
Waldbrand bei Smyrna löst Evakuierungen aus, Flammen erreichen Wohngebiete
Ein Waldbrand, der am Montagnachmittag in einem Olivenhain nahe Çandarli bei Smyrna ausbrach, breitete sich schnell über Waldflächen aus und erzwang die Evakuierung mehrerer Siedlungen. Sieben Flugzeuge, acht Hubschrauber und 35 Feuerwehrfahrzeuge sind im Einsatz.
Ausbruch und schnelle Ausbreitung
Ein Waldbrand entzündete sich kurz nach 14:30 Uhr am Montag in einem Olivenhain im Stadtteil Çandarli der Provinz İzmir im Westen der Türkei. Die Flammen griffen rasch auf angrenzendes Waldland über, angetrieben von starken Winden und begünstigt durch Dürrebedingungen. Innerhalb weniger Minuten erstreckte sich das Feuer in Richtung Wohngebiete und brachte mehrere Gemeinden in Gefahr.
Einsatz und Ressourcen
Feuerwehrkräfte der İzmirer Feuerwehr und der Generaldirektion Forstwirtschaft starteten eine groß angelegte Luft- und Bodenoperation. Sieben Löschflugzeuge und acht Hubschrauber bekämpften den Brand aus der Luft, während 35 Wasserwagen, vier Planierraupen und Dutzende Feuerwehrleute am Boden arbeiteten. Zwei weitere Tanklöschfahrzeuge und 45 Mitarbeiter der Großstadtgemeinde İzmir und umliegender Städte schlossen sich den Bemühungen an. Die Einsatzkräfte nutzten auch Planierraupen, um Brandschneisen zu schlagen und das Vorrücken der Flammen zu stoppen.
- Flugzeuge
- 7
- Hubschrauber
- 8
- Feuerwehrfahrzeuge
- 35
- Planierraupen
- 4
Bedrohte und evakuierte Gemeinden
Das Feuer näherte sich den Wohnanlagen Yağız Kent, Pelin und Yaylayurt und löste vorsorgliche Evakuierungen aus. Nach türkischen Medienberichten beobachteten Badende an der Küste dichten Rauch, der vom Berghang hinter ihnen aufstieg. Die Wohnsiedlung Pelin2 war kurzzeitig gefährdet, doch ein sofortiges Eingreifen von Gemeinde- und Forstfeuerwehren verhinderte, dass die Flammen die Gebäude erreichten. Bislang wurden keine Verletzten oder Toten gemeldet.
Aktueller Stand und Ausblick
Der Brand wütete weiterhin unkontrolliert, während die Bodentruppen ihre Bemühungen bis zum Abend aufrechterhielten. Die Luftoperationen wurden bei Sonnenuntergang eingestellt und sollen bei Tagesanbruch wieder aufgenommen werden, sofern es die Bedingungen zulassen. Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle, und die Behörden bleiben in den Nachbargemeinden in höchster Alarmbereitschaft.


