
Zwei Personenzüge kollidieren in Białośliwie, Polen; 11 Verletzte, Bahnstrecke bis Freitagabend gesperrt
Ein PKP-Intercity-Zug und ein Polregio-Regionalzug sind am Donnerstagabend nahe dem Bahnhof Białośliwie seitlich zusammengestoßen, 11 Menschen wurden verletzt, der gesamte Verkehr auf der Strecke Piła–Bydgoszcz wurde eingestellt.
Was geschah
Am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, um 18:04 Uhr, kollidierten zwei Personenzüge nahe dem Bahnhof in Białośliwie im Kreis Piła, Großpolen. Der PKP-Intercity-Zug von Białogard nach Warszawa Wschodnia und der Polregio-Zug von Piła Główna nach Bydgoszcz Główna fuhren in dieselbe Richtung, als sie auf einer Weiche seitlich aneinander gerieten. Drei Waggons des Intercity-Zugs und ein Teil des Polregio-Triebzugs entgleisten. Der Aufprall beschädigte die Weiche und andere Infrastruktur, was eine sofortige Einstellung des gesamten Zugverkehrs zwischen Piła und Bydgoszcz erzwang.
Sie sind in das Lichtraumprofil des jeweils anderen geraten, einfach während sie auf der Weiche waren oder in sie einfuhren. Drei Waggons des PKP-Intercity-Zugs und ein Teil des Polregio-Triebzugs entgleisten.
Opfer und Reaktion
An Bord der beiden Züge befanden sich rund 200 Fahrgäste. Feuerwehrsprecher Martin Halasz bestätigte, dass 11 Menschen verletzt wurden, von denen drei ins Krankenhaus gebracht wurden (zwei Fahrgäste nach Chodzież, ein Besatzungsmitglied nach Piła). Es wurden keine Todesfälle gemeldet. Die Fahrgäste wurden in örtliche Feuerwachen und Gemeindehäuser evakuiert, wo sie Hilfe erhielten. Polregio erklärte später, dass keiner der 20 Fahrgäste in seinem Zug verletzt worden sei.
Zwei Züge kollidierten (seitlich). Elf Menschen wurden verletzt, darunter drei Fahrgäste, die in Krankenhäuser transportiert wurden.
Streckensperrung und Bergung
Alle Zugverbindungen auf der Strecke Piła–Bydgoszcz wurden unmittelbar nach dem Zusammenstoß eingestellt. Die Ermittler beendeten ihre Arbeit vor Ort gegen 3:00 Uhr morgens am Freitag, danach begannen technische Einsatzkräfte mit der Räumung der entgleisten Fahrzeuge. PKP-PLK-Sprecher Bartosz Pietrzykowski sagte, dass ein Spezialkran eines externen Unternehmens benötigt werde, um zwei der drei Intercity-Waggons zu bergen. Die Bahn strebt an, ein Gleis bis zum späten Freitagnachmittag oder frühen Abend wieder zu öffnen, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Die vollständigen Reparaturen könnten mehrere Tage dauern, und die vorhergesagten hohen Temperaturen könnten die Arbeiten verlangsamen.
Wir wollen den Verkehr auf einem Gleis wiederherstellen, noch mit einer begrenzten Geschwindigkeit von etwa 50 km/h. Wir könnten das am Freitag am späten Nachmittag oder frühen Abend schaffen.
- Rettungsdienste erhalten Meldung über Kollision zwischen PKP-Intercity- und Polregio-Zügen.
- Feuerwehr, Polizei und medizinische Teams treffen ein; Evakuierung von etwa 200 Fahrgästen beginnt.
- 11 Verletzte bestätigt; drei ins Krankenhaus gebracht. Fahrgäste in örtlichen Hallen untergebracht.
- Ermittler beenden Arbeit vor Ort; technische Einsatzkräfte beginnen mit der Räumung der entgleisten Waggons.
- PKP PLK strebt Wiedereröffnung eines Gleises mit Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h an (später Nachmittag/früher Abend).
Untersuchung
Die polnische Staatliche Kommission für Eisenbahnunfalluntersuchung und das Amt für Eisenbahnverkehr werden die Umstände prüfen. Die Polizei hat die erste Ursache als Seitenkollision während eines Gleiswechsels durch einen der Züge beschrieben. Der Infrastrukturminister Dariusz Klimczak bestätigte, dass die beschädigte Weiche weiter untersucht wird. Für gestrandete Fahrgäste auf dem betroffenen Abschnitt wurden Ersatzbusse organisiert.


