
Brand an PKP-Intercity-Zug am Bahnhof Dębica: 150–250 Fahrgäste evakuiert, Lokführer wegen Rauchvergiftung behandelt
Ein Personenzug auf der Strecke Hrubieszów–Krakau geriet am Montagabend am Bahnhof Dębica in Brand, was die Evakuierung von bis zu 250 Menschen erzwang. Der Lokführer wurde wegen Rauchvergiftung behandelt, während die Fahrgäste im Bahnhofsgebäude auf Ersatzbusse warteten.
Vorfallbericht
Ein PKP-Intercity-Zug, der „Kasztelan“ (Zugnummer 23110) auf dem Weg von Hrubieszów nach Krakau Główny, hielt am Abend des 29. Juni 2026 am Bahnhof Dębica, nachdem das Zugpersonal einen Brandgeruch und Rauch unter einem der Waggons gemeldet hatte. Der Brand befand sich im 11. Wagen des Zuges, der an Gleis 2 stand. Die Fahrgäste evakuierten sich selbst, bevor die Feuerwehr eintraf. PKP Intercity gab an, dass sich etwa 150 Personen an Bord befanden, während die Feuerwehrberichte von etwa 250 evakuierten Fahrgästen sprachen. Alle Reisenden kamen sicher ins Freie und wurden in das klimatisierte Bahnhofsgebäude geleitet.
Notfallmaßnahmen
Der Brand wurde um 19:47 Uhr Ortszeit gemeldet. Neun Feuerwehrfahrzeuge wurden aus der gesamten Region eingesetzt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Fahrgäste den Zug bereits verlassen und das Zugpersonal Trockenpulverlöscher eingesetzt. Die Feuerwehr stellte erhöhte Temperaturen im Untergestell fest und brachte die Situation schnell unter Kontrolle.
Bevor die Feuerwehr eintraf, hatten sich etwa 250 Fahrgäste aus dem Zug evakuiert.
Verletzungen und Behandlung
Ein Mitglied des Zugpersonals, der Lokführer, erlitt eine Rauchvergiftung und wurde vor Ort von einem Rettungsteam behandelt. Es gab keine unmittelbare Information darüber, ob er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Während ein erster Bericht besagte, dass niemand verletzt worden sei, bestätigte die Feuerwehr eine betroffene Person. Fahrgäste meldeten keine Verletzungen.
Verkehrsbehinderungen und Unterbringung der Fahrgäste
Der Vorfall legte den gesamten Zugverkehr in beide Richtungen auf der Strecke Krakau–Rzeszów lahm und blockierte das Gleis in Richtung Rzeszów. Im Laufe des Abends wurde daran gearbeitet, einen eingleisigen Pendelverkehr einzurichten. Die Fahrgäste warteten im Bahnhofsgebäude auf Ersatzbusse. Der Bürgermeister von Dębica erklärte, die Stadt sei bereit, bei Bedarf Übernachtungsmöglichkeiten bereitzustellen.
Der Brand ist gelöscht, die Einsatzkräfte sind vor Ort. Es befanden sich etwa 150 Personen an Bord. Alle Reisenden wurden sicher evakuiert und unter der Obhut des Zugbegleitpersonals in das klimatisierte Bahnhofsgebäude gebracht, wo sie auf Ersatzbusse warten.
Untersuchung
Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Eine spezielle Kommission wurde eingesetzt, um die Umstände des Vorfalls zu untersuchen.


