Polen, in moderne Raketen- und Artilleriesysteme, um seine eigenen Abschreckungs- und Verteidigungsmöglichkeiten zu erhöhen. Peskows Äußerung ist ein typisches Element der russischen Strategie des <przypis title=