Sicherheit · Ongole, Nellore und Chennai

Zyklon Murasu soll am 2./3. November die Küste von Andhra Pradesh bei Ongole treffen

Die Behörden in Andhra Pradesh haben begonnen, Anwohner aus tiefliegenden Gebieten in Sicherheit zu bringen, während sich der Sturm nähert. Der Landfall wird zwischen 23.30 Uhr am Montag, 2. November, und 4 Uhr am Dienstag, 3. November, erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, BBC, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Ongole, Nellore, Chennai · Indien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Zyklon Arnab trifft in Andhra Pradesh auf Land
  2. Sonntagabend, 1. NovemberMurasu bildet sich über dem Golf von Bengalen
  3. 2.11.Landfall-Fenster bei Ongole öffnet sich
  4. 3.11.Landfall-Fenster schließt sich

Erwarteter Landfall

Zyklon Murasu soll nach Prognosen die Küste des südlichen Andhra Pradesh bei Ongole überqueren, zwischen Nellore und Narsapur. Das Zeitfenster für den Landfall reicht von 23.30 Uhr am Montag, 2. November, bis 4 Uhr am Dienstag, 3. November, Ortszeit. Das India Meteorological Department (IMD) rechnet mit anhaltenden Winden von 100 bis 110 km/h und Böen bis 120 km/h und erklärt, der Sturm dürfte die Küste als schwerer zyklonischer Sturm erreichen. Das System bildete sich am Sonntagabend nach indischer Standardzeit über dem Golf von Bengalen, wie das Joint Typhoon Warning Center mitteilt, das ihn als jüngsten benannten Sturm der Indischen-Ozean-Saison 2026 zählt. Laut IMD wird er schwächer ausfallen als Zyklon Arnab, der dieselbe Region am 28. Oktober traf.

Evakuierungen und Einsatzkräfte

Die Behörden von Andhra Pradesh haben begonnen, Anwohner aus den tiefliegenden Küstengebieten in Sicherheit zu bringen. Prakhar Jain, Geschäftsführer der staatlichen Katastrophenschutzbehörde, sagte gegenüber Reuters, bis Montag, 2. November, seien rund 2.000 Menschen evakuiert worden.

„Wir planen, rund 30.000 Menschen zu evakuieren.“

Prakhar Jain

Sechs Einheiten der National Disaster Response Force (NDRF) und sieben staatliche Einsatzkräfte wurden in Bereitschaft versetzt, drei der NDRF-Einheiten wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur ANI aus dem benachbarten Tamil Nadu entsandt. Im Distrikt Nellore forderte der Distriktvorsteher die Fischer auf, nicht aufs Wasser zu gehen, und wies die Beamten an der Küste an, auf ihren Posten zu bleiben.

Evakuierungen in Andhra Pradesh nach Stand vom 2. NovemberMenschen
Bis zum 2. November evakuiert
2000 Menschen
Geplante Evakuierung
30000 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Strom, Regen und Schulschließungen

Chief Minister N Chandrababu Naidu hat die Beamten zur Vorbereitung aufgefordert und schätzt, dass 6.000 bis 8.000 Strommasten umstürzen könnten – ein Risiko, das er als „ernsthafte Bedrohung für die Stromversorgung“ bezeichnete. Deputy Chief Minister Pawan Kalyan schrieb auf X, vier Küstendistrikte müssten mit schweren Auswirkungen rechnen: Nellore, Prakasam, Bapatla und Krishna. Naidu sagte zudem eine für Montag, 2. November, geplante Reise nach Delhi ab, um sich auf die Sturmvorbereitungen zu konzentrieren.

Das IMD erwartet am Montag und Dienstag, 2. und 3. November, leichten bis mäßigen Regen in weiten Teilen der Küstenregion von Andhra Pradesh, örtlich mit starken bis sehr starken Schauern, und möglicherweise starken Regen am Mittwoch, 4. November. Für Telangana wird vom 2. bis 4. November Regen vorhergesagt, am 3. November sind sehr starke Schauer möglich. In Chennai und den Vororten fiel bereits starker Regen, und in Chennai sind Schulen und Hochschulen am Montag, 2. November, geschlossen. Am Flughafen von Chennai wurden Berichten zufolge Flüge gestrichen, zehn Distrikte in Andhra Pradesh sind in höchster Alarmbereitschaft. In Odisha wird ab Montag, 2. November, Regen erwartet, der sich am Dienstag verstärkt und bis Mittwoch, 4. November, anhält, während Schulen in einigen südlichen Distrikten bis Dienstag, 3. November, geschlossen bleiben.

Arnabs Bilanz und was als Nächstes kommt

Murasu folgt auf Zyklon Arnab, der am 28. Oktober auf Land traf. Die Opferzahlen zu Arnab unterscheiden sich je nach Medium. BFMTV berichtet von mindestens drei Toten, The Independent von fünf Toten in Andhra Pradesh, Al Jazeera von sechs Getöteten. Mehr als 100.000 Küstenbewohner wurden vor Arnabs Ankunft in Sicherheit gebracht. The Independent berichtet zudem, die Zahl der Toten in Odisha durch Arnab und die folgenden Überschwemmungen sei am Sonntag, 1. November, auf sechs gestiegen; nach einem Erdrutsch im Dorf Gidipabali würden noch zehn Menschen vermisst.

Fischer wurden aufgefordert, ab Montagabend, 2. November, bis zum Nachmittag des Mittwoch, 4. November, nicht vor der Küste von Andhra Pradesh in See zu stechen. Die Vorhersagebehörden erwarten, dass die Auswirkungen des Sturms nach Ende des Landfall-Fensters nachlassen, während der Regen in Odisha bis Mittwoch, 4. November, anhält.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen