Die neueste Erhebung des spanischen Zentrums für soziologische Forschung zeigt eine Stärkung der regierenden PSOE, die die konservative Volkspartei um fast elf Prozentpunkte übertrifft. Diese Ergebnisse werden im Schatten des tragischen Zugunglücks in Adamuz und nach den Regionalwahlen in Aragonien veröffentlicht. Die Umfrage verzeichnet auch einen rasanten Anstieg der Popularität der rechten Partei Vox, die in dieser Parlamentsperiode ein historisches Maximum erreicht.

Dominanz der Sozialisten in Umfragen

Die Partei PSOE erreichte 32,6% Zustimmung und vergrößerte ihren Vorsprung vor der konservativen Opposition auf fast 10 Punkte Prozentpunkte im ganzen Land.

Historischer Anstieg der Zustimmung für Vox

Die rechte Formation Vox verzeichnete ein Ergebnis von 18,9%, was sie zu einem Schlüsselakteur auf der Rechten und einer echten Bedrohung für die Volkspartei macht.

Neue soziale Sorgen der Spanier

Laut Barometer sind Wohnungen und Einwanderung zu Schlüsselproblemen geworden und haben andere wirtschaftliche Fragen in der Wichtigkeit überholt.

Das Februar-Barometer des CIS brachte überraschende Ergebnisse für die spanische politische Bühne. Trotz der schwierigen Lage im Transportsektor erzielte die Regierungspartei PSOE 32,6% Zustimmung, was einem Anstieg von 0,9 Punkten gegenüber Januar entspricht. Die oppositionelle Volkspartei (PP) verzeichnete hingegen einen Rückgang und kann nur auf 22,9% der Stimmen hoffen. Der Unterschied zwischen den beiden Hauptparteien beträgt nun 9,7 Punkte, und einige Dateninterpretationen sprechen sogar von 10,7 Punkten, was auf eine zunehmende Polarisierung der Wählerschaft hindeutet. Das spanische Parteiensystem basierte jahrzehntelang auf dem Duopol von PSOE und PP, doch seit 2015 hat es sich nach dem Einzug neuer politischer Kräfte wie Vox oder linken Formationen stark fragmentiert.Eine außergewöhnlich starke Position nimmt derzeit Vox ein, der mit einem Ergebnis von 18,9% der PP auf nur vier Punkte Abstand folgt. Der Popularitätsanstieg dieser Partei erfolgte nach Erfolgen bei den Regionalwahlen in Extremadura und Aragonien. Unterdessen erfreut sich die linke Formation Sumar der Zustimmung von 7% der Befragten. Die Studie spiegelt auch die Stimmung nach der Katastrophe in Adamuz wider, bei der 46 Menschen ums Leben kamen. Die Befragten wurden nach den Hauptproblemen des Landes gefragt; an die Spitze rückten Wohnungsprobleme und die Frage der Einwanderung, die zum zweitwichtigsten Thema für die Spanier geworden ist. Unterstützung für politische Parteien im Februar 2026: PSOE: 32.6, PP: 22.9, Vox: 18.9, Sumar: 7.0 „Der Barometer zeigt die Widerstandsfähigkeit der Regierungspartei trotz schwieriger äußerer Umstände und sektoraler Krisen.” — José Félix Tezanos10.7 — Prozentpunkte könnte der Vorsprung der PSOE nach einigen Schätzungen betragen Kommentatoren weisen auf die Figur des CIS-Direktors hin, José Félix Tezanos. Die Opposition hat ihm wiederholt vorgeworfen, die Sozialisten zu begünstigen, doch die neuesten Daten sind insofern bedeutsam, als sie unmittelbar nach dem Wahlkampf in Aragonien entstanden sind. Die politische Lage bleibt dynamisch, insbesondere angesichts der Ankündigung des Verkehrsministers, den Verkehr auf der Strecke Madrid-Sevilla bald wieder aufzunehmen, um die Stimmung nach der Eisenbahnkrise zu beruhigen. Liberale Medien betonen die Effektivität von Ministerpräsident Sánchez, die Unterstützung trotz einer Reihe von Krisen und tragischen Unfällen aufrechtzuerhalten. | Konservative Medien beschuldigen den CIS-Chef, Daten zu manipulieren, um die Regierungsbewertungen auf Kosten der Volkspartei künstlich zu erhöhen.

Mentioned People

  • José Félix Tezanos — Direktor des Zentrums für soziologische Forschung, verantwortlich für die Veröffentlichung des Barometers.
  • Pedro Sánchez — Ministerpräsident Spaniens und Führer der Sozialisten der PSOE.
  • Juan Soto Ivars — Journalist und Publizist, der die Forschungsmethoden des CIS kritisiert.