Wisła Krakau schlägt GKS Kattowitz 2:1 bei der Rückkehr in die Ekstraklasa nach vierjähriger Abwesenheit
Vor ausverkauftem Haus mit 31.344 Zuschauern im Stadion Reymonta kehrte Wisła Krakau mit einem 2:1-Sieg über GKS Kattowitz in die polnische Eliteklasse zurück – das erste Ekstraklasa-Spiel seit über vier Jahren.
Rückkehr in die höchste Spielklasse
Vor ausverkauftem Haus mit 31.344 Zuschauern im Stadion im. Henryka Reymana bestritt Wisła Krakau das erste Ekstraklasa-Spiel seit dem Abstieg vor vier Jahren. Der 13-malige polnische Meister hatte mehrere gescheiterte Aufstiegsversuche und eine schmerzliche Abwesenheit von der ersten Liga hinter sich, sodass die Partie am 26. Juli gegen GKS Kattowitz eine lang ersehnte Feier war. Die Anhänger beider Mannschaften sorgten für eine leidenschaftliche Atmosphäre, wobei Wisłas Ultras vor dem Anpfiff eine riesige Choreografie über zwei Tribünen enthüllten. GKS Kattowitz reiste drei Tage nach einer 1:2-Heimniederlage gegen MSK Žilina in den Conference-League-Qualifikationsspielen nach Krakau, was ihre europäischen Hoffnungen auf Messers Schneide stehen ließ.
Torlose erste Hälfte
GKS kam früh gefährlich: Bartosz Nowak zwang Wisła-Torhüter Marcel Łubik in der siebten Minute zu einer Parade, und Eman Marković scheiterte zwei Minuten später allein vor dem Tor. Wisła fand allmählich ins Spiel und erspielte sich die besten Chancen durch Frederico Duarte. Sein harter Schuss in der 28. Minute wurde von Gabriel Kobylak abgewehrt, und in der 42. Minute traf Duarte den Pfosten. Die Halbzeit endete torlos, mit insgesamt nur drei Torschüssen aufs Tor – ein Spiegelbild der taktisch vorsichtigen Eröffnung beider Seiten.
Entscheidender Doppelschlag nach der Pause
Die Partie öffnete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit dramatisch. In der 56. Minute entschied Schiedsrichter Łukasz Kuźma auf Strafstoß, nachdem Marcin Wasielewski Alan Uryga im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Marko Bozić verwandelte den Elfmeter, schickte Kobylak in die falsche Ecke und entfachte die Heimkulisse. Vier Minuten später brachte Raoul Giger eine punktgenaue Flanke, und Jordi Sánchez köpfte aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Wisła hätte die Führung kurz darauf beinahe ausgebaut, als Sánchez erneut traf, doch der VAR erkannte das Tor wegen eines Fouls an Arkadiusz Jędrych nicht an.
- Bartosz Nowak zwingt Marcel Łubik zu einer Parade
- Łubik pariert gegen Eman Marković im Eins-gegen-Eins
- Frederico Duartes Schuss wird von Gabriel Kobylak gehalten
- Duarte trifft den Pfosten
- Marko Bozić verwandelt Elfmeter nach Foul an Alan Uryga
- Jordi Sánchez köpft Raoul Gigers Flanke ein
- Sánchezes drittes Tor wird vom VAR wegen Fouls an Jędrych aberkannt
- Szymon Bartlewicz trifft für GKS Kattowitz
GKS startet die Aufholjagd
Mit einem Zwei-Tore-Rückstand drängte GKS Kattowitz mit größerer Dringlichkeit nach vorne. Der Druck zahlte sich in der 79. Minute aus, als Szymon Bartlewicz nach einem Abwehrfehler der Gastgeber traf und auf 2:1 verkürzte. Die Gäste drängten in den Schlussminuten auf den Ausgleich, doch der frühe Doppelschlag in der zweiten Halbzeit reichte. Wisła hielt durch und sicherte sich drei Punkte zum Auftakt der Ekstraklasa-Rückkehr.


