Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva richtete zum Abschluss seines Besuchs in Indien einen direkten Appell an Donald Trump vor dem geplanten Treffen in Washington. Er betonte, die Welt brauche keinen neuen Kalten Krieg und keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten. Kernforderung des brasilianischen Staatschefs ist eine partnerschaftliche Behandlung aller Länder angesichts wachsender Handels- und geopolitischer Spannungen, die durch neue US-Zölle ausgelöst wurden.
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva beendete einen dreitägigen Staatsbesuch in Indien, der zur Plattform für die Artikulierung seiner Haltung zur neuen Zollpolitik der Regierung von Donald Trump wurde. Lula erklärte unmissverständlich, dass Brasilien einer Rückkehr zur Logik der Machtblöcke und einer Eskalation der Spannungen zwischen Washington und Peking ablehnend gegenübersteht. Der brasilianische Führer rief den US-Präsidenten auf, alle internationalen Partner gleich zu behandeln, und betonte, dass die Weltwirtschaft weitere Turbulenzen durch einseitige Handelsbeschränkungen nicht verkraften könne. Der Begriff „Kalten Krieg“ bezieht sich auf den Zustand von Spannung und ideologischer, politischer und militärischer Rivalität zwischen dem von den USA geführten Westblock und dem von der UdSSR angeführten Ostblock in den Jahren 1947–1991. Heutzutage taucht der Begriff zunehmend im Zusammenhang mit der technologischen und handelspolitischen Rivalität zwischen den USA und China auf, in der die sogenannten Länder des Globalen Südens Neutralität wahren wollen.Der Besuch in Delhi führte zur Unterzeichnung einer strategischen Vereinbarung über <przypis title=