
VfL Wolfsburg besiegt Karlsruher SC 5:2 in einer 22-Tore-Runde der 2. Bundesliga
Fabian Reese erzielte zwei Tore und bereitete ein weiteres vor, als VfL Wolfsburg im Wildpark einen Rückstand drehte, während drei zeitgleiche Zweitligaspiele insgesamt 22 Tore hervorbrachten.
Sieben Tore im Wildpark
In der 2. Bundesliga sicherte sich der VfL Wolfsburg am 29. August 2026 einen 5:2-Auswärtssieg gegen den Karlsruher SC vor 28.143 Zuschauern im Wildpark. Der Karlsruher SC eröffnete in der siebten Minute den Torreigen, als Shio Fukuda eine Ecke per Kopf ins Tor lenkte. Alexander Bernhardsson glich drei Minuten später für Wolfsburg nach einer Flanke von Fabian Reese aus. Karlsruher SC-Kapitän Marvin Wanitzek brachte die Hausherren in der 12. Minute mit einem Schuss in den Winkel nach Vorarbeit von Louey Ben Farhat wieder in Führung. Reese glich in der 28. Minute aus 25 Metern aus, bevor Vinícius Souza in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45+2) aus der Distanz traf und Wolfsburg mit 3:2 in Führung brachte. Späte Tore von Hauke Wahl in der 88. Minute und Reese in der 95. Minute besiegelten den Sieg für die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl und brachten Wolfsburg auf sieben Punkte aus drei Ligaspielen.
- Shio Fukuda erzielt per Kopf nach einer Ecke die 1:0-Führung für Karlsruhe
- Alexander Bernhardsson gleicht für Wolfsburg nach einer Flanke von Fabian Reese aus
- Marvin Wanitzek bringt Karlsruhe mit einem Schuss in den Winkel mit 2:1 in Führung
- Fabian Reese gleicht mit einem 25-Meter-Schuss zum 2:2 aus
- Vinícius Souza trifft aus der Distanz zur 3:2-Führung für Wolfsburg
- Hauke Wahl köpft nach einer Reese-Ecke zum 4:2 ein
- Fabian Reese erzielt sein zweites Tor zum endgültigen 5:2-Sieg
Feindseliger Empfang für Fabian Reese
Wolfsburgs Außenstürmer Fabian Reese war während des gesamten Spiels anhaltenden Pfiffen des Karlsruher Publikums ausgesetzt. Die Anhänger des Karlsruher SC pflegen eine Fanfreundschaft mit Reeses ehemaligem Verein Hertha BSC, die bis ins Jahr 1976 zurückreicht. Reese wechselte im Sommer-Transferfenster für eine gemeldete Ablösesumme von 8 Millionen Euro von Berlin nach Wolfsburg, obwohl er seinen Vertrag bei Hertha im Vorjahr bis 2030 verlängert hatte. Der 28-Jährige, der bereits 2017 für Karlsruhe spielte, steuerte zwei Tore und eine Vorlage bei. Nach dem Spiel äußerte sich Reese über die Auswirkungen der feindseligen Fanreaktion.
Ich nehme diese Pfiffe mit, ich nehme sie auch mit nach Hause. Ich kann sie nicht so gut abschütteln, vielleicht bin ich dafür zu empfindlich. Ich denke, jeder sollte sich vorstellen, in seinen mittleren Zwanzigern vor 30.000 oder 40.000 Zuschauern ausgepfiffen zu werden. Das tut weh.
Heidenheim dreht Spiel gegen Dresden
Die Partie in Karlsruhe war eines von drei 13:00-Spielen, die insgesamt 22 Tore in der Liga hervorbrachten. Der 1. FC Heidenheim beendete zu Hause eine zweiköpfige Niederlagenserie mit einem 5:3-Sieg gegen Dynamo Dresden. Vincent Vermeij brachte Dresden in der 30. Minute per Kopf in Führung – an Heidenheims Torwart Thomas Dähne vorbei, der anstelle von Frank Feller startete. Jan Schöppner glich in der 67. Minute aus, zwei Minuten bevor Dresdens Verteidiger Thomas Keller die Gelb-Rote Karte sah. Trotz numerischer Unterlegenheit ging Dresden zwischenzeitlich erneut in Führung, bevor ein Eigentor von Friedrich Müller in der 77. Minute den Ausgleich brachte. Späte Tore von Oualid Mhamdi in der 87. Minute, Julian Niehues in der 89. Minute und Maximilian Breunig in der 91. Minute besiegelten den Erfolg für Trainer Frank Schmidt.
- Heidenheim vs. Dresden
- 8 Tore
- Karlsruhe vs. Wolfsburg
- 7 Tore
- Cottbus vs. Fürth
- 7 Tore
Fürth besiegt Cottbus in torreichem Duell
In der dritten Nachmittagspartie holte die SpVgg Greuther Fürth ihren ersten Saisonsieg mit einem 4:3-Auswärtserfolg gegen Energie Cottbus vor 13.171 Fans. Lucas Copado eröffnete in der sechsten Minute den Torreigen für Cottbus. Fürth antwortete mit einem Elfmeter von Felix Klaus in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45+3) und einem Eigentor von Fousseny Doumbia in der 46. Minute. Der eingewechselte Tolcay Cigerci glich in der 70. Minute zum 2:2 für die Gastgeber aus, aber Ole Pohlmann stellte in der 71. Minute die Führung für Fürth wieder her. Klaus erzielte in der 80. Minute sein fünftes Saisontor zum 4:2, bevor ein Tor in der Nachspielzeit (90+4) von Union-Berlin-Leihspieler Dmytro Bogdanov den Schlusspunkt setzte.


