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Kurz gefasst

  • Zelensky traf am 20. Oktober in Oslo mit Steve Witkoff sowie Jonas Gahr Støre und Alexander Stubb zusammen, während Jared Kushner per Videoschalte zugeschaltet war.

  • Rai meldete am 21. Oktober, Witkoff sei am Flughafen Pulkowo eingetroffen, wo Kirill Dmitrijew ihn empfing, und solle Wladimir Putin treffen. Axios berief sich auf einen US-Vertreter, der sagte, Witkoff hoffe auf ein Treffen mit Putin.

  • Kaja Kallas sagte im Straßburger Plenum, US-Unterhändler hätten die Ukraine etwa eineinhalb Jahre lang gedrängt, sich zu Putins Bedingungen zu ergeben, und die EU-Unterstützung habe dies verhindert.

  • Laut der New York Times drängt Trump Kiew, territoriale Zugeständnisse im Donbass im Gegenzug für mögliche wirtschaftliche Vorteile zu akzeptieren.

Wie es dazu kam
  1. 20.10.Zelensky, Støre, Stubb und Witkoff führen Gespräche in Oslo, Kushner ist per Video zugeschaltet
  2. 21.10.Witkoff trifft am Flughafen Pulkowo in St. Petersburg ein, empfangen von Kirill Dmitrijew

Gespräche in Oslo

Zelensky traf am 20. Oktober in Oslo mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zusammen. Ziel der Gespräche war es, den Abstand zwischen Russland und der Ukraine zu verringern, um deren Krieg zu beenden. Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb nahmen teil, während Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, per Videoschalte und nicht persönlich zugeschaltet war. Zelensky schrieb auf X, sein Programm habe ein trilaterales Treffen mit Støre und Stubb, ein bilaterales Gespräch mit Witkoff sowie eine Zusammenkunft aller vier Regierungschefs umfasst. Die Ukraine halte jeden Kontakt aufrecht, der zum Frieden beitragen könne, und wolle zudem die Stärkung ihrer Luftverteidigung und eine gemeinsame Produktion erörtern. Auf einer Pressekonferenz bezeichnete Støre die Gespräche als positiv und konstruktiv und sagte, sie seien durch die Ereignisse der vergangenen Woche notwendig geworden.

Nächster Schritt in Russland

Zelensky sagte, Witkoff werde am nächsten Tag nach Russland reisen, und ANSA berichtete, Støre erwarte, dass dieser Moskau die Ergebnisse der Osloer Vorschläge darlege und möglicherweise den Weg für ein Treffen der Staatschefs ebne. Axios berichtete unter Berufung auf einen US-Vertreter, Witkoff hoffe, Wladimir Putin zu treffen und Ideen vorzulegen, die mit der Ukraine und europäischen Partnern entwickelt worden seien. Rai meldete am 21. Oktober, Witkoff sei auf dem Flughafen Pulkowo in St. Petersburg gelandet, wo ihn Kirill Dmitrijew empfangen habe, Putins Sondergesandter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland. Zelenskys Äußerungen nannten Moskau als Ziel, während ANSA und Rai den Besuch in St. Petersburg verorteten.

Reaktionen aus Moskau und Kiew

Der finnische Präsident Stubb erklärte, die Gespräche hätten echte Fortschritte bei den Vorschlägen gebracht, machte jedoch keine Angaben und mahnte Geduld an. Zelensky und seine europäischen Verbündeten erklärten nach Berichten der BBC, jede Antwort auf die in Oslo vereinbarten Vorschläge liege nun bei Russland. Ein US-Vertreter bezeichnete die Gespräche als sehr produktiv und konstruktiv und sagte, zwischen den Vereinigten Staaten, der Ukraine und Europa bestehe auf Arbeitsebene weitgehende Einigkeit über die nächsten Schritte. Putin hatte sich zum Zeitpunkt des BBC-Berichts nicht öffentlich geäußert, während Außenminister Sergej Lawrow zuvor erklärt hatte, der Kreml werde anhören, was Witkoff vorlege, und jegliche politischen Zugeständnisse ablehnen. Zelensky sagte zudem, die Weitergabe von Geheimdienstinformationen mit den Vereinigten Staaten zu russischen Raketenangriffen funktioniere nun wieder, nachdem Kiew Washington vorgeworfen hatte, wichtige Erkenntnisse zurückzuhalten – ein Vorwurf, den die USA als Skandal bezeichneten.

Europas Haltung und berichteter US-Druck

In der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg wies die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die Kritik zurück, der Staatenbund habe keine Friedensstrategie. Sie sagte, die US-Unterhändler drängten die Ukraine seit etwa eineinhalb Jahren, sich zu Putins Bedingungen zu ergeben, und die Unterstützung der EU sei der Grund, warum Kiew dies nicht getan habe. Kallas fügte hinzu, auch die EU habe Forderungen an Moskau und werde nichts umsonst hergeben. Die New York Times berichtete unterdessen, Trump dränge Zelensky, ein Abkommen mit territorialen Zugeständnissen im Donbass zu akzeptieren, im Gegenzug für mögliche wirtschaftliche Vorteile für die Ukraine. Laut der Zeitung sagte Trump zu Zelensky, der Widerstand, um die besetzten Teile der Ostukraine zu halten, lohne sich nicht.

In diesem Text

  1. 1Gespräche in OsloGespräche in Oslo
  2. 2Nächster Schritt in RusslandNächster Schritt in Russland
  3. 3Reaktionen aus Moskau und KiewReaktionen aus Moskau und Kiew
  4. 4Europas Haltung und berichteter US-DruckEuropas Haltung und berichteter US-Druck

Auf Grundlage von Berichten von

BBC, Rai news, europa press, ANSA.it

Liste der Quellen
Oslo
OsloSt. Petersburg
Oslo, St. Petersburg, Straßburg · Norwegen, Russland, Frankreich

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

Die USA unter Trump: zweite Amtszeit

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 21.10Witkoff trifft in St. Petersburg ein, um Putin nach Oslo-Gesprächen mit Selenskyj zu treffen
  2. 21.10EU sucht kanadische und britische Finanzierung für die Ukraine, Paket angeblich 70 Mrd. Euro
  3. 21.10Trump sagt, US-Indien-Handelsabkommen sei 'ziemlich nah'
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Quellen und Kontext

  • BBCvor 42 Min.Wie ist der aktuelle Stand der russisch-ukrainischen Verhandlungen unter US-Vermittlung?ABD arabuluculuğundaki Rusya-Ukrayna müzakerelerinde son durum ne? · Original auf Türkisch
  • Rai newsvor 50 Min.Die Ankunft des US-Gesandten Witkoff in St. Petersburg, er wird Putin treffenL'arrivo dell'inviato Usa Witkoff a San Pietroburgo, incontrerà Putin · Original auf Italienisch
  • europa pressvor 10 Std.Selenskyj versichert, dass Witkoff nach Russland reisen wird, um ein trilaterales Treffen mit Russland zu erreichenZelenski asegura que Witkoff viajará a Rusia para lograr un encuentro trilateral con Rusia · Original auf Spanisch
  • ANSA.itvor 14 Std.Oslo, „Treffen mit Witkoff verlief gut, morgen geht er mit Vorschlägen nach Russland“Oslo, 'bene l'incontro con Witkoff, domani andrà in Russia con proposte' - Ultima ora · Original auf Italienisch
Volodymyr Zelensky
Präsident der Ukraine, der den US-Gesandten in Oslo traf
Steve Witkoff
US-Sondergesandter, der die Osloer Gespräche führte und nach Russland reiste
Jonas Gahr Støre
Ministerpräsident Norwegens, der an den Osloer Gesprächen teilnahm
Alexander Stubb
Präsident Finnlands, der an den Osloer Gesprächen teilnahm
Jared Kushner
Trumps Schwiegersohn und Berater, der per Video an den Osloer Gesprächen teilnahm
Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte, die im Straßburger Plenum sprach
Donald Trump
US-Präsident, der Berichten zufolge Kiew zu einem Abkommen drängt
Vladimir Putin
Russischer Präsident, den Witkoff treffen soll
Kirill Dmitriev
Putins Sondergesandter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, der Witkoff in St. Petersburg empfing

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Erste Fassung gestern um 08:57, letzte Änderung heute um 09:18.

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Diplomatie · Oslo, St. Petersburg und Straßburg

Witkoff reist nach Russland – nach Osloer Gesprächen mit Zelensky, Støre und Stubb

Der US-Gesandte Steve Witkoff traf am 20. Oktober in Oslo mit Wolodymyr Zelensky zusammen und reiste anschließend nach St. Petersburg weiter, wo er laut Rai zu einem Treffen mit Wladimir Putin erwartet wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Rai news, europa press und weiteren Medien. Geändert heute um 09:18.

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Wer nahm am 20. Oktober am Treffen in Oslo teil?
Was sagte Kaja Kallas über die US-Unterhändler?
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