Der EU-Abgeordnete der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Joachim Brudziński, veröffentlichte eine Erklärung, in der er sich bei der TVN-Journalistin Katarzyna Kolenda-Zaleska für Worte aus dem Jahr 2022 entschuldigte, nachdem er sie zuvor als „führende Propagandistin der Staatsmedien“ bezeichnet hatte. Der Fall endete mit einem Gerichtsvergleich. Die Entschuldigung stieß auf Kritik von Parteikollegen des Abgeordneten, unter anderem von Ryszard Terlecki, der die Situation ironisch kommentierte. Die Medien berichten das Ereignis auf unterschiedliche Weise und betonen entweder die Tatsache der Entschuldigung selbst oder die innerparteilichen Spannungen.
Entschuldigung und Erklärung
Der EU-Abgeordnete Joachim Brudziński veröffentlichte eine schriftliche Erklärung, in der er sein Bedauern ausdrückt und sich bei der TVN-Journalistin Katarzyna Kolenda-Zaleska für seinen Kommentar aus dem Jahr 2022 entschuldigt. Er hatte sie damals als „führende Propagandistin der Staatsmedien“ bezeichnet.
Abschluss des Gerichtsverfahrens
Der Fall, den die Journalistin gegen den Abgeordneten angestrengt hatte, endete mit einem Gerichtsvergleich. Eine seiner Bedingungen war unter anderem die öffentliche Entschuldigung, die der EU-Abgeordnete nun erfüllt hat.
Reaktion innerhalb der Partei
Ein anderer PiS-Politiker, Ryszard Terlecki, kritisierte die Handlungen Brudzińskis, indem er einen spöttischen Beitrag in den sozialen Medien veröffentlichte. Dies deutet auf innere Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten in der Partei hinsichtlich des Umgangs mit solchen Angelegenheiten hin.
Verschiedene mediale Rahmen
Die Medien berichten dieses Ereignis unterschiedlich. Einige konzentrieren sich auf die Tatsache der Entschuldigung und die positive Beendigung des Streits, während andere die Kontroversen um die Äußerungen sowie die innerparteiliche Kritik hervorheben.
Der EU-Abgeordnete der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Joachim Brudziński, veröffentlichte eine schriftliche Erklärung, in der er sich bei der TVN-„Fakty“-Journalistin Katarzyna Kolenda-Zaleska entschuldigte. Die Entschuldigung betrifft einen Kommentar aus dem Jahr 2022, in dem der Politiker die Journalistin als „führende Propagandistin der Staatsmedien“ bezeichnete. Der Fall landete vor Gericht und endete mit einem Vergleich, zu dessen Bedingungen unter anderem der öffentliche Rückzug dieser Worte und der Ausdruck von Reue gehörten. In der Erklärung erklärte Brudziński, er „bedauere, dass seine Worte als Angriff auf die Zuverlässigkeit und Professionalität der Journalistin aufgefasst wurden“, und betonte, dass er „ihre Zuverlässigkeit und Professionalität“ in der Arbeit schätze. Diese Geste stellt den formellen Abschluss des Rechtsstreits zwischen den Parteien dar.
Die Reaktion auf diesen Schritt innerhalb der PiS-Partei war nicht einheitlich. Ein anderer prominenter Politiker dieser Formation, Ryszard Terlecki, reagierte auf die Handlungen seines Kollegen mit einem spöttischen Beitrag in den sozialen Medien. In seinem Kommentar, der sich auf die von Brudziński verwendete Formulierung bezog, fragte er ironisch: „Und soll ich auch bedauern?“. Diese Reaktion deutet auf innere Spannungen oder unterschiedliche Kommunikationsstrategien innerhalb der Partei im Umgang mit Konflikten mit Medien hin, die in den vergangenen Jahren häufig waren. Die Beziehungen zwischen Teilen der rechten Kreise und großen, ihnen gegenüber kritischen Medien wie TVN waren über Jahre angespannt. Die politische Rhetorik umfasste oft Vorwürfe der Einseitigkeit und des Betreibens von „Propaganda“, was zu zahlreichen Streitigkeiten, auch gerichtlichen, über den Schutz der Persönlichkeitsrechte führte.
Die Nachrichtenmedien stellten dieses Ereignis in etwas unterschiedlichen Rahmen dar. Einige Dienste wie TVN24 konzentrierten sich auf die Tatsache der Entschuldigung und die Beendigung des Falls und betrachteten dies als positive Lösung des Konflikts. Andere, wie das Portal Wprost, legten größeren Wert auf die innerparteiliche Dimension des Vorfalls, also die Kritik von Terlecki, und betonten dessen ironischen Ton. Derweil könnte sich ein Artikel in Do Rzeczy, der den Abschluss des Gerichtsverfahrens beschreibt, stärker auf den rechtlichen Aspekt des Vergleichs konzentrieren. Diese Unterschiede zeigen, wie dasselbe Ereignis entweder als Episode aus dem Parteileben oder als individuelle Entscheidung eines Politikers zur Beendigung eines Streits dargestellt werden kann.
Perspektywy mediów: Medienberichte wie bei TVN24 betonen die positive Beendigung des Streits und die Entschuldigungsgeste als wünschenswertes Handeln. Rechtsnäheren Portalen wie Do Rzeczy konzentrieren sich auf die rechtlichen Fakten, während Wprost die inneren Spaltungen in der PiS hervorhebt.
Mentioned People
- Joachim Brudziński — EU-Abgeordneter der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), der sich bei einer TVN-Journalistin entschuldigte.
- Katarzyna Kolenda-Zaleska — TVN-Journalistin, Reporterin der Sendung „Fakty“, die den Abgeordneten wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte verklagt hatte.
- Ryszard Terlecki — Politiker der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), der die Entschuldigung Brudzińskis mit einem spöttischen Beitrag kritisierte.