Film & Medien · Venedig

May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen bei den 83. Filmfestspielen von Venedig für Woman Unknown

Die dänische Regisseurin May el-Toukhy erhielt den Goldenen Löwen für Woman Unknown bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig, während die Hauptdarstellerin Mathilde Arcel die Volpi-Tasse gewann.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, La Repubblica.it, AGI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Ondine Goat, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 17.09.I Figli della Scimmia startet in den italienischen Kinos
  2. 28.09.Naza beginnt mit einem dreitägigen Event-Release beim Verleih I Wonder
  3. 23.10.Possible Love startet im limitierten Kinostart
  4. 6.11.Possible Love erscheint bei Netflix

Preisträger des Hauptwettbewerbs

Die Jury der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig unter dem Vorsitz der amerikanischen Filmemacherin Maggie Gyllenhaal vergab den Goldenen Löwen an die dänische Regisseurin May el-Toukhy für das Nachkriegsdrama Woman Unknown. Die Hauptdarstellerin Mathilde Arcel erhielt die Volpi-Tasse als beste Darstellerin für ihre Darstellung von Marie, einer Haushälterin im Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg, die versucht, eine Kriegsromanze mit einem deutschen Soldaten zu verheimlichen. Der südkoreanische Regisseur Lee Chang-dong sicherte sich den Silbernen Löwen – Großer Preis der Jury für Possible Love, der zwei Ehepaare während der Produktion eines Dokumentarfilms erkundet. Der Silberne Löwe für die beste Regie ging an den dissidenten russischen Filmemacher Ilya Khrzhanovsky für Dau, eine Produktion aus Deutschland, Frankreich und Schweden, deren Auswahl zuvor auf Einwände der ukrainischen Regierung gestoßen war. John Malkovich erhielt die Volpi-Tasse als bester Darsteller für seine Rolle in Martin McDonaghs Wild Horse Nine, während Stéphane Brizé, Coralie Amédéo und Olivier Gorce das beste Drehbuch für Un Bon Petit Soldat gewannen.

Frauenvertretung im Wettbewerb

El-Toukhy trat im 21 Filme umfassenden Wettbewerb als einzige Regisseurin im ursprünglichen Line-up an, bevor Rachel Szor als Co-Regisseurin von Naza hinzukam. Bei der Annahme des Goldenen Löwen widmete die dänisch-ägyptische Regisseurin die Auszeichnung ihrer Teenager-Tochter und sprach die Geschichte der zum Schweigen gebrachten Frauen an.

„Für mich spricht Woman Unknown von dem weiblichen Körper als Schlachtfeld und einer öffentlichen Angelegenheit. Und gleichzeitig erzählt der Film die Geschichte unsichtbarer Frauen, die übersehen werden und keine Stimme haben.“

May el-Toukhy

In Pressekonferenzen auf dem Lido beschrieb el-Toukhy strukturelle Hindernisse in der Filmfinanzierung und bemerkte, dass die Fertigstellung ihres Debütfilms sechs bis sieben Jahre nach dem Abschluss dauerte, im Vergleich zu schnelleren Karrieren männlicher Kollegen. Arcel erklärte, dass ihre Figurenrecherche historische Berichte über Frauen untersuchte, die im Nachkriegseuropa mit Ächtung und öffentlichem Haarescheren konfrontiert waren.

Politische Stellungnahmen und Gaza-Dokumentation

Der Spezialpreis der Jury des Festivals ging an Naza, eine Gaza-Dokumentation unter der Co-Regie von Rachel Szor und Yuval Abraham, die in der Sala Grande mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Abraham hielt eine Dankesrede, in der er auf zivile Todesfälle während des Ereignisses aufmerksam machte.

„Die Realität ist, dass Israel seit Beginn des Festivals in diesen zehn Tagen allein mindestens sechs palästinensische Kinder in Gaza getötet hat.“

Yuval Abraham, Israelischer Filmemacher und Co-Regisseur

Abraham fügte hinzu, dass Beamte in Rom und Berlin diplomatischen Druck zurückhielten, der die Bedingungen in der Konfliktzone verändern könnte. Die französische Darstellerin Malou Khebizi erhielt den Marcello-Mastroianni-Preis für den vielversprechendsten Nachwuchs für ihre Rolle in Cédric Kahns 15/18.

Orizzonti-Preise und bevorstehende Veröffentlichungen

In der Sektion Orizzonti, die unter dem Vorsitz der französischen Filmemacherin Valérie Donzelli stand, gewann der belgisch-französische Film Un Détour par Diane von Ann Sirot und Raphaël Balboni den besten Film unter 19 ausgewählten Spielfilmen und 13 Kurzfilmen. Jacqueline Lentzou erhielt die beste Regie für A Day in the Life of Jo: Chapter Phaedra, während der italienische Schauspieler Riccardo Scamarcio und die Drehbuchautoren Tommaso Landucci und Damiano Femfert Ehrungen für I Figli della Scimmia gewannen. Die iranische Schauspielerin Laleh Marzban nahm den Orizzonti-Preis für die beste Darstellerin für Moragheb entgegen.

Filmeingaben in den Wettbewerbssektionen der 83. Filmfestspiele von VenedigFilme
Wettbewerbsfilme Hauptsektion
21 Filme
Orizzonti-Spielfilme
19 Filme
Orizzonti-Kurzfilme
13 Filme

Daten aus dem Artikeltext

Kinoverleiher und Streamingdienste haben für die preisgekrönten Titel europäische und globale Veröffentlichungstermine im Herbst 2026 vorgesehen.

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Quellen und Kontext

Venedig · Italien

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