Unbekannte Täter haben einen massiven Akt von Vandalismus an der Telekommunikationsinfrastruktur in der deutschen Stadt Heilbronn verübt. In der Nacht von Sonntag auf Montag durchtrennten sie Glasfaserkabel in elf Straßenschränken und ließen Hunderte Haushalte ohne Internetzugang zurück. Der Betreiber Deutsche GigaNetz schätzt den Schaden auf "Hunderttausende Euro". An den Reparaturarbeiten sind etwa zwanzig Techniker beteiligt.

Massiver Angriff auf Infrastruktur

Unbekannte Täter durchtrennten Glasfaserkabel in gleich elf Telekommunikationsschränken an der Straße in Heilbronn, was zu einer vorübergehenden Abkopplung vom Netz führte.

Hunderte Haushalte ohne Internet

Infolge des Angriffs verloren bis zu 220 Haushalte und Firmen den Internetzugang. Bis zum Montagnachmittag wurde die Verbindung für etwa 140 von ihnen wiederhergestellt.

Enorme Kosten und Reparaturteam

Die geschätzten materiellen Schäden belaufen sich auf Hunderttausende Euro. An den Reparaturen sind etwa zwanzig Techniker beteiligt, die vollständige Wiederherstellung der Dienste ist für Donnerstag geplant.

Kein Motiv und keine Verdächtigen

Die Polizei hat eine Ermittlung wegen schwerer Sachbeschädigung eingeleitet. Das Tatmotiv sowie die Identität der Täter sind weiterhin unbekannt.

In der Nacht vom Sonntag, dem 22. Februar, auf Montag, den 23. Februar 2026, verübten unbekannte Täter einen organisierten Angriff auf kritische Telekommunikationsinfrastruktur im süddeutschen Heilbronn. Die Vandalen beschädigten Glasfaserkabel in elf Verteiler-Schränken an der Straße. Dies führte zu Internetausfällen für lokale Kunden. Der Netzbetreiber, die Firma Deutsche GigaNetz, teilte mit, dass auf dem Höhepunkt des Ausfalls bis zu 220 Haushalte und Unternehmen ohne Netzanschluss waren. Die Reparaturarbeiten wurden umgehend aufgenommen. Wie Deutsche GigaNetz mitteilte, wurde bis zum Montagnachmittag die Verbindung für etwa 140 betroffene Teilnehmer wiederhergestellt. Vor Ort arbeiten rund zwanzig Techniker, die Hunderte unterbrochene Glasfasern von Hand wieder zusammenschließen müssen. Die vollständige Wiederherstellung der Dienste für alle von der Störung Betroffenen ist für Donnerstag, den 26. Februar, geplant. Vertreter des Betreibers betonen, dass der materielle Schaden sehr schwerwiegend ist und "Hunderttausende Euro" erreicht. Die Kosten umfassen nicht nur das wertvolle Material, sondern auch die Arbeitsleistung vieler Spezialisten sowie Imageverluste. Die Polizei in Heilbronn hat eine Untersuchung wegen schwerer Sachbeschädigung eingeleitet. Bislang sind weder das Motiv noch die Identität der Täter bekannt. Ein Angriff auf die Telekommunikationsinfrastruktur, die die Grundlage für das Funktionieren der modernen Gesellschaft und Wirtschaft bildet, wird vom deutschen Recht sehr ernst genommen. Derartige Straftaten können mit harten Strafen geahndet werden. Die lokalen Behörden und der Betreiber appellieren an die Einwohner, Informationen weiterzugeben, die die Ermittler auf die Spur der Vandalen bringen könnten. Die Glasfaserinfrastruktur, das Rückgrat der digitalen Transformation, wird in Deutschland seit den 1990er Jahren im Rahmen von Regierungsprogrammen wie der "Gigabitstrategie" intensiv ausgebaut. Ihr Schutz vor Vandalismus und Sabotage ist sowohl für die Betreiber als auch für die staatlichen Dienste ein wichtiges Anliegen.