Konflikte · Isle of Wight und Normandie
Russische Fregatte feuert Warnschüsse nahe britischer Yacht im Ärmelkanal, 23 Seemeilen vor der Isle of Wight
Eine russische Fregatte feuerte am Dienstagmorgen Warnschüsse innerhalb von 500 Metern auf eine britische Yacht im Ärmelkanal ab. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, der Vorfall sei ein Versuch gewesen, eine Kollision zu vermeiden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, NEWS 24/7, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die russische Fregatte Admiral Grigorowitsch feuerte Warnschüsse aus leichten Waffen ab, als die britische Yacht Bright Future auf 150 Meter herankam, nachdem mehrere Warnungen, darunter Nebelhorn-Signale und Signalraketen, unbeantwortet geblieben waren.
Jane und Alan Kelvey, beide in den 60ern, waren an Bord der 12 Meter langen Yacht. Sie beschrieben die Erfahrung als surreal, sagten aber, sie hätten sich nie unmittelbar in Gefahr gefühlt. Es gab keine Verletzungen oder Schäden.
Britische Quellen teilten der BBC mit, die Yacht treibe bei nebligen Bedingungen ohne Maschinenkraft. Das britische Verteidigungsministerium schätzte, dass die russische Fregatte möglicherweise selbst gedriftet sei, was ihre Manövrierfähigkeit einschränkte.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, zwei Tage nachdem britische Streitkräfte den sanktionierten Tanker Smyrtos im Ärmelkanal geentert und beschlagnahmt hatten. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, die beiden Ereignisse stünden nicht in Zusammenhang.
- 16.06.Abstand verringert sich auf 150 Meter; Fregattenkommandant ordnet Warnschüsse aus leichten Waffen an
- 16.06.Yacht ändert Kurs und entfernt sich; HMS Tyne entsendet Enterkommando zur Überprüfung der Sicherheit der Besatzung
- 16.06.Russisches Verteidigungsministerium gibt Erklärung ab, die die Abgabe von Warnschüssen bestätigt
Was geschah
Eine russische Fregatte, die Admiral Grigorowitsch, feuerte am Dienstag, den 16. Juni, um etwa 11:40 Uhr Warnschüsse in Richtung einer unter britischer Flagge fahrenden Privatyacht namens Bright Future im Ärmelkanal ab. Der Vorfall ereignete sich mehr als 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight und weniger als 40 Seemeilen nördlich der Normandie, Frankreich, in internationalen Gewässern.
Die Yacht, ein 12 Meter langes Boot mit einem britischen Rentnerehepaar, Jane und Alan Kelvey, an Bord, trieb nach Angaben britischer Quellen, die die BBC zitierte, bei nebligen Bedingungen ohne Maschinenkraft. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Yacht habe sich auf einem „gefährlichen Kurs“ befunden und wiederholte Versuche, über internationale Funkfrequenz zu kommunizieren, seien unbeantwortet geblieben.
„Die Besatzung der Fregatte unternahm mehrere Versuche, über internationale Funkfrequenz mit dem zivilen Schiff zu kommunizieren. Es gab weder eine Kursänderung noch eine Reaktion auf die Aufforderungen.“
Die Abfolge der Warnungen
Die Darstellungen beider Seiten schildern eine schrittweise Eskalation. Die russische Fregatte gab zunächst fünf Nebelhörner-Signale ab, ein übliches nautisches Signal, das bedeutet „Haben Sie uns gesehen?“, so Jane Kelvey gegenüber der BBC Newsnight. Die Yacht änderte leicht den Kurs nach Steuerbord, um zu zeigen, dass sie die Anwesenheit des Kriegsschiffs registriert hatte.
Als die Yacht weiterhin die Entfernung verringerte, feuerte die russische Besatzung Signalraketen und zusätzliche akustische Warnungen ab. Nach Angaben Moskaus verringerte sich der Abstand auf 150 Meter, bevor der Kommandant der Fregatte Warnschüsse aus leichten Waffen anordnete. Das britische Verteidigungsministerium schätzte, dass es sich um einzelne Schüsse aus Handfeuerwaffen handelte, nicht um automatisches Feuer, und dass diese nicht auf das Schiff selbst gerichtet waren.
„Es war ein bisschen beängstigend und sicherlich ungewöhnlich, aber wir fühlten uns nicht unmittelbar in Gefahr.“
Konkurrierende Darstellungen
Das russische Verteidigungsministerium bestand darauf, dass seine Besatzung „in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Seefahrtsregeln“ gehandelt und alle notwendigen Maßnahmen ergriffen habe, um eine Kollision zu verhindern. Das britische Verteidigungsministerium, das den Vorfall untersucht, bezeichnete ihn als isoliert und nicht im Zusammenhang mit der Beschlagnahme des russischen Schattentankers Smyrtos am Wochenende stehend.
Britische Quellen boten eine andere Interpretation an: Die Admiral Grigorowitsch könnte ohne Antrieb gedriftet sein, was sie weniger manövrierfähig und möglicherweise empfindlicher gegenüber sich nähernden Schiffen gemacht habe. Das Ehepaar Kelvey widersprach der Darstellung Moskaus und erklärte, sie hätten sich nie auf Kollisionskurs befunden und es sei kein Funkkontaktversuch unternommen worden.
Der weitere Kontext
Der Vorfall ereignet sich zwei Tage, nachdem britische Streitkräfte einen sanktionierten russischen Tanker im Ärmelkanal geentert und beschlagnahmt haben, der Teil dessen ist, was westliche Regierungen als Moskaus „Schattenflotte“ bezeichnen, die zur Umgehung von Ölsanktionen eingesetzt wird. Die Admiral Grigorowitsch wurde in der Nähe britischer Gewässer eingesetzt, um Schiffe der Schattenflotte durch den Ärmelkanal und die Nordsee zu eskortieren.
Die HMS Mersey verfolgte die russische Fregatte zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits. Die HMS Tyne entsandte ein Enterkommando, um nach der Besatzung der Yacht zu sehen, nachdem diese die Küstenwache Ihrer Majestät kontaktiert hatte. Es wurden keine Verletzungen oder Schäden gemeldet, und die Bright Future setzte ihre Reise fort.
Offizielle Reaktionen
Das britische Verteidigungsministerium erklärte: „Nach Versuchen, mit einem britischen Schiff im Ärmelkanal zu kommunizieren, feuerte die Grigorowitsch Warnschüsse ab. Die Schüsse waren nicht auf das Schiff gerichtet und sollten eine mögliche Kollision verhindern.“ Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums fügte hinzu, dass der Vorfall als isoliert eingeschätzt wird und nicht mit der Abfangaktion der Smyrtos zusammenhängt.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte eine detaillierte Zeitleiste und behauptete, die Besatzung der Yacht habe Funkrufe, Signalraketen und Nebelhorn-Signale ignoriert, bevor sich der Abstand auf 150 Meter verringerte, woraufhin der Kommandant vorbeugendes Feuer anordnete. Daraufhin änderte die Yacht den Kurs und entfernte sich.
„Wir schätzen dies als einen isolierten Vorfall ein, der nicht mit dem Abfangen der Smyrtos durch das Vereinigte Königreich am Wochenende zusammenhängt.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα OnlineΣυναγερμός στη Μάγχη: Ρωσικά πυρά κατά βρετανικού σκάφους - Στο "κόκκινο" οι σχέσεις Ρωσίας - Βρετανίας | ΤΟ ΒΗΜΑ
- NEWS 24/7Ρωσική φρεγάτα έριξε προειδοποιητικά πυρά κοντά σε βρετανικό γιοτ στη Μάγχη
- iefimerida.gr"Ήταν σουρεαλιστικό": Ζευγάρι Βρετανών με ιστιοπλοϊκό περιγράφει τις στιγμές τρόμου όταν ρωσική φρεγάτα έριξε προειδοποιητικά πυρά στη Μάγχη
- in.grΗ απάντηση της Μόσχας για το περιστατικό με το ρωσικό πολεμικό πλοίο στη Μάγχη
- Jane Kelvey
- Britische Rentnerin, die während des Ärmelkanal-Zwischenfalls an Bord der Yacht Bright Future war; gab Interviews an BBC Newsnight und die i Paper
- Alan Kelvey
- Britischer Rentner und Ehemann von Jane Kelvey; an Bord der Yacht Bright Future, als die russische Fregatte Warnschüsse abfeuerte
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