Am Donnerstag, 22. Oktober brach eine Welle über die Promenade von Ondarroa, traf während der Sendung Euskadi Quédate den Reporter Sergio Ovejero und seinen Kameramann und unterbrach die Schalte.
Focus meldete, beide Teammitglieder seien als unverletzt bestätigt worden, allerdings durchnässt; El País zitierte lokale Medien mit der Aussage, ihnen gehe es gut.
AEMET und Euskalmet gaben für Freitag, 23. Oktober, orange Warnungen für Küstenabschnitte unter anderem in Galicien und Asturien heraus, während sich Sturm Austen Nordspanien näherte.
Am Donnerstag, 22. Oktober schaltete die ETB-Sendung Euskadi Quédate live nach Ondarroa, eine Fischerstadt an der Küste von Bizkaia, wo Reporter Sergio Ovejero mit seinem Kameramann über einen Sturm berichtete. Laut El País hatten die Behörden vor Wellen von über fünf Metern, starkem Wind sowie Gischt und Wellenschlag auf Promenaden und Molen gewarnt. Während des Berichts erhob sich eine Welle über die Mole, überspülte die Schutzmauer und traf die beiden Teammitglieder. Das Bild wackelte, füllte sich mit Wasser und Gischt, und die Verbindung brach für einige Momente ab, bevor das Studio wieder auf dem Bildschirm erschien.
Moderator Odei Esnaola Ugalde verfolgte die Bilder laut in.gr fassungslos und schweigend im Studio und sprach anschließend über seine Kollegen. Focus verortet dieses Studio in Bilbao.
„Nun, hoffen wir, dass unserem Kollegen nichts passiert ist.“
Von El País zitierte lokale Medien berichteten, Ovejero und seinem Kameramann gehe es gut. Focus meldete, beide seien als unverletzt bestätigt worden, allerdings völlig durchnässt und sichtlich erschüttert, und die Sendung sei danach fortgesetzt worden, als wäre nichts geschehen.
Ovejero antwortete später in den sozialen Medien auf einen Nutzer, der fragte, warum Reporter solche Risiken eingingen. Er schrieb, das Team sei überrascht worden: Es habe keine gelbe Warnung gegeben, die Wellen seien nicht groß gewesen und der Ort sei nicht gesperrt worden. Er fügte hinzu, Touristen und andere Menschen in der Nähe hätten fotografiert, weil der Ort sicher gewirkt habe, und sein Team arbeite seit Jahren unter solchen Bedingungen, stets mit Vorsicht. NewsIT berichtete jedoch, zum Zeitpunkt der Schalte habe eine gelbe Warnung vor schwerem Seegang gegolten, und die Bedingungen sollten sich weiter verschlechtern. Die Berichterstattung bringt diese beiden Darstellungen nicht in Einklang.
Focus meldete, der staatliche Wetterdienst AEMET und der baskische Wetterdienst Euskalmet hätten für Freitag, 23. Oktober, orange Warnungen für Küstenabschnitte unter anderem in Galicien und Asturien herausgegeben. Derselbe Sender berichtete, Sturm Austen, das erste benannte Sturmtief der Saison, nähere sich mit hoher Intensität Nordspanien. Focus meldete zudem, die gelben Warnungen im Gebiet Ondarroa sollten auf Orange hochgestuft werden.
Focus berichtete, viele Zuschauer seien schockiert gewesen und hätten das Team dafür kritisiert, sich genau in die Gefahr zu begeben, vor der es andere warnte. Ein Kommentator schrieb, es sei unmöglich, die Menschen den ganzen Tag vor riskanten Situationen zu warnen und dann selbst direkt in eine hineinzugehen. Andere nannten die Aufnahmen spektakulär, sagten aber, solche Einsätze brächten ein unnötiges Risiko mit sich. Der Clip verbreitete sich weit über Spanien hinaus im Netz.
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Pollar unterstützenSicherheit · Ondarroa und Bilbao
Reporter Sergio Ovejero und sein Kameramann wurden am Donnerstag, 22. Oktober, auf der Promenade von Ondarroa von einer Welle erfasst, während sie für ETB auf Sendung waren. Beide blieben späteren Angaben zufolge unverletzt, waren aber durchnässt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, EL PAÍS, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .