Die Gesamtzahl der Buchungen stieg von 19,7 Millionen in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 auf 21,8 Millionen im gleichen Zeitraum des Jahres 2026, bei einem Plus von 8,3 % bei den ersten Besuchen und 13,3 % bei den diagnostischen Untersuchungen.
Die Fachleute von Agenas beziffern die Zahl der Buchungen jenseits der Frist auf etwa 3,2 Millionen, beziehungsweise rund 4 Millionen, wenn man die unmittelbar nach der Frist erbrachten Leistungen hinzurechnet.
Die innerhalb der garantierten Zeiten erbrachten Leistungen stiegen bei den ersten Besuchen von 76,9 % auf 78,6 % und bei den diagnostischen Untersuchungen von 83,3 % auf 85 %, was etwa 935.000 beziehungsweise 1,1 Millionen zusätzlichen Leistungen entspricht.
Apulien verzeichnete 55,3 % Einhaltung bei den ersten Besuchen, Umbrien 62,7 %, Sardinien 64,3 % und Friaul-Julisch Venetien 67,8 % – alle unter 70 %.
Agenas, die nationale Agentur für regionale Gesundheitsdienste, hat am 22. Oktober 2026 ihren Bericht zu den Wartelisten veröffentlicht, basierend auf den Daten der Nationalen Wartelisten-Plattform mit Stand vom 30. September. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 stiegen die Buchungen insgesamt von 19,7 Millionen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 auf 21,8 Millionen, ein Anstieg von mehr als 10 %. Die ersten Facharztbesuche stiegen von 11,3 Millionen auf 12,3 Millionen (+8,3 %), die diagnostischen Untersuchungen von 8,4 Millionen auf 9,5 Millionen (+13,3 %). Der Bericht umfasst 14 Arten von ersten Facharztbesuchen und 22 diagnostische Untersuchungen und bildet damit nicht die gesamte Tätigkeit des Nationalen Gesundheitsdienstes ab.
Daten aus dem Artikeltext
Buchungen, die über die garantierten Höchstwartezeiten hinaus erfolgten, gingen leicht zurück. Bei den ersten Besuchen sank die Zahl von 2,14 Millionen auf 2,11 Millionen, ihr Anteil an der Gesamtzahl fiel von 18,9 % auf 17,2 %. Bei den diagnostischen Untersuchungen ging die Zahl von 1,089 Millionen auf 1,084 Millionen zurück, der Anteil fiel von 12,9 % auf 11,4 %. Die Fachleute von Agenas erklärten, beide Kategorien zusammen ergäben etwa 3,2 Millionen Leistungen außerhalb der Frist. Rechnet man die Leistungen hinzu, die in den Tagen unmittelbar nach der Frist erbracht wurden, kommt man auf rund 4 Millionen.
„Das bedeutet nicht, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern nicht erbracht wurden; sie wurden erbracht, aber verspätet im Vergleich zu den geplanten Zeiten.“
Tanese, Generaldirektor der Agentur, sagte, die verspäteten Leistungen seien den Patientinnen und Patienten dennoch zugutegekommen, nur eben nach der geplanten Zeit.
Der Anteil der innerhalb der garantierten Zeiten erbrachten Leistungen verbesserte sich in beiden Bereichen. Bei den ersten Besuchen stieg er von 76,9 % auf 78,6 %, was 9,6 Millionen fristgerechten Leistungen gegenüber zuvor 8,7 Millionen entspricht, also etwa 935.000 mehr. Bei den diagnostischen Untersuchungen stieg er von 83,3 % auf 85 %, von 7 Millionen auf 8,1 Millionen, also etwa 1,1 Millionen zusätzliche Untersuchungen. Dringende erste Besuche, die innerhalb von drei Tagen fällig sind, stiegen von 78,8 % auf 81,7 %, kurzfristige, die innerhalb von zehn Tagen fällig sind, von 78,2 % auf 80,6 %. In 19 von 21 Regionen wurde eine Verbesserung verzeichnet.
Die regionalen Unterschiede bleiben groß. Bei den ersten Besuchen liegen vier Regionen unter 70 %: Apulien mit 55,3 %, Umbrien mit 62,7 %, Sardinien mit 64,3 % (Rückgang von 68 %) und Friaul-Julisch Venetien mit 67,8 %. An der Spitze stehen Basilikata (99 %), Marken (94,7 %), Latium (92,3 %) und Venetien (90,5 %). Bei den diagnostischen Untersuchungen liegen das Aostatal (69,7 %), Umbrien (64,7 %) und Apulien (63,4 %) unter 70 %. Agenas merkte an, dass die hohen Quoten in einigen Regionen auf zu viele Verordnungen mit 120-Tage-Frist zurückgehen könnten, was auf die Angemessenheit der Verordnungspraxis hindeute.
Daten aus dem Artikeltext
Fast 35 % der Verordnungen für erste Besuche tragen die Klasse P, was bedeutet, dass sie innerhalb von 120 Tagen terminiert werden können. In sieben Regionen liegt der Anteil über 51 %, in Kampanien und Basilikata sogar über 75 %. Il Fatto Quotidiano berichtete, dass 16,6 % der dringenden ersten gastroenterologischen Besuche im Jahr 2026 mindestens 31 Tage warteten, ein Wert nahe den 16,9 %, die im Jahr 2025 verzeichnet wurden.
Ab Januar 2027 wird die Überwachung im Einklang mit dem neuen nationalen Wartelistenplan von 55 auf 114 Leistungen ausgeweitet, sagte Tanese. Il Fatto Quotidiano berichtete, dass die Überwachung Anfang August vom Ministerium an Agenas übertragen worden war.
„Wir führen mit jeder Region einen ständigen Dialog über die kritischen Punkte und die zu ergreifenden Maßnahmen.“
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Agenas meldet 21,8 Millionen Buchungen in den ersten neun Monaten des Jahres 2026, ein Plus von mehr als 10 %, während rund 4 Millionen Untersuchungen und Tests außerhalb der garantierten Wartezeiten lagen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, il Giornale.it, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht .