Ein durch starken Wind ausgelöstes Großfeuer zerstörte am Mittwoch den Mastbetrieb Fine Oak Farms in London im Bundesstaat Ohio und tötete etwa 6.000 in den Ställen eingeschlossene Schweine. Die Feuerwehr kämpfte vier bis fünf Stunden lang unter äußerst schwierigen Bedingungen gegen das Feuer. Die Brandursache wird untersucht. Ein möglicher Auslöser könnte ein Defekt eines Kühlschranks im Sozialraum für Mitarbeiter gewesen sein. Lokalen Medien zufolge brach das Feuer in zwei der fünf Gebäude der Farm aus, die bis zu 20.000 Tiere beherbergen konnte. Kein Mensch wurde verletzt. Das Feuer hinterließ eine große, aus der Ferne sichtbare Rauchsäule.
Brandursache unter der Lupe
Die vorläufige Untersuchung deutet darauf hin, dass das Feuer in einem Kühlschrank im Sozialraum der Farmarbeiter begann. Starker Wind mit Böen bis zu 35 Meilen pro Stunde verbreitete das Feuer über das Belüftungssystem der Ställe, das normalerweise der Kühlung der Tiere dient. Die endgültige Ursache wird noch von den Ermittlern festgestellt.
Schwieriger Löschangriff
Die hohe Windgeschwindigkeit erschwerte die Kontrolle der Feuerausbreitung und verursachte ein sich schnell veränderndes Brandverhalten. Die Feuerwehr musste Wasser zur Einsatzstelle bringen, da die lokale Wasserversorgung unzureichend war. Der Löschangriff dauerte vier bis fünf Stunden, was das Ausmaß der Katastrophe verdeutlicht.
Umfang der Verluste in der Tierhaltung
Bei dem Brand kamen etwa 6.000 Schweine ums Leben, die sich in den Ställen des Fine Oak Farms-Komplexes befanden. Diese Farm konnte bis zu 20.000 Tiere beherbergen. Das Feuer erfasste zwei der fünf niedrigen Mastgebäude. Die Tiere wurden im Inneren eingeschlossen, da sich das Feuer durch das Belüftungssystem schnell über die Anlagen ausbreitete.
Der Mittwoch brachte einen folgenschweren Brand in der Schweinemastanlage Fine Oak Farms nahe London im Bundesstaat Ohio. Das Feuer, das nach ersten Berichten in einem Kühlschrank im Sozialraum entstanden war, breitete sich blitzschnell auf benachbarte Ställe aus, in denen Tausende Tiere untergebracht waren. Ein entscheidender Faktor, der den lokalen Vorfall zu einer Katastrophe machte, war starker Wind, der laut Feuerwehr eine konstante Geschwindigkeit von etwa 20 Meilen pro Stunde mit Böen bis zu 35 Meilen pro Stunde erreichte. Die Belüftung, die normalerweise die Tiere im Sommer kühlen soll, wurde an diesem Tag zu einem Luftkanal für das Feuer. Belüftung ermöglichte es dem Wind, die Flammen rasch durch den gesamten Komplex aus fünf Gebäuden zu treiben und eine Evakuierung der Tiere unmöglich zu machen. Feuerwehrleute mehrerer Einheiten, darunter aus dem Central Townships Joint Fire District, trafen auf außergewöhnlich schwierige Bedingungen. Der starke Wind verbreitete nicht nur das Feuer, sondern erschwerte auch dessen Bekämpfung und zwang zu ständigen Taktikänderungen. Eine zusätzliche Herausforderung war der Mangel an lokalen Wasserquellen, was die Organisation von Wasserlieferungen an den Einsatzort erforderte. Die Massentierhaltung von Schweinen in den USA, die hauptsächlich im sogenannten „Schweinegürtel” (Corn Belt) im Mittleren Westen konzentriert ist, basiert auf großen, geschlossenen Anlagen, die Zehntausende von Tieren beherbergen können. Eine so intensive Produktion birgt Brandrisiken, und ähnliche Katastrophen, wenn auch in geringerem Umfang, sind nicht vereinzelt. Sicherheitssysteme in solchen Anlagen sind entscheidend, aber zufällige Ereignisse wie Geräteausfälle oder extreme Wetterbedingungen können sie effektiv zunichtemachen.Feuerwehrchef Brian Bennington bestätigte, dass die Brandursache noch untersucht wird, obwohl zunächst auf einen Gerätedefekt im Sozialraum hingewiesen wird. Laut dem italienischen Portal Tgcom24, das die längste Einsatzdauer von fünf Stunden angibt, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes insgesamt etwa 7.500 Schweine in dem Komplex, von denen etwa 6.000 starben. Die New York Times gibt an, dass die Farm Platz für bis zu 20.000 Tiere hat. Alle Quellen sind sich einig, dass bei dem Vorfall kein Mensch zu Schaden kam und die einzigen Opfer Tiere waren. Nach dem Löschen des Feuers blieb eine riesige, aus der Ferne sichtbare Rauchsäule sowie die Notwendigkeit, Tausende verbrannte Tierkadaver aus den Trümmern zu bergen.
Mentioned People
- Brian Bennington — Chef des Central Townships Joint Fire District, kommentiert den Brandverlauf und die Untersuchung