Ian Huntley, der wegen des Mordes an zwei zehnjährigen Mädchen in Soham zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist bei einem Angriff im Gefängnis HMP Frankland schwer verletzt worden. Sein Zustand, der zunächst als kritisch und "touch and go" beschrieben wurde, hat sich nach neuesten Informationen verbessert, bleibt aber ernst. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag in der Kategorie-A-Haftanstalt in der Grafschaft Durham. Polizei und Gefängnisbehörden untersuchen die Umstände des Angriffs, dessen Details, einschließlich der Identität des Angreifers, noch nicht bekannt gegeben wurden. Das Ereignis hat eine hitzige Debatte über die Sicherheit in britischen Gefängnissen ausgelöst.
Huntleys Zustand nach dem Angriff
Der Zustand des 52-jährigen Ian Huntley nach dem Angriff wurde zunächst von Gefängnisquellen als kritisch und "touch and go" (an der Grenze zwischen Leben und Tod) beschrieben. Nach späteren Berichten hat sich sein Zustand stabilisiert und verbessert, bleibt aber weiterhin ernst. Er erhielt sofortige medizinische Hilfe vor Ort.
Ort und Ablauf des Vorfalls
Der Angriff ereignete sich am Dienstag im Gefängnis HMP Frankland in der Grafschaft Durham, einer Kategorie-A-Haftanstalt höchster Sicherheitsstufe für die gefährlichsten Straftäter. Details zur Art des Angriffs, verwendeten Waffen sowie zur Identität und den Motiven des oder der Angreifer sind nicht öffentlich bekannt. Die Polizei wurde zum Gefängnis gerufen.
Reaktionen und Ermittlungen
Der His Majesty's Prison and Probation Service hat eine interne Untersuchung eingeleitet, und die Polizei von Durham führt eigene Ermittlungen durch. Ziel ist es, die vollständigen Umstände des Vorfalls zu klären. Der Vorfall löste gemischte Reaktionen in der Öffentlichkeit und den Medien aus, von der Verurteilung von Gewalt in Haftanstalten bis hin zu Kommentaren, die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal des Verurteilten zeigten.
Hintergrund des Falls und Urteil
Ian Huntley wurde 2003 wegen des Mordes an den zehnjährigen Holly Wells und Jessica Chapman im Jahr 2002 zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht legte eine Mindesthaftzeit von 40 Jahren fest. Der Fall, bekannt als die Morde von Soham, erschütterte Großbritannien und führte zu erheblichen Änderungen im Überprüfungssystem für Personen, die mit Kindern arbeiten.
Ian Huntley, einer der meistgehassten Verbrecher in der britischen Geschichte, wurde bei einem Angriff schwer verletzt, der am Dienstag im Hochsicherheitsgefängnis HMP Frankland in der Grafschaft Durham stattfand. Der Zustand des 52-jährigen Mörders, der zunächst von Gefängnisquellen als kritisch und "an der Grenze zwischen Leben und Tod" beschrieben wurde, hat sich später verbessert, bleibt aber weiterhin ernst. Er erhielt vor Ort medizinische Hilfe. Der His Majesty's Prison and Probation Service (HM Prison Service) und die Polizei von Durham führen Untersuchungen durch, um die Umstände des Angriffs aufzuklären. Details, einschließlich der Identität des Angreifers, der Art des Angriffs und eines möglichen Motivs, wurden nicht öffentlich gemacht. Der Mordfall an Holly Wells und Jessica Chapman im August 2002 erschütterte die Öffentlichkeit und wurde zu einem der prägendsten Kriminalfälle in der jüngeren britischen Geschichte. Die Ermittlungen deckten schwerwiegende Fehler im polizeilichen Informationsaustausch auf, was zur Schaffung der Soham-Datenbank und letztlich zur Reform des Überprüfungssystems für Personen, die mit Kindern und schutzbedürftigen Erwachsenen arbeiten, führte, das heute als Disclosure and Barring Service (DBS) bekannt ist. Das Ereignis lenkte die Aufmerksamkeit erneut auf die Sicherheitsprobleme und Zustände in britischen Kategorie-A-Gefängnissen. Diese Anstalten, die für die gefährlichsten Straftäter bestimmt sind, kämpfen seit Jahren mit Überbelegung, Unterfinanzierung und Gewalt unter Insassen. In der Vergangenheit gab es dort Angriffe auf andere prominente Gefangene. Die Untersuchung des Vorfalls mit Huntley wird wahrscheinlich die Sicherheitsprotokolle, die Überwachung der Insassen und die Möglichkeit, solchen Gewalttaten vorzubeugen, analysieren. „His condition was very serious, it was touch and go. It was touch and go.” (Sein Zustand war sehr ernst, es stand auf der Kippe. Es stand auf der Kippe.) — Gefängnisquelle Ian Huntley wurde 2003 wegen des Mordes an den zehnjährigen Holly Wells und Jessica Chapman zu lebenslanger Haft mit einer Mindeststrafe von 40 Jahren verurteilt. Seine damalige Partnerin, Maxine Carr, die ihm ein falsches Alibi lieferte, wurde wegen Behinderung der Justiz verurteilt. Die Nachricht vom Angriff löste in britischen Medien und sozialen Netzwerken eine breite Palette von Reaktionen aus. Während einige Kommentatoren und Politiker die Notwendigkeit betonten, Sicherheit und menschenwürdige Bedingungen in allen Haftanstalten unabhängig von der Schuld der Insassen aufrechtzuerhalten, äußerten andere Stimmen Gleichgültigkeit oder sogar Genugtuung über das Schicksal des Verurteilten. Diese Polarisierung spiegelt das tiefe gesellschaftliche Trauma wider, das der Fall von Soham hinterlassen hat, sowie das anhaltende Stigma, das Huntley trägt. Der Vorfall stellt auch die Gefängnisbehörden vor die Herausforderung, ihre Pflicht zur Gewährleistung der Sicherheit mit der Vollstreckung von Gerichtsurteilen in Einklang zu bringen, selbst bei den meistgehassten Verbrechern.
Mentioned People
- Ian Huntley — Wegen des Mordes an zwei zehnjährigen Mädchen in Soham im Jahr 2002 zu lebenslanger Haft verurteilt.
- Holly Wells — Eines der beiden zehnjährigen Mordopfer von Ian Huntley im Jahr 2002.
- Jessica Chapman — Eines der beiden zehnjährigen Mordopfer von Ian Huntley im Jahr 2002.
- Maxine Carr — Ehemalige Partnerin von Ian Huntley, wegen Behinderung der Justiz durch die Bereitstellung eines falschen Alibis verurteilt.