
Spitzen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland äußern verhaltene Hoffnung für Deutschlands WM-Kampagne
Zum Start der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada teilen Politiker und Prominente aus Südwestdeutschland ihre Prognosen, Hoffnungen und Bedenken zum Turnier.
Kurz vor Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Eröffnungsspiel am 11. Juni, Deutschlands erstes Gruppenspiel am 14. Juni) haben prominente Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihre Ansichten zum Turnier, den Aussichten der deutschen Mannschaft und den begleitenden politischen und finanziellen Kontroversen geäußert.
Vorfreude und Gemeinschaftsgefühl
Gordon Schnieder (CDU), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, freut sich darauf, Spiele mit Freunden und bei Public Viewings zu verfolgen.
Er verwies auf den 4:0-Testsieg Deutschlands in Mainz als großen Vertrauensbeweis und äußerte die Hoffnung, „dass am Ende der Große gelingt.“ Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) ist bereits im „WM-Fieber“ und plant, so viele Spiele wie möglich zu verfolgen, vor allem die der Deutschen, idealerweise bei Public Viewings.Dieses Gemeinschaftsgefühl, wenn die Menschen zusammenkommen, mitfiebern und Tore feiern – das ist für mich der WM-Sommer.
Ich hoffe auf Deutschland als Weltmeister!
Politische Bedenken und Kostenkritik
Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat gemischte Gefühle. Zwar wird er die Spiele verfolgen, doch kritisierte er die öffentlichen Auftritte von FIFA-Präsident Gianni Infantino an der Seite von US-Präsident Donald Trump sowie die hohen Preise für die Fans.
Sportlich glaubt Beck, dass Deutschland – eine bewährte Turniermannschaft – mindestens das Viertelfinale erreichen sollte.Wenn für Stadionbesuche und Parkplätze Hunderte Dollar verlangt werden, muss man sagen: Das ist aus dem Ruder gelaufen.
Spielerperspektive und Titelfavoriten
Der frühere Bundesliga-Stürmer Benjamin Auer rief die Fans dazu auf, sich auf den Fußball zu konzentrieren und die politischen Debatten nicht das Ereignis überschatten zu lassen.
Er nannte Frankreich und Spanien als stärkste Titelanwärter und bezeichnete ein Viertelfinal-Aus für Deutschland als Erfolg.Man sollte sich auf das Turnier freuen und die schönen Dinge genießen.
Zuschauen im Bademantel
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow wird so viele Spiele wie möglich verfolgen, aber aufgrund der Zeitverschiebung wohl eher im Bademantel als im Deutschland-Trikot. Wie andere wird er der Nationalmannschaft die Daumen drücken.
- Eröffnungsspiel der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026
- Deutschland bestreitet sein erstes Gruppenspiel


