Sicherheit · Bukarest
Rumänisches Paar erzielt Verständigung im Fall der 24 Tage festgehaltenen Zwillinge einer Indonesierin
Die Staatsanwaltschaft in Bukarest hat am 20. Oktober 2026 Verständigungsvereinbarungen mit einem rumänischen Paar geschlossen, dem vorgeworfen wird, die neugeborenen Zwillinge einer Indonesierin 24 Tage lang festgehalten zu haben, nachdem es die Frau nach Rumänien gelockt hatte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, adevarul.ro, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Staatsanwaltschaft schloss am 20. Oktober 2026 Verständigungsvereinbarungen mit M.F., die 4 Jahre und 4 Monate erhalten soll, und mit G.D.S., der 3 Jahre und 4 Monate erhalten soll, beide zu verbüßen in Haft.
Die fünf Monate alten Zwillinge wurden am 2. Juli 2026 mitgenommen und am 25. Juli 2026 nach 24 Tagen von der Polizei gefunden und anschließend ihrer Mutter zurückgegeben.
Die Vereinbarungen wurden dem Bezirksgericht Bukarest-Sektor 5 zur Entscheidung vorgelegt, das Gericht muss also noch über sie befinden.
- Juli 2025Das in Italien lebende Paar stellt die Indonesierin als Haushaltshilfe ein
- 2.07.Die Frau wird dazu überredet, die Zwillinge vor das Haus zu bringen; die Babys werden mitgenommen
- 25.07.Die Polizei findet das Paar und die Zwillinge nach 24 Tagen
- 20.10.Verständigungsvereinbarungen mit der Staatsanwaltschaft geschlossen, Strafen warten auf die Billigung durch das Gericht
Wie der Fall begann
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lebte das als M.F. und G.D.S. identifizierte Paar im Juli 2025 in Italien, als es eine Indonesierin anstellte, die bei der Hausarbeit helfen und auf die minderjährige Tochter aufpassen sollte. Nachdem die beiden erfahren hatten, dass die Frau mit Zwillingen schwanger war, sollen sie versucht haben, sie zur Übergabe der Kinder zu überreden, und sogar versucht haben, sich fälschlich als leibliche Eltern der Babys auszugeben. Als die Frau sich weigerte, sich von den Säuglingen zu trennen, und die italienischen Behörden ein Ermittlungsverfahren einleiteten, wurde sie in einem Betreuungszentrum untergebracht. Die Staatsanwaltschaft wirft M.F. vor, anschließend mit einer ganzen Reihe von Methoden auf die Frau eingewirkt zu haben; in der Erklärung werden sie so beschrieben:
„Die Beschuldigte M.F. griff auf zahlreiche Manipulationstechniken zurück, darunter die Isolierung des Opfers von seinen Angehörigen, das Ansprechen ihres katholischen Glaubens, die Erfindung fiktiver Personen und die Vortäuschung unmittelbarer Gefahren.“
Derselben Darstellung zufolge wurde die Frau dazu gedrängt, das Betreuungszentrum zu verlassen, ohne Genehmigung nach Rumänien einzureisen und bei dem Paar an mehreren Adressen im Bukarester Sektor 5 zu wohnen.
Zwillinge mitgenommen und 24 Tage festgehalten
Die Staatsanwaltschaft gibt an, M.F. habe die Frau am frühen Morgen des 2. Juli 2026 dazu überredet, die Neugeborenen vor das Haus zu bringen, und ihr erzählt, katholische Missionare würden sie abholen und in den Vatikan bringen, wohin sie später nachfolgen werde. G.D.S., der sein Gesicht demnach verdeckt hatte, nahm die Babys an sich und verschwand anschließend mit M.F. und deren Tochter, sodass die Mutter glauben musste, die Zwillinge seien gestorben. Die Babys waren zu diesem Zeitpunkt fünf Monate alt. 24 Tage lang soll das Paar die Zwillinge in einem Auto festgehalten und sich durch Betteln und Diebstahl am Leben gehalten haben. Die Polizei fand sie am 25. Juli 2026, und die Babys, die einem Bericht zufolge damals acht Monate alt waren, wurden ihrer Mutter zurückgegeben.
Verständigungsvereinbarungen und Strafen
Am 20. Oktober 2026 schloss der bei dem Bezirksgericht Bukarest-Sektor 5 tätige Staatsanwalt Verständigungsvereinbarungen mit beiden Angeklagten, die sich in Untersuchungshaft befanden. Danach soll M.F. eine Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten und G.D.S. eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten erhalten, beide zu verbüßen in Haft. Beide Angeklagten wurden wegen rechtswidriger Freiheitsberaubung ermittelt, und beide räumten im Rahmen der Vereinbarungen die Tatvorwürfe ein. Die Vereinbarungen wurden dem Bezirksgericht Bukarest-Sektor 5 zur Entscheidung vorgelegt, das heißt, das Gericht muss noch über sie befinden, bevor die Strafen rechtskräftig werden können.
Opfer, Kind und das weitere Verfahren
Die Mutter der Zwillinge wurde nach dem Eingreifen der Polizei mit ihren Kindern wieder vereint, die Babys wurden ihr zurückgegeben. Die minderjährige Tochter des Paares war den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge während der gesamten 24 Tage bei ihnen; sie wird in keinem der Berichte namentlich genannt. Ihre Rolle und ihr Wohlergehen werden in den bisher veröffentlichten Erklärungen nicht im Detail beschrieben. Der Fall liegt nun beim Bezirksgericht von Sektor 5, das entscheiden muss, ob es die Vereinbarungen billigt und die von der Staatsanwaltschaft vorgesehenen Strafen förmlich verhängt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Stirile ProTVDiabolische Rumänen. Sie entführten die Zwillingsbabys einer Frau, sagten ihr, sie seien gestorben, und benutzten sie dann zum Betteln. Was folgteRomâni diabolici. Au răpit gemenii bebeluși ai unei femei, i-au spus că au murit și i-au folosit apoi la cerșit. Ce a urmat - Știrile ProTV · Original auf Rumänisch
- adevarul.ro24 Tage des Terrors: Zwei Babys, von ihrer Mutter entführt und gefangen gehalten. Die neueste Entscheidung der Staatsanwälte24 de zile de teroare: Doi bebeluși, răpiți de lângă mamă și ținuți captivi. Decizia de ultimă oră a procurorilor · Original auf Rumänisch
- HotNews.roEin rumänisches Paar entführte die neugeborenen Zwillinge einer Indonesierin. Sie hielten die Babys 24 Tage lang gefangen und lebten in einem Auto, bis sie gefasst wurdenUn cuplu de români a răpit nou-născuţii gemeni ai unei femei indoneziene. Au ținut bebelușii captivi timp de 24 de zile, trăind într-o maşină, până când au fost prinşi - HotNews.ro · Original auf Rumänisch
- Ziare.comEin Mann und eine Frau aus der Hauptstadt, beschuldigt, zwei Neugeborene entführt zu haben. Die Mutter der Kinder, von den beiden eingestellt, um bei der Hausarbeit in Italien zu helfenUn bărbat și o femeie din Capitală, acuzați că au răpit doi nou-născuți. Mama copiilor, angajată de cei doi să-i ajute la menaj în Italia · Original auf Rumänisch
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