Regierung · Minneapolis
xAI verklagt Minnesota, um erstes US-‚Nudify‘-Verbot zu stoppen – Milliardenstrafen drohen, während sich Grok-CSAM-Klagen häufen
Elon Musks xAI hat am Montag eine Bundesklage eingereicht, um Minnesotas erstes Verbot von Nudification-Tools zu kippen. Das Unternehmen argumentiert, das Gesetz unterdrücke die Meinungsfreiheit und drohe mit ruinösen Geldstrafen, während es selbst mit mehreren Klagen wegen von Grok erstellten Kindesmissbrauchsmaterials konfrontiert ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ars Technica, The Next Web, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
HF 1606 sieht eine Zivilstrafe von 500.000 Dollar für jedes nicht einvernehmliche KI-generierte intime Bild vor, ohne dass das Bild verbreitet werden muss.
Die am Montag beim US-Bezirksgericht eingereichte Klage argumentiert, das Gesetz sei ein zu weit gefasstes, inhaltsbezogenes Verbot, das geschützte Rede unterdrücke und zu ruinösen Geldstrafen führen könne.
xAI sieht sich einer Sammelklage von Mädchen aus Tennessee, einer Jane-Doe-Klage aus Arkansas sowie Ermittlungen in Kalifornien, Großbritannien, der EU und Irland wegen von Grok erstellten Kindesmissbrauchsmaterials ausgesetzt.
Das Unternehmen erklärt, es verbiete nicht einvernehmliche sexuelle Bilder, und verklagte kürzlich einen Nutzer aus South Carolina, doch Grok erlaubte weiterhin die Erstellung sexualisierter Bilder von Minderjährigen.
Minnesotas Gouverneur Tim Walz veröffentlichte nach der Klage eine trotzige Botschaft, während der Bundesstaat betont, dass die Schutzbestimmungen des Section 230 unberührt blieben.
- Mitte Juli 2026Jane-Doe-Klage in Arkansas wegen von einem Fotografen mit Grok erstellter Bilder.
- 27.07.xAI verklagt Minnesotas Generalstaatsanwalt Keith Ellison, um HF 1606 zu blockieren.
- 1.08.Minnesotas Nudification-Verbot tritt in Kraft.
Das betroffene Gesetz
Minnesotas HF 1606, das Gouverneur Tim Walz Anfang dieses Jahres unterzeichnete, macht es illegal, wenn eine Website oder App Nutzern erlaubt, realistische Nackt- oder sexuell eindeutige Bilder einer echten, identifizierbaren Person ohne deren Einwilligung zu erstellen. Jeder Verstoß kann mit einer Zivilstrafe von bis zu 500.000 Dollar geahndet werden; das Geld fließt in Hilfsdienste für Sexualstraftäter. Die Staatssenatorin Erin Maye Quade brachte den Gesetzesentwurf ein, nachdem ein Mann Fotos aus sozialen Medien verwendet hatte, um sexuelle Bilder von mehr als 80 Frauen zu erstellen, die er kannte. Das Verbot, das der Staat als Nudification-Gesetz bezeichnet, tritt am 1. August in Kraft. Unternehmen, die dagegen verstoßen, droht eine atemberaubende Haftung: Wie xAI in seiner Beschwerde anmerkt, würden 100.000 verbotene Bilder zu „atemberaubenden 50 Milliarden Dollar“ an Geldstrafen führen.
xAIs verfassungsrechtliche Anfechtung
Am Montag, dem 27. Juli, verklagte Elon Musks xAI – inzwischen Teil von SpaceX – den Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, vor einem Bundesgericht und beantragte, das Gesetz für verfassungswidrig zu erklären und seine Durchsetzung zu blockieren. Das Unternehmen bestreitet nicht das Interesse des Staates, die Verbreitung nicht einvernehmlicher intimer Deepfakes zu stoppen. Stattdessen argumentiert es, dass das Gesetz ein „zu weit gefasstes, inhaltsbezogenes Verbot der Meinungsfreiheit und der Werkzeuge des visuellen Ausdrucks in einem unbeholfenen Versuch sei, die ‚Nudification‘ zu verbieten.“ Die Beschwerde warnt davor, dass das Gesetz geschützte Rede erfasse, darunter satirische Bilder, restaurierte Familienfotos und sogar Darstellungen von Männern ohne Hemd oder Menschen in Badekleidung, da seine Definition von „intimem Körperteil“ „weit über das hinausgeht, was eine normale Person als ‚Nudification‘ betrachten würde.“
Die atemberaubende Haftungsdrohung
xAIs Hauptsorge ist finanzieller Natur. Nach dem Gesetz zieht jede verbotene Erstellung eine separate Strafe von 500.000 Dollar nach sich. Das Unternehmen berechnet, dass ein Dienst, dessen Nutzer nur zehn anstößige Bilder anforderten, mit 5 Millionen Dollar an Zivilstrafen rechnen müsste; tausend Bilder würden 500 Millionen Dollar bedeuten; und 100.000 Bilder könnten 50 Milliarden Dollar ergeben. Das Gesetz verlangt nicht, dass Bilder verbreitet werden: Bereits die Erstellung macht den Entwickler haftbar, selbst wenn nur der Nutzer das Ergebnis gesehen hat.
- 10 Bilder
- 5000000 $
- 1.000 Bilder
- 500000000 $
- 100.000 Bilder
- 50000000000 $
Daten aus dem Artikeltext
Ein Unternehmen unter rechtlichem Beschuss
Die Klage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem xAI selbst mit einer Rechenschaftskrise konfrontiert ist. Eine im März von jungen Mädchen aus Tennessee eingereichte Sammelklage wirft dem Unternehmen vor, dass Menschen Grok genutzt hätten, um echte Fotos in Kindesmissbrauchsmaterial zu verwandeln. Letzte Woche verklagte ein als Jane Doe bezeichnetes 10-jähriges Mädchen das Unternehmen und behauptete, ein Fotograf aus Arkansas habe Grok verwendet, um Hunderte sexualisierter Bilder von ihr und Tausende weiterer von anderen Kindern zu erstellen. Der Fotograf wurde festgenommen, nachdem xAI die Strafverfolgungsbehörden informiert hatte. xAI erklärt, es „verbiete strengstens“ nicht einvernehmliche sexuelle Bilder, und hat seine eigenen Nutzer verklagt, die seine Sperren umgehen, darunter kürzlich einen Fall gegen einen Nutzer aus South Carolina. Aber Aufsichtsbehörden in Kalifornien, Großbritannien, der EU und Irland haben alle Ermittlungen eingeleitet, und das Unternehmen räumt ein, dass es „die Bildbearbeitungsfunktionen von Grok Imagine einschränken müsste“, sobald das Gesetz von Minnesota in Kraft tritt.
Trotzige Reaktion von Minnesotas Beamten
Gouverneur Walz reagierte unverblümt auf die Klage in den sozialen Medien.
„Wir sehen uns vor Gericht, Widerling.“
Die Befürworter des Gesetzes sagen, es lasse die Schutzbestimmungen des Bundesgesetzes Section 230 intakt und befreie Werkzeuge, die echtes technisches Geschick erfordern, sodass einfache Nudify-Apps das Ziel bleiben. Da das Gesetz am Samstag in Kraft treten soll, stellt der Rechtsstreit xAIs Theorie der Meinungsfreiheit gegen einen Staat, der entschlossen ist, KI-Entwickler für Schäden haftbar zu machen, die angeblich auf seiner Plattform weit verbreitet sind.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ars TechnicaElon Musk's xAI is trying to sue its way out of a Grok reckoning
- The Next WebxAI sues Minnesota over the first US 'nudify' ban
- The IndependentMusk sues Minnesota to stop law banning companies from making fake nude images online
- The VergeElon Musk is challenging Minnesota's ban on 'nudify' services.
- Elon Musk
- CEO von SpaceX, dem nun xAI gehört; sein Unternehmen reichte die Klage ein.
- Tim Walz
- Gouverneur von Minnesota, unterzeichnete HF 1606 und reagierte auf die Klage in den sozialen Medien.
- Keith Ellison
- Generalstaatsanwalt von Minnesota, als Beklagter in xAIs Bundesklage genannt.
- Erin Maye Quade
- Staatssenatorin von Minnesota, die HF 1606 einbrachte, nachdem ein Mann Fotos von über 80 Frauen zur Erstellung sexueller Deepfakes verwendet hatte.
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