Am Sonntag, den 15. Februar, führten die israelischen Streitkräfte eine Reihe von Luft- und Artillerieangriffen im Gazastreifen durch, bei denen mindestens 12 Menschen getötet wurden. Die Operation umfasste den nördlichen und südlichen Teil der Enklave und traf unter anderem ein Zeltlager für Vertriebene in Jabalia. Die israelische Armee argumentiert, dass die Maßnahmen eine direkte Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen den Waffenstillstand waren, der seit Oktober 2024 offiziell in Kraft ist.
Tragische Bilanz der Luftangriffe
Bei den israelischen Angriffen kamen 12 Menschen ums Leben, darunter Frauen und Kinder, die sich in Zeltlagern für Flüchtlinge aufhielten.
Israels Armee beschuldigt Hamas
Die IDF behauptet, dass der Vergeltungsangriff notwendig war, nachdem bewaffnete Milizionäre Tunnel verließen und die Waffenruhe verletzten.
Gefährdeter Waffenstillstand
Das Abkommen vom 10. Oktober, das mit Beteiligung der USA ausgehandelt wurde, befindet sich derzeit an seinem kritischsten Punkt seit seinem Abschluss.
Die Lage im Gazastreifen verschärfte sich am Sonntag, 15. Februar 2026, abrupt, als eine Reihe israelischer Luftangriffe die relative Ruhe unterbrach, die sich aus der seit fast eineinhalb Jahren geltenden Waffenruhe ergeben hatte. Nach den neuesten Daten, die von lokalen medizinischen Diensten und der Zivilverteidigung übermittelt wurden, kamen mindestens 12 Palästinenser ums Leben, und mehrere Personen wurden verletzt. Die Angriffe konzentrierten sich auf zwei Gebiete: das Flüchtlingslager Jabalia im Norden und die Gegend um die Stadt Chan Junus im Süden der Enklave. Eine Rakete traf direkt Zelte von Vertriebenen, was eine Welle der Kritik von humanitären Organisationen auslöste. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) gaben eine Erklärung ab, in der sie ihre Maßnahmen als präzise Antwort auf eine „grobe Verletzung“ der Vereinbarung durch Hamas-Kämpfer bezeichneten. Nach israelischen Angaben sollen Terroristen aus Tunneln im Norden des Gazastreifens ausgerückt sein und Militäreinheiten angegriffen haben, was die Armee zur Vergeltung zwang. Dieser Konflikt, der ein Echo langjähriger Spannungen ist, stellt die Nachhaltigkeit der diplomatischen Bemühungen unter der Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten in Frage. Die Anfänge der israelischen Besetzung des Gazastreifens reichen bis zum Sechstagekrieg von 1967 zurück, obwohl Israel 2005 seine Truppen und Siedler aus diesem Gebiet abzog und später nach der Machtübernahme durch die Hamas im Jahr 2007 eine Blockade verhängte. Bewohner von Gaza berichten, dass die Angriffe am Sonntag zu den schwersten seit Inkrafttreten des Abkommens vom 10. Oktober gehörten. Die Atmosphäre in der Region bleibt äußerst angespannt, und beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig der Provokation. „Israel versteht nicht, was eine Waffenruhe ist, wenn es Zivilisten in Zelten angreift.” — Vertreter des Zivilschutzes von Gaza Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Besorgnis und fürchtet eine Rückkehr zu umfassenden Kriegshandlungen, die in der Vergangenheit zu einer gigantischen humanitären Krise in dieser dicht besiedelten Region geführt haben. Bilanz der Opfer der Luftangriffe vom 15. Februar: Todesopfer: 12, Verletzte: 15, Angriffe auf Lager: 212 — Todesopfer infolge der Angriffe am SonntagHebt das Leiden von Zivilisten in Zelten hervor und beschuldigt Israel, den fragilen Frieden ohne klaren Grund vorsätzlich zu brechen. | Betonen das Recht Israels auf Selbstverteidigung und weisen auf die Hamas als Akteur hin, der den Waffenstillstand durch Tunneloperationen zuerst gebrochen hat.