Am Donnerstag, 22. Oktober, setzte die Nationalpolizei laut La Vanguardia und eldiario.es in der Nähe der Universität Saragossa Schlagstöcke und Pfefferspray ein, vor allem gegen antifaschistische Gegendemonstranten.
Die Universität Saragossa hatte die Nutzung ihrer Räume zu Beginn der Woche verweigert, woraufhin Quiles die für 19.00 Uhr geplante Veranstaltung auf die Plaza de San Francisco verlegte, wo er gegen 20.00 Uhr eintraf.
Ein junger Mann, der Quiles entgegentrat, blieb laut La Vanguardia nach mehreren Schlägen von Quiles' Anhängern blutend zurück; bei den Vorfällen des Tages wurde mindestens eine Person verletzt.
Vito Quiles sollte am Donnerstag, 22. Oktober, um 19.00 Uhr an der Juristischen Fakultät der Universität Saragossa sprechen – dritte Station einer Tour unter dem Motto „Mafia o Patria“. Die Universität hatte die Veranstaltung bereits zu Beginn der Woche untersagt, doch Quiles hielt die Ankündigung bis zur letzten Minute aufrecht. Antifaschistische Studierendengruppen begannen etwa eine Stunde vorher, sich auf dem Campus zu versammeln; Hunderte Menschen skandierten Parolen wie „Saragossa wird das Grab des Faschismus sein“. Eine kleinere Gruppe von Quiles-Anhängern, einige mit spanischen Fahnen, wartete auf der anderen Straßenseite, die Polizei stand zwischen beiden Lagern. Es flogen Beleidigungen und Gegenstände, dann gingen die Beamten mit Schlagstöcken und Pfefferspray vor, vor allem gegen die antifaschistischen Gegendemonstranten. Die Veranstaltung war schon seit Tagen umstritten; La Razón beschrieb sie als Teil von Quiles' „Tour Combativos II“ über spanische Campusgelände.
Da er den Campus nicht betreten konnte, verlegte Quiles die Veranstaltung auf die nahe gelegene Plaza de San Francisco, wo er gegen 20.00 Uhr umringt von Leibwächtern eintraf. Die Gegendemonstranten liefen vom Campus zum Platz, wo keine Polizeikette errichtet worden war; nur die Straßenbahnschienen trennten die beiden Gruppen. Von einer improvisierten Bühne aus griff Quiles die Regierung von Pedro Sánchez und „die Roten“ an und forderte seine Anhänger auf, sie bei den Wahlen am 20. November abzuwählen. Laut La Vanguardia stellte sich ein junger Mann aus dem gegnerischen Lager ihm entgegen, woraufhin Anhänger von Quiles mehrfach auf ihn einschlugen und ihn blutend am Boden zurückließen. Dieselbe Zeitung berichtete, Quiles habe am Vortag kurz den argentinischen Präsidenten Javier Milei getroffen.
Quiles veröffentlichte zudem auf X ein Video des Protests mit einer Botschaft, die sich schnell verbreitete und im Netz heftige Reaktionen auslöste.
„Diese Leute machen bei allem mit, nur um nicht in den Unterricht zu müssen. Wie barbarisch.“
Viele Nutzer kritisierten die Äußerung als Verharmlosung einer Mobilisierung von Hochschulgruppen, andere stellten sich hinter ihn. Die Universität erklärte, sie werde nach den geltenden Regeln und ihren eigenen Bestimmungen zur Nutzung ihrer Räume vorgehen, um zu verhindern, dass Campusgelände zu Schauplätzen von Mobilisierungen oder zu Vehikeln für Wahlbotschaften werden. Sie betonte die Notwendigkeit, die Neutralität vor den Wahlen zu wahren und ihre Einrichtungen für Lehre, Forschung und die gesamte Hochschulgemeinschaft zu erhalten.
Schließlich eskortierte die Polizei Quiles und seine Leibwächter im Laufschritt zu einem nahe gelegenen Parkplatz, von dem aus er die Stadt verließ. Während der Veranstaltung sangen einige seiner Anhänger die francoistische Hymne „Cara al sol“, was in den sozialen Netzwerken für Kommentare sorgte. ABC berichtete, Bereitschaftspolizei habe die Demonstranten nahe der Juristischen Fakultät auseinandergetrieben. María Claver, zitiert von eldiario.es, brachte die größere Bedeutung auf drastische Weise zum Ausdruck.
„Was hier geschieht, ist der Zerfall des Zusammenlebens in Spanien.“
Claver argumentierte, ein solcher Bruch werde sehr lange brauchen, um repariert zu werden – wenn er überhaupt zu reparieren sei.
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Quiles konnte am Donnerstag, 22. Oktober, nicht auf den Campus der Universität Saragossa gelangen und verlegte seine Veranstaltung deshalb auf einen nahe gelegenen Platz, wo es bis zum Eingreifen der Polizei, die ihn anschließend aus der Stadt begleitete, zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und antifaschistischen Gegendemonstranten kam.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, EL PAÍS, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht .