Einzelsport · Rotterdam
Niederländische Turnerinnen verpassen Teamfinale bei der WM in Rotterdam – Sanne Wevers beendet ihre Karriere
Die niederländische Turnerinnen-Riege belegte in der Qualifikation Platz elf und verpasste damit das Teamfinale bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam. Die 35-jährige Olympiasiegerin am Schwebebalken, Sanne Wevers, landete außerhalb der Top acht am Balken und kündigte nach der Qualifikation ihr Karriereende an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Standaard, Telegraaf, NOS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Das Team verpasst das Finale
Die niederländische Frauenriege hat das Teamfinale bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam verpasst, für das sich nur die besten acht Mannschaften qualifizieren. Mit 158,029 Punkten lag sie im jüngsten Stand auf Platz elf, nachdem frühere Meldungen vom Montag, 19. Oktober, sie noch auf Rang neun geführt hatten, während weitere Unterteilungen noch antraten. China führte die Qualifikation mit 164,996 Punkten an, die Vereinigten Staaten hatten in einem früheren Stand mit 164,529 Punkten geführt. Auch Belgiens Turnerinnen verpassten das Teamfinale und belegten Platz 16.
- China
- 164.996 Punkte
- Niederlande
- 158.029 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Visser erreicht zwei Finals
Naomi Visser, 25, war die einzige Niederländerin, die in Rotterdam ein Einzelfinale erreichte. Sie qualifizierte sich mit 14,466 Punkten für das Finale am Stufenbarren, geteilter vierter Platz, und mit 53,965 Punkten für das Mehrkampffinale, Achte unter den 24 Qualifizierten. Ein früherer Stand hatte sie auf Platz fünf der Mehrkampfwertung geführt, bevor weitere Turnerinnen ihre Übungen beendet hatten. Das Mehrkampffinale findet am Freitag, 23. Oktober, statt. Algeriens Kayla Nemour, die Olympiasiegerin, war mit 14,933 Punkten die Beste am Barren und mit 55,999 Punkten die Beste im Mehrkampf.
Wevers beendet ihre Karriere
Sanne Wevers, 35, erzielte am Schwebebalken 13,266 Punkte und landete außerhalb der Top acht, sodass sie nicht im Balkenfinale antreten wird. NOS berichtete, sie sei nicht gestürzt, habe aber nach einem früheren Abzug eines ihrer Elemente wiederholt, was ihre Schwierigkeitsnote senkte. Wevers gewann bei Rio 2016 Olympiagold am Schwebebalken und gab 2007 ihr WM-Debüt. Nach den Olympischen Spielen von Paris 2024 hatte sie aufgehört, kehrte zehn Monate vor Rotterdam zurück, um noch einen weiteren Auftritt im Ahoy zu erreichen, und laut Telegraaf kündigte sie nach der Qualifikation ihr Karriereende an. Gegenüber NOS sagte sie:
„Natürlich hätte ich lieber das Finale erreicht, dafür kämpft man, aber das hier gibt mir sehr viel Zufriedenheit.“
Belgien und Lisa Vaelen
Die belgische Turnerin Lisa Vaelen, 22, hatte am Sonntag am Sprung 13,816 Punkte erzielt und lag damit im Zwischenstand auf Platz vier. Am Montag, 19. Oktober, übertrafen fünf weitere Turnerinnen diese Wertung, sodass sie Neunte war und das Sprungfinale verpasste – ein Ergebnis, dem ein vierter Platz bei den vorigen Weltmeisterschaften vorausgegangen war. Für das Mehrkampffinale qualifizierte sie sich als 23. von 24 Finalistinnen. Belgiens Frauen belegten als Team Platz 16 und erreichten das Teamfinale nicht.
Russland und der Visa-Streit
Die Niederlande verweigerten drei russischen Turnerinnen die Visa, darunter die amtierende Mehrkampf-Weltmeisterin Angelina Melnikova, dennoch trat Russland in Rotterdam an. Die Telegraaf berichtete, Russland sei mit vollständigem Kader angetreten, während Trouw von einem ausgedünnten Team sprach. In einem früheren Zwischenstand lag Russland mit 163,662 Punkten auf Platz zwei hinter den Vereinigten Staaten. Der Sporthistoriker Paul Reef sagte, er sei überrascht, dass die niederländische Regierung aus eigener Entscheidung Athletinnen-Visa verweigere, was er im Widerspruch zu den Richtlinien von World Gymnastics sieht.
„Ich bin gespannt, ob das für die Niederlande Folgen haben wird, wenn internationale Sportveranstaltungen vergeben werden.“
Reef verglich den Schritt mit Donald Trumps Weigerung im Sommer 2026, Irans Fußballmannschaft einzureisen, die später ohne ihr Betreuerteam zugelassen wurde. Er verwies auch auf die Turn-Weltmeisterschaften des Vorjahres in Indonesien, wo israelische Athleten ausgeschlossen wurden. Das Internationale Olympische Komitee erklärte daraufhin, Indonesien werde vorerst keine Veranstaltungen erhalten, und der Fall ging an den Internationalen Sportgerichtshof, der in der Woche des 12. Oktober 2026 eine Einigung erzielte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- De StandaardEnttäuschung für Lisa Vaelen bei der Turn-WM: Landsfrau verpasst trotz Podiumsambitionen das SprungfinaleTeleurstelling voor Lisa Vaelen op WK turnen: landgenote grijpt ondanks podiumambities naast finale op sprong · Original auf Niederländisch
- TelegraafZwei Finals für Turnerin Naomi Visser (25) bei der Weltmeisterschaft, Team auf Platz elfTwee finales turnster Naomi Visser (25) bij WK, team elfde · Original auf Niederländisch
- TelegraafSanne Wevers wird das Leben als Turnerin vermissen: „Ja, sehr, jeden Tag“Sanne Wevers gaat het leven als turnster missen: 'Ja, heel erg, elke dag' · Original auf Niederländisch
- NOSTurn-Ikone Wevers verabschiedet sich nach letzter Übung in Ahoy: „Das gibt viel Zufriedenheit“Turnicoon Wevers neemt afscheid na laatste oefening in Ahoy: 'Dit geeft veel voldoening' · Original auf Niederländisch
- Sanne Wevers
- Niederländische Turnerin, Olympiasiegerin 2016 am Schwebebalken, die nach der Qualifikation bei der WM in Rotterdam ihr Karriereende ankündigte
- Naomi Visser
- 25-jährige niederländische Turnerin, die in Rotterdam die Finals am Stufenbarren und im Mehrkampf erreichte
- Lisa Vaelen
- 22-jährige belgische Turnerin, die am Sprung Neunte wurde und sich als 23. von 24 für das Mehrkampffinale qualifizierte
- Kayla Nemour
- Algerische Turnerin und Olympiasiegerin, Beste am Barren und im Mehrkampf der Qualifikation
- Angelina Melnikova
- Russische amtierende Mehrkampf-Weltmeisterin, deren Visum die Niederlande verweigerten
- Paul Reef
- Sporthistoriker, der die niederländischen Visa-Verweigerungen in einem Interview mit Trouw kritisierte
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