
19-jähriger Wanderer stirbt nach 200-Meter-Sturz in den Bayerischen Alpen
Ein 19-Jähriger aus Bayreuth wurde am Freitag tot aufgefunden, nachdem er 200 Meter eine steile Rinne am Vorderstaufen in Bayern hinabgestürzt war, teilte die Polizei mit.
Der Unfall
Ein 19-jähriger Mann aus Bayreuth starb bei einer Wanderung im Berchtesgadener Land in Bayern. Die Polizei geht davon aus, dass er am späten Donnerstagabend etwa 200 Meter eine steile, felsige Rinne am Vorderstaufen hinabstürzte. Der Sturz führte vermutlich sofort zu tödlichen Verletzungen. Er wurde am Freitagmorgen als vermisst gemeldet, nachdem er nicht zur Arbeit erschienen war, was eine groß angelegte Suche auslöste.
Suchaktion
Mehr als 50 Einsatzkräfte von Polizei und Bergrettung sowie drei Lawinenhunde durchkämmten das Gebiet um den Fuderheustein. Zwei Hubschrauber und drei Drohnen wurden eingesetzt, um das unwegsame Gelände zu überfliegen. Die Suche konzentrierte sich auf den letzten bekannten Aufenthaltsort, den die Kollegen des Opfers mitgeteilt hatten. Am späten Freitagnachmittag entdeckte das Team seinen leblosen Körper am Fuderheustein, einem felsigen Gipfel des Fuderheubergs.
- Wanderer stürzt 200 Meter eine steile Rinne am Vorderstaufen hinab
- Familie meldet ihn als vermisst, nachdem er nicht zur Arbeit erschienen ist
- Leiche von Suchteams am Fuderheustein gefunden
Ermittlungen
Die Alpintaskforce der Grenzpolizei Piding hat die Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Behörden haben den Namen des Opfers nicht veröffentlicht. Die Bergung des Leichnams erfolgte durch einen Polizeihubschrauber.


