Seven & i Holdings bricht Żabka-Deal ab: Gespräche scheitern an Bedingungen
Der japanische Einzelhandelskonzern beendet die Verhandlungen über den Erwerb einer Beteiligung an Żabka, einer der größten Convenience-Ketten in Mittel- und Osteuropa, mit der Begründung, man habe sich mit dem Verkäufer nicht auf die Bedingungen einigen können.
Die japanische Einzelhandelsgruppe Seven & i Holdings, Eigentümer der 7-Eleven-Kette, hat die Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der Grupa Żabka beendet. Das Unternehmen gab am Samstag, den 25. Juli, bekannt, dass es sich mit dem Verkäufer nicht auf Bedingungen einigen konnte, die es für seine Aktionäre als zufriedenstellend erachtete.
Das Unternehmen konnte sich mit dem Verkäufer nicht auf Bedingungen einigen, die nach seiner Überzeugung im besten Interesse der Aktionäre von Seven & i Holdings und anderer Partner gewesen wären.
Über die Verhandlungen wurde bereits seit Mitte Juli berichtet, als die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei mitteilte, dass endgültige Gespräche über den Kauf von mehreren Dutzend Prozent der Anteile von Investmentfonds und anderen Inhabern im Gange seien. Inoffizielle Schätzungen bezifferten den möglichen Preis auf mehrere hundert Milliarden Yen (1 Milliarde Yen entspricht etwa 23,2 Millionen PLN). Trotz des Scheiterns erklärte Seven & i, Europa bleibe eine attraktive Wachstumschance und man werde weiterhin Perspektiven in der Region prüfen.
Die Grupa Żabka ist in Luxemburg eingetragen, wird aber von Posen aus geführt und ist seit Oktober 2024 an der Warschauer Börse notiert. Ihr größter Aktionär ist CVC Capital Partners mit einem Anteil von 37,6 %, gefolgt von der PG Investment Company mit 10 %. Ende März 2026 betrieb die Kette 12.750 Filialen.

