Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
BriefSträngeMärkte
Datenschutz

Heutiger Brief

2,2 Milliarden und 1.028 Tote

Trump versilbert Krypto-Gewinne, Washington verunsichert Handel und Europa zählt Hitzetote

Der vergangene halbe Tag brachte eine vertraute Mischung aus Geld, Macht und körperlicher Belastung. Donald Trumps Finanzen gerieten erneut unter Beobachtung, der nordamerikanische Handel verlor an Verlässlichkeit, und Europas frühe Sommerhitze machte Wetter weiter zum Testfall für die öffentliche Gesundheit.

Brief lesen
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Dachbrand im Krankenhaus Ludwigslust

    Zwei Patienten sterben, 34 weitere werden bei einem Brand in der LUP Klinik in Norddeutschland verletzt. Rettungskräfte evakuieren das Gebäude.

  • Russischer Drohnenangriff auf Kiew

    Ukrainische Drohnen treffen russische Raffinerie als Vergeltung für den massiven Luftangriff auf Kiew, bei dem mindestens 13 Menschen starben.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Welt · Aktualisiert vor 30 m

Die USA unter Trump: zweite Amtszeit

Die Trump-Administration hat ihre Zolldrohungen gegen die EU verschärft und diese explizit mit NATO-Verteidigungsausgaben und Handelsungleichgewichten verknüpft, was europäische Notfallplanungen ausgelöst hat.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
KI-generiert·Mehr erfahren
© RP Online
Wahlen·vor 2 Std.

BSW geht auf AfD zu – Weidel sagt vorerst Nein zu Debatten

Sahra Wagenknechts BSW schlug der AfD-Ko-Vorsitzenden Alice Weidel vor den Landtagswahlen im September eine Reihe von Freiluft-Duellen vor. Die rechtsextreme Partei lehnte das Angebot ab und knüpfte künftige Gespräche an ein Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde durch das BSW.

Der Vorstoß

Am 26. Juni sandte die Führung des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) einen Brief an die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla. Darin wurde „eine kontroverse Debatte auf einem großen Marktplatz im Osten der Republik zwischen den bekanntesten Gesichtern zweier Parteien, die vom Mainstream aus unterschiedlichen Gründen bekämpft werden“ vorgeschlagen. Das zweistufige Duell mit Stationen in Magdeburg und Schwerin war als „Hin- und Rückspiel“ vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gedacht. Die BSW-Ko-Vorsitzenden Fabio de Masi und Amira Mohamed Ali sowie Generalsekretär Oliver Ruhnert argumentierten, dass die Veranstaltungen die politische Debatte „zurück ins Zentrum der Gesellschaft“ holen würden und etablierte TV-Formate umgehen sollten.

Eine kontroverse Debatte auf einem großen Marktplatz im Osten der Republik zwischen den bekanntesten Gesichtern zweier Parteien, die vom Mainstream aus unterschiedlichen Gründen bekämpft werden.

— Brief der BSW-Führung

Die Ablehnung

Am 1. Juli lehnte AfD-Ko-Vorsitzende Alice Weidel über ihren Sprecher Daniel Tapp ab. Die AfD stehe „selbstverständlich für Dialog und demokratischen Austausch“ und sehe gemeinsame Positionen zur Ukraine, aber „letztlich ist jede Partei für ihren eigenen Wahlkampf verantwortlich“. Die Stellungnahme knüpfte jedes Gespräch an einen BSW-Erfolg an der Wahlurne: „Wenn sie das schafft, ist die AfD selbstverständlich für Gespräche bereit.“ BSW-Vertreter werteten die Absage als Ausdruck von Angst. De Masi sagte dem Spiegel: „Frau Weidel kneift und hat Angst, ein Duell mit Sahra Wagenknecht zu verlieren“, während Ruhnert den Schritt als „ungeschickt“ bezeichnete und bedauerte, dass „sicher viele Wähler im Osten an einem solchen Duell interessiert gewesen wären“.

Frau Weidel kneift und hat Angst, ein Duell mit Sahra Wagenknecht zu verlieren.

— Fabio de Masi

Dass Alice Weidel kneift, ist ungeschickt. Viele Wähler im Osten hätten sich sicher für so ein Duell interessiert.

— Oliver Ruhnert

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Das größere AfD-Bild

In Mecklenburg-Vorpommern wies AfD-Landesko-Sprecher und Spitzenkandidat Leif-Erik Holm den Brief als „vergifteten Brief“ und reines politisches Marketing zurück. „Warum sollten wir das tun?“, fragte er und wies darauf hin, dass das BSW eine Unterstützung einer AfD-geführten Regierung bereits ausgeschlossen habe. BSW-Landeschef Peter Schabbel unterstrich diese Linie: „Es wird weder eine Koalition mit der AfD geben, noch wird das BSW einen AfD-Ministerpräsidenten wählen. Diese Position ist klar und unverändert.“ Zugleich kritisierte der Bundes-BSW-Brief die sogenannte „Brandmauer“, die eine Zusammenarbeit anderer Parteien mit der AfD verhindert, und betonte: „Wir entscheiden immer nach Sachlage und nicht danach, wer Anträge in die Parlamente einbringt.“

Das BSW hat Angst vor der Fünf-Prozent-Hürde und muss sich nun mit einem vergifteten Brief ins Gespräch bringen.

— Leif-Erik Holm

Es wird weder eine Koalition mit der AfD geben, noch wird das BSW einen AfD-Ministerpräsidenten wählen.

— Peter Schabbel

Die Landtagswahlen

Zwei Wahlen stehen im September an: Sachsen-Anhalt am 6. und Mecklenburg-Vorpommern am 20. Umfragen sehen das BSW bei 4 % in Sachsen-Anhalt und 6 % in Mecklenburg- Vorpommern kann die Partei nur dann in einen Landtag einziehen, wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde in mindestens einem Bundesland überspringt Die AfD liegt in beiden Regionen bei den Wählerpräferenzen vorne könnte jeder BSW-Erfolg die Arithmetik der Koalitionsbildung verändern SRF-Auslandsressortleiter Stefan Reinhart merkte an: sollte das BSW der AfD zur Macht verhelfen wäre das ein ziemlicher Umbruchinder Parteienlandschaft.ein chart c1/>

Wenn das BSW der AfD zur Macht verhilft, wäre das ein ziemlicher Umbruch in der Parteienlandschaft.

— Stefan Reinhart

Überschneidungen und Risiken

BSW und AfD treffen sich in mehreren außenpolitischen Positionen: Beide sind EU-skeptisch, Putin-freundlich, lehnen die NATO ab und fordern eine Begrenzung der Zuwanderung, wobei der Ansatz des BSW weniger radikal ist. Reinhart sieht ein strategisches Glücksspiel für Wagenknecht, die versucht, sich vom Scheitern ihrer Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl 2024 zu erholen. „Sie will zurück ins Spiel“, sagte er. Der Vorstoß könnte ihre linke Basis verprellen, von der viele jede Verstrickung mit der extremen Rechten ablehnen. Sollte das BSW letztlich einen AfD-Ministerpräsidenten ermöglichen, warnte Reinhart, würde Wagenknecht zum „Steigbügelhalter“ der rechtsextremen Partei werden.

BSW-Umfragewerte und die Fünf-Prozent-Hürde · %
Sachsen-Anhalt
4
Mecklenburg-Vorpommern
6
5 % Hürde
5
Sachsen-Anhalt
4 %
Mecklenburg-Vorpommern
6 %
5 % Hürde
5 %
Schlagabtausch vor den Landtagswahlen im September 2026
  1. 26. Juni 2026BSW-Führung sendet Brief mit Vorschlag für Debatten zwischen Wagenknecht und Weidel.
  2. 1. Juli 2026Alice Weidel lehnt den Vorschlag ab, signalisiert aber Offenheit, wenn das BSW die 5 %-Hürde überspringt.
  3. 6. Sept. 2026Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
  4. 20. Sept. 2026Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.
Magdeburg · Schwerin
Sahra WagenknechtAlice WeidelFabio de MasiAmira Mohamed AliOliver RuhnertDaniel TappLeif-Erik HolmPeter SchabbelStefan Reinhart
MagdeburgSchwerinNetherlands

8 Quellen

  • "Bündnis Sahra Wagenknecht" umwirbt AfD-Co-Chefin Weidel
    SRF News·vor 2 Std.
  • Germany, AfD rejects proposal for joint election events with Bsw
    Adnkronos·vor 16 Std.
  • BSW will Bühne mit AfD: Wagenknecht bittet Weidel um Duell - und blitzt ab
    RP Online·vor 17 Std.
  • "Jede Partei für Wahlkampf selbst verantwortlich": Weidel gibt BSW Korb für Duelle mit Wagenknecht vor Ost-Landtagswahlen
    Der Tagesspiegel·vor 17 Std.
  • Weidel gibt BSW Korb für gemeinsame Wahlkampfauftritte
    DIE WELT·vor 18 Std.
  • Weidel gibt BSW Korb für gemeinsame Wahlkampfauftritte
    Süddeutsche Zeitung·vor 18 Std.
  • AfD-Chefin Weidel weist BSW‑Vorstoß zurück - aber zeigt sich offen für Gespräche
    DIE WELT·vor 18 Std.
  • Wahlkampf: AfD-Mann Holm nennt BSW-Schreiben "vergifteten Brief"
    ZEIT ONLINE·vor 19 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Makroökonomie·vor 36 m

Fed-Chef Warsh verspricht Unabhängigkeit, Inflationsbekämpfung und Datenreformen auf dem Sintra-Forum

Federal-Reserve-Chef Kevin Warsh nutzte seine erste internationale Rede, um das Inflationsziel von 2 % zu bekräftigen, politischen Druck zurückzuweisen und Pläne zur Überholung der Daten- und Entscheidungsprozesse der Fed darzulegen.

© Financial Times News
Artikel lesen
Konflikte·vor 2 Std.

Russische Raketen und Drohnen treffen Kiew: Mindestens acht Tote, über 30 Verletzte

Ein groß angelegter russischer Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew in der Nacht hat mindestens acht Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Wohngebäude und ein Hotel gerieten in Brand, die Bewohner suchten Schutz in U-Bahn-Stationen.

© SWI swissinfo.ch
Artikel lesen
Wirtschaft·Seit 1. Juli·Akt. vor 13 Std.

Sony stellt Produktion von PlayStation-Discs bis Januar 2028 ein – vollständiger Umstieg auf digitale Spiele

Sony gab am Mittwoch bekannt, dass es ab Januar 2028 die Produktion physischer Discs für neue PlayStation-Spiele einstellen wird. Als Grund nannte das Unternehmen den entscheidenden Wandel der Verbraucherpräferenz hin zu digitalen Downloads, die inzwischen rund 80 % des Softwareverkaufs ausmachen.

© TheJournal.ie
Artikel lesen