16-jährige Beifahrerin stirbt nach Zusammenstoß mit Zug bei Wieluń – Zahl der Toten steigt auf zwei
Ein 16-jähriges Mädchen ist im Krankenhaus gestorben, Tage nachdem ein Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kopydłów auf die Gleise gefahren und mit einem InterCity-Zug von Kraków nach Poznań zusammengestoßen war.
Zusammenstoß am Bahnübergang Kopydłów
Der Unfall ereignete sich am 27. September 2026 gegen 14:20 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kopydłów, einem Dorf im Kreis Wieluń in der Woiwodschaft Łódź. Ein Pkw fuhr auf die Gleise, direkt in den Weg eines herannahenden Personenzugs. Bei dem Zug handelte es sich um den InterCity Kozica auf der Strecke von Kraków nach Poznań. Der Aufprall ereignete sich auf dem Bahnkorridor zwischen den Bahnhöfen Wieluń und Wieruszów Miasto. Rettungskräfte, darunter Einheiten der Staatlichen Feuerwehr und regionale Notärzte, wurden entsandt, um die Unfallstelle zu sichern und das Ausmaß der Schäden zu bewerten.
Zwischen den Bahnhöfen Wieluń und Wieruszów Miasto ist ein Zug von Kraków nach Poznań mit einem Pkw zusammengestoßen. Das Auto fuhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kopydłów direkt vor den herannahenden Zug, in dem sich etwa 230 Fahrgäste befanden.
Opfer und erste Notfallmaßnahmen
Die Wucht des Aufpralls zerstörte den Pkw und führte zum sofortigen Tod des 21-jährigen Fahrers noch an der Unfallstelle. Die 16-jährige Beifahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und benötigte dringende notfallmedizinische Versorgung. Eine Besatzung des Lotnicze Pogotowie Ratunkowe (Polnischer Rettungshubschrauberdienst) brachte die Jugendliche von der Unfallstelle weg und flog sie in ein spezialisiertes Krankenhaus. Erste Mitteilungen der örtlichen Rettungsdienste hatten fälschlicherweise gemeldet, das Auto sei mit einem 30-jährigen Fahrer und einer 30-jährigen Beifahrerin besetzt gewesen. Die Polizei korrigierte die offiziellen Angaben später und bestätigte, dass der Fahrer 21 Jahre und die Beifahrerin 16 Jahre alt war.
Bestätigung des zweiten Todesopfers
Ärzte und Intensivteams des Krankenhauses behandelten die Jugendliche über mehrere Tage hinweg kontinuierlich, um sie zu stabilisieren, doch ihre Verletzungen erwiesen sich als zu schwer. Am 2. Oktober 2026 teilten die Behörden mit, dass die junge Beifahrerin im Krankenhaus gestorben sei, womit die Zahl der Todesopfer des Vorfalls auf zwei stieg. Die Staatsanwaltschaft Sieradz teilte das Ergebnis der medizinischen Behandlung offiziell der Öffentlichkeit mit.
Die 16-jährige Beifahrerin ist trotz fachärztlicher Hilfe gestorben.
Zustand von Fahrgästen und Zugpersonal
Zum Zeitpunkt, als das Auto die Gleise überquerte, befanden sich rund 230 Fahrgäste zusammen mit dem Zugpersonal an Bord des IC Kozica. Keiner der Zugreisenden oder Bahnmitarbeiter wurde bei dem Zusammenstoß verletzt. Polizeibeamte an der Unfallstelle führten bei der Lokführerin einen Atemalkoholtest durch, der bestätigte, dass sie völlig nüchtern war. Bahnpersonal und Rettungskräfte koordinierten sich, um die Sicherheit aller Insassen des liegengebliebenen Zuges zu gewährleisten.
- Ein Pkw fährt an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kopydłów auf die Gleise und stößt mit dem Zug IC Kozica zusammen; der 21-jährige Fahrer kommt ums Leben.
- Die lebensgefährlich verletzte 16-jährige Beifahrerin wird mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
- Die Staatsanwaltschaft Sieradz bestätigt, dass die 16-jährige Beifahrerin im Krankenhaus gestorben ist.
Offizielle Ermittlungen zur Sicherheit des Bahnübergangs
Polizeibeamte und Kriminaltechniker unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Sieradz führten vor Ort die erforderlichen Verfahrenshandlungen durch und sicherten alle physischen Beweise. Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich darauf, den genauen Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren und zu klären, warum das Fahrzeug vor dem Zug in den ungesicherten Bahnübergang einfuhr. Im Rahmen der förmlichen Untersuchung bewerten die Ermittler den Zustand der Gleise, die Sichtverhältnisse und technische Aspekte des Fahrzeugs.


