Drei Kreiskrankenhäuser in der Woiwodschaft Karpatenvorland befinden sich in einer katastrophalen finanziellen Lage, und ihre Gesamtverschuldung nähert sich 400 Millionen Złoty. Ohne dringende Hilfe der Regionalbehörden droht den Einrichtungen die Schließung. Der Vorstand der Woiwodschaft hat einen Sanierungsplan erarbeitet, der eine Reduzierung des Wettbewerbs zwischen den Krankenhäusern und ein zentralisiertes Management vorsieht. Experten warnen, dass das Problem der Verschuldung von Kreiskrankenhäusern landesweiten Charakter hat und systemische Lösungen erfordert.
Katastrophale Verschuldung von drei Krankenhäusern
Drei Kreiskrankenhäuser in der Woiwodschaft Karpatenvorland haben eine Gesamtverschuldung von fast 400 Millionen Złoty, was ihre weitere Funktionsfähigkeit in Frage stellt.
Gefahr der Schließung der Einrichtungen
Ohne dringendes Eingreifen der Kommunalbehörden und die Umsetzung eines Rettungsplans könnten die Krankenhäuser geschlossen werden, was den Zugang zur Gesundheitsversorgung in der Region verschlechtern würde.
Sanierungsplan der Woiwodschaft
Der Vorstand der Woiwodschaft Karpatenvorland hat eine Strategie erarbeitet, die den Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern reduzieren und ein zentralisiertes Finanzmanagement einführen soll.
Problem mit systemischem Charakter
Experten weisen darauf hin, dass das Problem der Verschuldung von Kreiskrankenhäusern nicht nur die Woiwodschaft Karpatenvorland betrifft, sondern landesweiten Charakter hat und Reformen erfordert.
Die finanzielle Situation der Kreiskrankenhäuser in der Woiwodschaft Karpatenvorland hat einen kritischen Punkt erreicht. Drei Einrichtungen kämpfen mit einer Gesamtverschuldung von fast 400 Millionen Złoty. Diese Summe ist so hoch, dass ohne sofortige Hilfe der Kommunalbehörden die Krankenhäuser vor der Schließung stehen könnten. Gefährdet sind die grundlegenden medizinischen Dienstleistungen für die Bewohner der Region. Die finanziellen Probleme der Kreiskrankenhäuser in Polen haben ihre Wurzeln in der Reform des Gesundheitssystems Ende der 1990er Jahre, als der Prozess der Umwandlung von Krankenhäusern in eigenständige öffentliche Gesundheitseinrichtungen (SPZOZ) begann. In den folgenden Jahrzehnten kämpften viele dieser Einrichtungen mit chronischer Unterfinanzierung durch den Nationalen Gesundheitsfonds sowie mit steigenden Personalkosten und Kosten für moderne medizinische Geräte. Als Reaktion auf die Krise hat der Vorstand der Woiwodschaft Karpatenvorland einen Rettungsplan vorbereitet. Seine Kernannahme ist die Reduzierung des Wettbewerbs zwischen den Krankenhäusern und die Einführung eines zentralisierten Managements von Finanzen und Einkäufen. Wie die Beamten betonen, ist das Ziel die Schaffung eines Systems, in dem die Einrichtungen nicht um Patienten und Mittel konkurrieren, sondern zum Wohle der gesamten Region zusammenarbeiten. „Aby placówki nie konkurowały ze sobą, ale współpracowały, planujemy scentralizowane zarządzanie finansami i większą koordynację między szpitalami.” (Damit die Einrichtungen nicht gegeneinander konkurrieren, sondern zusammenarbeiten, planen wir ein zentralisiertes Finanzmanagement und eine bessere Koordination zwischen den Krankenhäusern.) — Quelle aus dem Vorstand der Woiwodschaft Karpatenvorland 400 mln zł — Gesamtverschuldung von drei Krankenhäusern in der Woiwodschaft Karpatenvorland Experten für öffentliche Gesundheit warnen, dass das Problem der Krankenhäuser in der Woiwodschaft Karpatenvorland nicht isoliert ist. Viele Fachleute weisen auf den systemischen Charakter der Finanzkrise von Kreiskrankenhäusern in ganz Polen hin. Die Unterfinanzierung durch den NFZ, die steigenden Arbeitskosten des medizinischen Personals sowie die Ausgaben für moderne Geräte und Medikamente führen viele Einrichtungen allmählich an den Rand des Bankrotts. Ohne die Einführung systemischer Reformen, die die Effizienz der Ausgaben öffentlicher Mittel erhöhen und das Finanzierungsmodell verbessern, werden sich ähnliche Krisen in anderen Regionen des Landes wiederholen. Die Behörden der Woiwodschaft hoffen, dass ihr Sanierungsplan zum Vorbild wird, aber seine Wirksamkeit hängt von der Zusammenarbeit aller beteiligten Seiten und von zusätzlicher finanzieller Unterstützung ab.