Die katalanische Regierung und die Gewerkschaften der Mossos d'Esquadra haben eine historische Gehaltsvereinbarung abgeschlossen. Die Beamten erhalten eine jährliche Bruttoerhöhung von 4000 Euro, die größte Gehaltssteigerung seit 1989. Die Vereinbarung sieht auch eine Verkürzung der Arbeitszeit um 100 Stunden pro Jahr sowie zusätzliche freie Tage vor, was die Lebens- und Arbeitsbedingungen der katalanischen Polizisten erheblich verbessern soll.

Historische Gehaltserhöhung

Die Beamten der Mossos d'Esquadra erhalten eine jährliche Gehaltserhöhung von 4000 Euro brutto, was der größte Gehaltssprung seit 1989 ist.

Verkürzung der Dienstzeit

Die jährliche Arbeitszeit wird um 100 Stunden reduziert und erreicht einen Wert von 1580 Stunden, was die Frontbeamten entlastet.

Verbesserung der sozialen Bedingungen

Die neue Vereinbarung regelt höhere Sätze für Nachtarbeit, Wochenendarbeit und führt zusätzliche Urlaubstage für fast alle Mitarbeiter ein.

Das Departament d'Interior i Seguretat Pública hat sich mit Vertretern der Mossos d'Esquadra auf eine radikale Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen geeinigt. Kernpunkt des angekündigten Pakts ist eine Gehaltserhöhung von 4000 Euro brutto pro Jahr, die zum spezifischen Zuschlag für alle Beamten der untersten Ebene hinzukommt. Die Verhandlungen fanden im Rahmen des Polizeirats statt, und das Ergebnis wird als historischer Durchbruch bezeichnet. Seit über drei Jahrzehnten haben die Beamten in dieser Region keine so bedeutende Gehaltsrevision erhalten, wie Gewerkschaftsquellen der Organisation SAP-FEPOL betonen. Die Mossos d'Esquadra stammen aus dem 18. Jahrhundert, wurden aber in ihrer heutigen Struktur 1983 als autonome Polizei Kataloniens wiederaufgebaut und übernahmen schrittweise Zuständigkeiten von der spanischen Nationalpolizei und der Guardia Civil. Neben finanziellen Vergütungen umfasst die Reform wesentliche Änderungen in der Organisation der Dienstzeit. Die jährliche Arbeitszeit wird um 100 Stunden reduziert, was einem Rückgang auf 1580 Stunden pro Jahr entspricht. Die Vereinbarung führt auch günstigere Regelungen für die Abrechnung von Nachtarbeit und Wochenendarbeit ein und regelt Entschädigungen für Bereitschaftsdienst. Zudem ist eine Ausweitung des Urlaubsanspruchs für fast das gesamte Personal vorgesehen, was laut offizieller Mitteilung der Generalitat zu einer besseren Work-Life-Balance beitragen soll. Die neuen Regelungen treten nach formaler Genehmigung durch den Exekutivrat der katalanischen Regierung in Kraft. „Die Vereinbarung erweitert die Urlaubsansprüche, verbessert die Sätze für Nacht- und Wochenendarbeit und regelt die Vergütung für Dienstbereitschaft.” — Mitteilung des Innenministeriums Hauptpunkte der Gehaltsvereinbarung: Jährliche Erhöhung (EUR): 4000, Reduzierung der Arbeitsstunden: 100, Neue Jahresarbeitszeit: 1580 4000 Euro — beträgt die jährliche Gehaltserhöhung für jeden Polizisten [{"aspekt": "Jährliche Arbeitszeit", "przed": "1680 Stunden", "po": "1580 Stunden"}, {"aspekt": "Gehaltserhöhung", "przed": "0 EUR", "po": "4000 EUR brutto"}, {"aspekt": "Letzte solche Änderung", "przed": "keine seit 1989", "po": "größte seit 37 Jahren"}]

Liberale Medien betonen die Verbesserung der Lebensqualität der Polizisten und den Verhandlungserfolg der Gewerkschaften und der Regionalregierung. | Konservative Redaktionen weisen auf die hohen Kosten der Reform für den katalanischen Haushalt und die potenziellen inflatorischen Auswirkungen so hoher Gehaltserhöhungen hin.