AfD-Chefin Alice Weidel sagte dem „Economist“, die NATO habe Russlands Sicherheitsinteressen nicht beachtet, und verwies auf das Aegis-System in Deveselu, Rumänien.
Ziare.com beschreibt den Standort als ausschließlich defensiv, mit 24 SM-3-Abfangraketen, die keine Sprengköpfe tragen.
Weidel bezifferte die deutsche Unterstützung für die Ukraine auf mehr als 100 Milliarden Euro und forderte, sofort Friedensverhandlungen durchzusetzen.
Auf dem Stützpunkt Deveselu sind etwa 500 rumänische und 250 amerikanische Militärangehörige stationiert; 170 der 900 Hektar nutzen US-Streitkräfte.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel nutzte ein Interview mit dem „Economist“ vom Mittwoch, 21. Oktober, um die These zu vertreten, die NATO habe Russlands Sicherheitsinteressen ignoriert. Sie sagte, das Bündnis sei wiederholt an die russische Grenze vorgerückt, und Moskau habe dieses Thema viele Male angesprochen. Weidel verwies auf das Aegis-System in Deveselu in Rumänien und fragte, warum niemand auf Russland gehört habe, als Raketensysteme, die Atomsprengköpfe tragen können, nahe seiner Grenze stationiert wurden. Der größte Fehler der vergangenen 20 Jahre sei gewesen, Russlands Sicherheitsinteressen zu ignorieren, sagte sie, und ein Frieden in der Ukraine müsse die Sicherheitsinteressen Kiews und Moskaus gleichermaßen berücksichtigen. Zudem argumentierte sie, der Krieg dürfe nicht allein anhand der Ereignisse vom Februar 2022 beurteilt werden.
Weidel kritisierte den Umfang der deutschen Unterstützung für die Ukraine, den sie mit mehr als 100 Milliarden Euro bezifferte, und sagte, Deutschland sei inzwischen der wichtigste Geldgeber Kiews und liefere zudem Munition. Sie argumentierte, Verteidigungsausgaben sollten in den Ausbau der eigenen Fähigkeiten Deutschlands statt in die Ukraine fließen. Sie forderte, sofort Friedensverhandlungen durchzusetzen, und sagte, andere europäische Staaten zögen sich zurück. Russland bezeichnete sie nicht als Bedrohung über die Grenzen der Ukraine hinaus und ordnete die Außenpolitik dem nationalen Interesse unter. Weidel verwies außerdem auf eine Vereinbarung über russischen Diesel zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir Putin und sagte, es liefen Gespräche über Öl und Gas, wobei Deutschland ähnliche Regelungen anstrebe, um die Energiekosten zu senken.
Der Stützpunkt Deveselu, im Kreis Olt in Rumänien als Militärbasis 99 bekannt, beherbergt das ballistische Abwehrsystem Aegis Ashore, das von der US Navy betrieben wird. Das Gelände umfasst 900 Hektar, davon nutzen US-Streitkräfte 170 Hektar. Dort sind etwa 500 rumänische und 250 amerikanische Militärangehörige stationiert, dazu weiteres Personal. Die Basis untersteht dem Logistikkommando der rumänischen Armee; ihr derzeitiger Kommandeur ist Oberstleutnant Georgel Marcu.
Daten aus dem Artikeltext
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Ziare.com beschreibt Deveselu als ausschließlich defensives System, das darauf ausgelegt sei, ballistische Raketen zu erkennen, zu verfolgen und abzufangen. Der Schild bestehe aus 24 Abfangraketen vom Typ Standard Missile 3 (SM-3), die keine Sprengköpfe tragen und ihre Ziele durch kinetische Wucht zerstören, bekannt als Hit-to-Kill. Dem hielt Weidel entgegen, das Aegis-System könne Atomsprengköpfe nahe der russischen Grenze tragen, insbesondere in Rumänien. Ziare.com schreibt, Putin, russische Vertreter und die Kreml-Propaganda hätten lange die Behauptung verbreitet, die Vereinigten Staaten hätten Nuklearfähigkeiten in Rumänien stationiert. Die Seite erinnert daran, dass Putin 2022 bei einem Treffen mit Viktor Orbán sagte, in Deveselu könnten Tomahawk-Raketen stationiert werden – Systeme, die russisches Territorium über Tausende Kilometer hinweg treffen könnten.
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AfD-Chefin Alice Weidel hat dem „Economist“ gesagt, die NATO habe Russlands Sicherheitsinteressen ignoriert, und dabei auf das Aegis-System auf dem rumänischen Stützpunkt Deveselu verwiesen. Ziare.com bezeichnet den Standort als rein defensiven Raketenschild.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, rmf24.pl, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht .