Fußball · Los Angeles und Tijuana
Proteste, Visabeschränkungen und ein Leichenfund: Irans WM-Auftakt gegen Neuseeland unter Belagerungszustand
Da die Spieler zwischen den Spielen in Mexiko festsetzen, ein Verbot vorrevolutionärer Flaggen gilt und vor ihrem Trainingslager eine Leiche gefunden wurde, ist Irans Debüt in Gruppe G in Los Angeles eine Herausforderung, die weit über den Fußballplatz hinausgeht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, Il Messaggero, Fanpage und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der 26-köpfige Kader des Iran trainierte in Mexiko, nachdem Visabeschränkungen den Rückzug aus Arizona erzwangen. Sie dürfen die US-Spielorte nur am Spieltag besuchen.
Iranische Exilanten planen, die verbotene Löwe-und-Sonne-Flagge im SoFi Stadium zu schwenken und riskieren damit die Drohung des Ministers, das Team vom Platz zu nehmen.
Eine verwesende Leiche wurde in einem Autokofferraum in der Nähe des Estadio Caliente in Tijuana gefunden, was für zusätzliche Unruhe bei der Vorbereitung der Mannschaft sorgte.
Kapitän Mehdi Taremi sagt, die Spannung habe das Turniererlebnis vergiftet, während Trainer Amir Ghalenoei eine späte, gestörte Vorbereitung beklagt.
- 15.06.Flug von Tijuana nach Los Angeles zum Auftakt gegen Neuseeland; Rückkehr muss am selben Tag erfolgen
- 21.06.Flug am selben Tag nach Los Angeles für das Spiel gegen Belgien, Rückkehr nach Tijuana bis zur Nacht
- 26.06.Längere Reise nach Seattle für das letzte Gruppenspiel gegen Ägypten, danach sofortige Rückkehr nach Mexiko
Eine zerrissene Vorbereitung
Iran wird am Spieltag von seiner Basis in Tijuana nach Los Angeles fliegen und muss US-amerikanischen Boden unmittelbar nach dem Schlusspfiff wieder verlassen. Die Trump-Regierung hat die Aufenthaltsdauer auf weniger als 24 Stunden begrenzt, was das Team dazu zwingt, in Mexiko zu trainieren und für jede Begegnung Blitzreisen zu unternehmen. Die Regelung folgt auf einen Visastreit, bei dem dem Präsidenten des iranischen Fußballverbandes und mehreren Funktionären die Einreise verweigert wurde.
„Ich bin froh, dass der Iran bei der Weltmeisterschaft dabei ist, und stolz auf die Arbeit des FIFA-Teams, dies möglich zu machen.“
Proteste und Gegendrohungen
Los Angeles beherbergt die größte iranische Diaspora weltweit, die auf 500.000 bis 600.000 Menschen geschätzt wird. Vor dem Spiel versammelten sich Demonstranten vor dem Stadion, die die Löwe-und-Sonne-Flagge des vorrevolutionären Iran schwenkten.
„Das ist nicht die iranische Nationalmannschaft – das ist die Nationalmannschaft der Islamischen Republik.“
„Der Waffenstillstand existiert nur, damit die Weltmeisterschaft in einem weniger angespannten Klima stattfinden kann, aber er wird bald enden.“
Taremi und Ghalenoei äußern Frustration
Kapitän Mehdi Taremi, der ehemalige Stürmer von Inter Mailand, verbarg seine Verärgerung während der Pressekonferenz vor dem Spiel nicht.
„Ich habe die Spannung vom ersten Moment an gespürt, als wir ankamen. Das untergräbt die Freude am Spiel und die Botschaft der FIFA, dass Fußball Frieden bringt.“
„Sie wollten uns sicherlich in Schwierigkeiten bringen. Wir sind spät in Mexiko angekommen und hatten nicht genug Zeit, uns anzupassen.“
Wie es weitergeht
Nach der heutigen Begegnung wird der Iran das gleiche Muster aus An- und Abreise wiederholen: Sie spielen am 21. Juni in Los Angeles gegen Belgien und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten, wobei sie jedes Mal vor Mitternacht auf mexikanischen Boden zurückkehren müssen. Die Entfernungen sind kurz, aber die Logistik ist fragil, und der politische Hintergrund zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Für eine Mannschaft, die bei jeder ihrer letzten beiden Weltmeisterschaften mindestens ein Spiel gewonnen hat, besteht die eigentliche Herausforderung vielleicht darin, inmitten des Lärms den Fokus zu behalten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Sole 24 OREIran, regime di sicurezza e viaggi lampo per i match negli Stati Uniti
- Il MessaggeroMondiali, Iran costretto da Trump a lasciare gli Usa subito dopo le partite. E il tifo si divide, cosa è successo
- FanpageIran ai Mondiali 2026 tra proteste, visti negati e accuse alla FIFA: attesa la partita con la Nuova Zelanda
- ANSA.itMondiali: a casa degli Usa, la giornata particolare dell'Iran - Le Squadre
- Mehdi Taremi
- Kapitän der iranischen Fußballnationalmannschaft und ehemaliger Stürmer von Inter Mailand
- Amir Ghalenoei
- Cheftrainer der iranischen Fußballnationalmannschaft
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident
- Ahmad Donyamali
- Irans Minister für Sport und Jugend
- Bahar
- Iranische Exil-Demonstrantin in Los Angeles
- Nusha
- Iranische Exil-Demonstrantin in Los Angeles
- Roozbeh Farahanipour
- Dissident und CEO der Los Angeles West Chamber of Commerce
- Saied Assadi
- Restaurantbesitzer in Tijuana, der die Flagge des Schahs zeigt
- Orte
- Los Angeles
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