Fußball · Wolfsburg

Wolfsburg stolpert mit 0:0 gegen Kaiserslautern in die 2. Bundesliga

Der Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg ist mit einem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern in die Zweitliga-Saison gestartet. In der Volkswagen Arena rettete der 18-jährige Torhüter Jakub Zielinski den Top-Favoriten auf den Aufstieg einen Punkt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Norddeutscher Rundfunk, ZEIT ONLINE und N-tv. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wolfsburg · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 41. MinuteHauke Wahl trifft mit einem Volley den Außenpfosten
  2. 56. MinuteJakub Zielinski pariert Skyttäs kraftvollen Schuss und hält das Unentschieden
  3. 70. MinuteZielinski wehrt erneut ab – gegen den eingewechselten Ibrahim Kanaté

Stotternder Start für die Aufstiegsfavoriten

Der VfL Wolfsburg, in der Vorsaison aus der Bundesliga abgestiegen und als heißer Kandidat für die sofortige Rückkehr gehandelt, begann die Zweitliga-Saison am Samstagabend mit einem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Volkswagen Arena. 25.489 Zuschauer sahen, wie der Top-Favorit an einer engagierten Gästemannschaft scheiterte – ein früher Realitätscheck für einen Klub, der den direkten Wiederaufstieg als klares Ziel ausgegeben hat.

Trainer-Debütant Tobias Strobl brachte sechs Neuzugänge in seiner Startelf, darunter den Königstransfer Fabian Reese von Hertha BSC auf dem linken Flügel und Robert Glatzel vom Hamburger SV als alleinige Spitze. Die Mannschaft brauchte Zeit, um in den Rhythmus zu finden. Kaiserslautern, die eingespieltere Einheit, hatte die ersten Chancen: Naatan Skyttä brach in der siebten Minute durch, doch der 18-jährige Torwart Jakub Zielinski, der den verletzten Timon Wellenreuther vertrat, wurde von Sael Kumbedis Klärung auf der Linie gerettet.

Wolfsburg drängt vor der Pause

Nach einer nervösen Anfangsviertelstunde drängte Wolfsburg nach vorne. Muhammed Damar prüfte Kaiserslauterns Keeper Julian Krahl in der 15. und 29. Minute mit Weitschüssen – den zweiten parierte der Pfälzer Schlussmann sichtlich schmerzgeplagt aufgrund einer in der 19. Minute erlittenen Handgelenksverletzung. Krahl spielte den Rest der Partie unter Schmerzen durch.

Die beste Gelegenheit der Gastgeber hatte Hauke Wahl in der 41. Minute. Nach mehreren unzureichenden Klärungsversuchen der Gäste traf Wahl per Volley aus der Distanz den Außenpfosten. Fraser Hornby war in der 35. Minute ebenfalls nah dran, wurde aber von Maxwell Gyamfi nahe der Torlinie geblockt. Zur Halbzeit stand es 0:0 – ein gerechtes Ergebnis für einen ersten Durchgang, in dem Wolfsburg den Druck erhöht, aber den entscheidenden Abschluss vermisst hatte.

Zielinski hält Wolfsburg im Spiel

Die zweite Hälfte gehörte weitgehend den Gästen. Kaiserslautern spielte selbstbewusst nach vorne und legte Schwächen in der Wolfsburger Abwehr offen. In der 56. Minute jagte Skyttä einen kraftvollen Schuss aufs Tor, den der erst 18-jährige Zielinski aus dem Eck kratzte. Der junge Pole wurde in der 70. Minute erneut gefordert, als er den eingewechselten Ibrahim Kanaté abwehrte.

Auf der anderen Seite fehlte es Wolfsburgs Angriffsspiel an der Dominanz, die Strobl gefordert hatte. Glatzel, vom HSV verpflichtet, fand nie richtig ins Spiel. Reese und Damar zeigten Ansätze von Klasse, konnten aber im letzten Drittel keinen anhaltenden Druck erzeugen. Am Ende wirkte der eine Punkt für die Gastgeber fast glücklich.

Pejcinovic bei Transferstreit nicht im Kader

Dzenan Pejcinovic, weiterhin Gegenstand von Interesse des VfB Stuttgart, stand nicht im Spieltagskader. Die beiden Klubs streiten weiter über die Ablösesumme: Wolfsburg fordert 25 Millionen Euro, die Stuttgart bisher nicht zahlen will. Sein Fehlen ließ Strobl an einem Abend, an dem es ohnehin an Kreativität mangelte, ohne eine seiner begehrtesten Offensivoptionen dastehen.

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