Wahlen · Neumünster
Schleswig-Holsteins FDP wählt Christopher Vogt zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027, Ziel zweistelliges Ergebnis
Mit 186 von 200 Delegiertenstimmen haben die Freien Demokraten in Schleswig-Holstein ihren Landesvorsitzenden Christopher Vogt zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im April 2027 gewählt und fordern ein bundesweites Comeback nach jüngsten Niederlagen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, ZEIT ONLINE und Norddeutscher Rundfunk. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Christopher Vogt wurde mit 186 von 200 Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten gewählt; es gab keinen Gegenkandidaten.
Die Partei will ihr Ergebnis von 6,4 Prozent aus dem Jahr 2022 verbessern und in den zweistelligen Bereich vordringen.
Die Entscheidung von Wolfgang Kubicki, zu Ostern für den FDP-Bundesvorsitz zu kandidieren, habe den Landesverband wiederbelebt, so Funktionäre.
Heiner Garg, Annabell Krämer und Anne Riecke belegen die nächsten drei Plätze auf der Landesliste; ab Platz fünf werden umkämpfte Rennen erwartet.

Klares Mandat für Vogt
Auf einem Parteitag in Neumünster sicherte sich der 42-jährige Christopher Vogt 93 Prozent der Delegiertenstimmen (186 von 200) und wird somit Spitzenkandidat der FDP Schleswig-Holstein. Vogt, seit 2009 Mitglied des Landtags, führt seit 2017 die FDP-Fraktion im Landtag und wurde 2024 zum Landesvorsitzenden gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.
„Wir wollen nicht nur mit einem starken Ergebnis in den Landtag einziehen, wir wollen, wenn es passt, wieder Regierungsverantwortung übernehmen.“
Vogt verwies auf die Entscheidung von Wolfgang Kubicki, zu Ostern für den Bundesvorsitz zu kandidieren, als Stimmungsaufheller.
„Die FDP lebt, sie ist außerordentlich lebendig.“
Wahlziele und Regierungsambitionen
Die Partei möchte sich deutlich verbessern gegenüber den 6,4 Prozent bei der Landtagswahl 2022, als sie zuletzt die Fünf-Prozent-Hürde übersprang.
„Das wollen wir verbessern. Wir wollen wieder in Richtung zweistelliger Bereich kommen.“
Listenaufstellung und Wahlkampfausblick
Die Landesliste wurde auf dem Neumünsteraner Treffen festgelegt, lange vor dem Wahltermin am 18. April 2027. Der frühere Gesundheitsminister Heiner Garg wurde auf Platz zwei gesetzt, gefolgt von der stellvertretenden Landtagspräsidentin Annabell Krämer und der Abgeordneten Anne Riecke. Ab Platz fünf werden umstrittene Kandidaturen erwartet.
Vogt nannte Bildung, Wirtschaftspolitik und die Gesundheitsversorgung als zentrale Wahlkampfthemen. Liberale Kernthemen wie der Schutz von Bürgerrechten blieben zentral, fügte er hinzu. Die FDP geht in den Wahlkampf mit dem Ziel, eine Reihe von Rückschlägen in ganz Deutschland umzukehren, und sieht den Landtagswahlkampf als Startrampe für eine breitere Parteierholung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Christopher Vogt
- FDP-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027
- Wolfgang Kubicki
- neugewählter FDP-Bundesvorsitzender, dem eine belebende Wirkung auf die Parteimoral zugeschrieben wird
- Heiner Garg
- ehemaliger Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, auf Platz zwei der Landesliste
- Annabell Krämer
- stellvertretende Landtagspräsidentin, auf Platz drei der Landesliste
- Anne Riecke
- amtierende Landtagsabgeordnete, auf Platz vier der Landesliste
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