Volodymyr Zelenskyy sagte am Montag, 19. Oktober 2026, vor US-Senatoren, das Pentagon verzögere Raketen, die europäische Verbündete im Rahmen des Purl-Programms bereits bezahlt hätten; das Programm erlaubt NATO-Staaten, Waffenpakete für die Ukraine in den Vereinigten Staaten zu kaufen. Nach Angaben von Zelenskyy wartet eine Lieferung nur noch auf die Unterschrift von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, bevor sie das Land verlassen kann. Er sagte zudem, mehrere europäische Länder seien bereit, Patriot-Abfangraketen aus eigenen Beständen abzugeben, bräuchten dafür aber weiterhin eine amerikanische Genehmigung. Ein Bericht der Washington Post besagt, Hegseth habe eine Lieferung nicht abgelehnt, aber noch keine endgültige Freigabe erteilt. Zelenskyy sagte, die Verzögerungen und Einschränkungen bei der Weitergabe von Geheimdienstinformationen seien unter Freunden schwer zu erklären.
„Die Raketen sind bereit, und sie könnten bereits in der Ukraine sein. Aber leider gibt es noch immer keine Genehmigung.“
Russische ballistische Raketen trafen Kiew und die Umgebung in der Nacht von Sonntag, 18. Oktober, auf Montag, 19. Oktober, in mehreren Wellen und unterbrachen die Stromversorgung von mehr als einer halben Million Haushalten. Der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Yuri Ihnat, sagte am Montagmorgen, vor einem Salvenangriff auf Kraftwerke in Kiew gegen 23 Uhr am Sonntagabend habe es keine Warnung gegeben, vor einem späteren Angriff jedoch schon. Zelenskyy schrieb auf Telegram, es habe erneut keine Frühwarnung von den Partnern gegeben. Die Ukraine ist auf US-Geheimdienstinformationen angewiesen, um schnell fliegende ballistische Raketen aus Russland zu erkennen. Serhiy Beskrestnov, ein Berater des ukrainischen Präsidenten, sagte der BBC, Menschen seien gestorben, weil die Behörden keine Zeit gehabt hätten, die Bevölkerung zu warnen. Er sagte, die Daten kämen manchmal vor einem Angriff und manchmal nicht, und in der vergangenen Nacht seien sie nur eine Minute vorher eingetroffen. Das Weiße Haus besteht darauf, dass die Weitergabe von Geheimdienstinformationen normal weiterläuft, und Washington bestreitet, sie geändert zu haben.
Zelenskyy beklagte zudem, Starlink funktioniere an mehreren Frontabschnitten nur mit verringerter Geschwindigkeit, was deshalb von Bedeutung sei, weil die militärische Kommunikation der Ukraine und der Drohnenbetrieb auf Starshield-Daten angewiesen seien. Die Ukraine beschuldigte die USA vergangene Woche, den Dienst gezielt zu drosseln, nachdem Trump seinen Unmut über ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien geäußert hatte. Die US-Regierung bestreitet, dass Trump die Drosselung angeordnet hat, während Elon Musk die Trump-Administration für die Einschränkungen verantwortlich macht. Trump hat argumentiert, die Angriffe auf Raffinerien trieben die ohnehin steigenden Kraftstoffpreise vor den US-Zwischenwahlen in die Höhe. Zelenskyy sagte am Sonntag, er habe mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Patriot-Luftabwehrsysteme gesprochen.
Trump antwortete am Montagabend nach Washingtoner Zeit mit dem Vorschlag, Zelenskyy solle die Gespräche mit Russland an jemand anderen abgeben.
„Vielleicht ist es Zeit für Zelenskyy, jemand anderen verhandeln zu lassen.“
Zuvor hatte er gefordert, den ukrainischen Präsidenten zu ersetzen, und er bezeichnete das Vorgehen Russlands als in Ordnung, während er sagte, es tue nicht viel. Trump sagte außerdem, er sei offen für einen Dreiergipfel mit Vladimir Putin und Xi Jinping am Rande des APEC-Treffens in China im November. Zelenskyy sagte, die Entscheidungen zum Krieg, einschließlich der Waffenverzögerungen und der Geheimdienstbeschränkungen, wiesen in eine Richtung.
„All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu verlangsamen.“
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Pollar unterstützenKonflikte · Kiew und Washington
Kiew erklärt, das Pentagon halte Abfangraketen zurück, die europäische Verbündete bereits bezahlt haben. Der Streit brach aus, nachdem russische ballistische Raketen über Nacht Kiew getroffen hatten, und Trump sagte, Zelenskyy solle jemand anderen verhandeln lassen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, BBC, Spiegel Online und weiteren Medien. Geändert .