Das Unternehmen Stadler hat in seinem polnischen Werk in Siedlce die Produktion des ersten von fünfzig modernen Straßenbahnen für die Metropole Oberschlesien (GZM) abgeschlossen. Die Fahrzeuge vom Typ Tramlink sind die ersten, die für die Standardspurweite im Netz der Schlesischen Straßenbahnen (Tramwaje Śląskie) ausgelegt sind. Sie sollen schneller, komfortabler und energieeffizienter sein. Die ersten Einheiten sollen bereits im Sommer auf Strecken im Raum Katowice zum Einsatz kommen. Die vollständige Umsetzung bis 2028 wird über eine Milliarde Złoty kosten. Die Investition ist Teil eines größeren Programms zur Modernisierung des öffentlichen Verkehrs in Schlesien.
Start der Produktion der neuen Flotte
Der Bau des ersten Tramlinks wurde im Stadler-Werk in Siedlce abgeschlossen. Dies ist der Beginn der Umsetzung des Auftrags über 50 neue, einteilige, fünfteilige Straßenbahnen für den Betreiber Schlesische Straßenbahnen (Tramwaje Śląskie), der im Auftrag der Metropole Oberschlesien (GZM) handelt. Die Fahrzeuge werden getestet und zertifiziert, bevor der Passagierbetrieb aufgenommen wird.
Durchbruch bei den Fahrzeugstandards
Die bestellten Tramlinks sind die ersten Straßenbahnen, die für die standardmäßige 1435-Millimeter-Spurweite ausgelegt sind, die im Netz der Schlesischen Straßenbahnen dominiert. Bislang wurden hauptsächlich schmalere, sogenannte Schmalspurstraßenbahnen verwendet. Die neue Konstruktion soll durch den individuellen Antrieb in jedem Drehgestell mehr Stabilität, eine höhere Reisegeschwindigkeit und einen geringeren Energieverbrauch gewährleisten.
Einführungszeitplan und Kosten
Die ersten Straßenbahnen sollen bereits in den Sommermonaten 2026 auf Strecken im Raum Katowice zum Einsatz kommen. Der gesamte Vertrag, der die Lieferung von 50 Fahrzeugen samt Instandhaltung für 15 Jahre umfasst, wird auf über eine Milliarde Złoty geschätzt. Der Hersteller hat sich verpflichtet, alle bestellten Wagen bis 2028 vollständig in Betrieb zu nehmen, was den schrittweisen Austausch älteren Rollmaterials ermöglichen soll.
Vorteile für Fahrgäste und Betreiber
Die neuen Fahrzeuge bieten einen Niederfluranteil auf 70% der Länge, was das Einsteigen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer erleichtert. Sie sind mit Klimaanlage, Überwachung und einem Fahrgastinformationssystem ausgestattet. Für den Betreiber sind die niedrigeren Betriebskosten aufgrund von Energieeinsparungen und einfacherer technischer Wartung entscheidend.
Im Stadler-Werk in Siedlce wurde der Bau des ersten Exemplars der modernen Straßenbahn vom Typ Tramlink abgeschlossen. Es ist Teil eines Vertrags über die Lieferung von 50 solcher Fahrzeuge für die Metropole Oberschlesien (GZM). Das Fahrzeug, in Pressematerialien als Tramlink bezeichnet, wird beim Betreiber Schlesische Straßenbahnen (Tramwaje Śląskie) in Betrieb gehen. Es handelt sich um einen bahnbrechenden Auftrag, da es die ersten Straßenbahnen in der Geschichte dieses Verkehrsunternehmens sind, die von Grund auf für den Betrieb auf Gleisen mit der standardmäßigen 1435-Millimeter-Spurweite konstruiert wurden, die die Basis des Netzes in der Region bildet. Das schlesische Straßenbahnsystem, eines der ältesten und größten in Polen, stützte sich jahrzehntelang hauptsächlich auf schmalspuriges Rollmaterial, das an historische Gleisparameter angepasst war. Die Vereinheitlichung und Modernisierung der Spurweite im Metropolnetz ist ein seit Jahren andauernder Prozess, der die Integration des Rollmaterials erleichtern und die Instandhaltungskosten senken soll. Der Auftrag, mit einem Wert von über einer Milliarde Złoty, umfasst nicht nur die Lieferung der Fahrzeuge, sondern auch deren Instandhaltung über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren. Die ersten Einheiten sollen nach Durchführung der notwendigen Tests und Erhalt der Zulassungszertifikate bereits im kommenden Sommer auf die Strecken gehen, vor allem im Raum Katowice. Alle 50 Straßenbahnen sollen bis 2028 geliefert werden. Die neuen Fahrzeuge sollen eine deutliche Verbesserung des Reisekomforts bringen. Das Konzept sieht einen Niederfluranteil auf etwa 70 Prozent der Wagenlänge vor, was den Zugang für Menschen mit Behinderungen, Eltern mit kleinen Kindern und Radfahrer erheblich erleichtert. Die Innenräume werden klimatisiert sein und mit Überwachungssystemen sowie dynamischer Fahrgastinformation ausgestattet. Aus Sicht des Betreibers sind die wirtschaftlichen Vorteile entscheidend. Die Tramlinks sollen dank des individuellen Antriebs in jedem Drehgestell energieeffizienter sein als ältere Modelle, was sich in niedrigeren Stromrechnungen niederschlägt. Zudem soll ihre Konstruktion Wartungsarbeiten erleichtern und so die Instandhaltungskosten senken. Wie Vertreter der Metropole Oberschlesien anmerken, ist die Investition Teil einer breiteren Strategie zur Modernisierung des öffentlichen Verkehrs in der Region, die auch den Ausbau der Gleis- und Haltestelleninfrastruktur umfasst. Die Vertragsdurchführung durch Stadler erfolgt im polnischen Werk in Siedlce, was den lokalen Aspekt der Investition und die Entwicklung der nationalen Transportindustrie unterstreicht. Das Unternehmen versichert, dass in den Fahrzeugen technische Lösungen zum Einsatz kommen, die zuvor in anderen europäischen Städten erprobt wurden. Die Investition in neues Rollmaterial für die Schlesischen Straßenbahnen ist eine Antwort auf die steigenden Anforderungen der Fahrgäste und die Bedürfnisse der ökologischen Transformation des städtischen Verkehrs. Sie stellt auch einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Images der schlesischen Verkehrsbetriebe dar, die jahrelang mit dem Problem veralteten und heterogenen Rollmaterials zu kämpfen hatten.
Mentioned People
- Kazimierz Karolczak — Vorsitzender des Vorstands der Metropole Oberschlesien (GZM), der die Investition in neues Rollmaterial kommentierte.