Fußball · Abidjan, Philadelphia und Toronto
Elfenbeinküste muss bei WM ohne Heimfans auskommen, nachdem USA alle Fanvisa verweigern
Die Elfenbeinküste wird ihre WM-Spiele 2026 ohne mitreisende Fans aus dem Land bestreiten müssen, nachdem die Vereinigten Staaten die Ausstellung von Visa verweigert haben, sodass das Team nur auf Diaspora-Fans zählen kann.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Le Figaro.fr, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kein ivorischer Fan konnte ein US-Visum für die WM erhalten, ein Novum in der Turniergeschichte des Landes.
Julien Kouadio Adonis sagte, die USA hätten ihnen mitgeteilt, sie „wollten unsere Fans nicht sehen“ und nannte es zutiefst verletzend.
Schätzungsweise 1.000 bereits in den USA lebende ivorische Fans werden die einzige Fanpräsenz stellen, weit weniger als geplant.
Die Visaverweigerungen sind Teil einer breiteren Einwanderungswelle, die auch den somalischen Schiedsrichter Omar Artan betraf.
- 15.06.gegen Ecuador, Philadelphia, USA
- 20.06.gegen Deutschland, Toronto, Kanada
- 25.06.gegen Curaçao, Philadelphia, USA
Visaverweigerung blockiert Heimfans
Die Elfenbeinküste wird bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 erstmals in ihrer Turniergeschichte ohne Fans aus dem Land antreten. Die Vereinigten Staaten lehnten alle Visaanträge ivorischer Fans ab, sodass das Team nur von einer Handvoll Offizieller begleitet wird. Das Nationale Komitee der Elefanten-Fans (CNSE), die offizielle Organisation, die Fanreisen organisiert, hatte zuvor Dutzende Fans zu drei Weltmeisterschaften und mehreren Afrika-Cups geschickt. Dieses Mal erhielten nur wenige CNSE-Funktionäre eine Einreiseerlaubnis. Das Komitee hatte gehofft, rund 500 Fans entsenden zu können, wie es im März hieß.
„Es tut uns sehr weh“
Julien Kouadio Adonis, der Präsident des CNSE, sagte der AFP, die USA hätten ihnen ausdrücklich mitgeteilt, „dass sie unsere Fans nicht sehen wollten“. Er sprach von tiefer Enttäuschung und sagte, die Entscheidung habe den eigentlichen Zweck der Fans vereitelt.
„Diese Situation tut uns sehr weh, weil sie uns daran hindert, unsere souveräne Pflicht zu erfüllen, nämlich unser Team zu unterstützen. Wir hätten unsere Kultur, unser Können auf den Rängen präsentieren können.“
Er fügte hinzu, dass selbst die kleine offizielle Delegation auf Hindernisse gestoßen sei, und stellte fest: „Für diese Delegation war es überhaupt nicht einfach, die Visa zu bekommen. Wir mussten diskutieren, verhandeln, um uns Gehör zu verschaffen.“
Abhängigkeit von der Diaspora
Das Fehlen von Heimfans verlagert die Last auf die ivorische Diaspora in den Vereinigten Staaten. Das CNSE schätzt, dass über 1.000 bereits im Land lebende Fans die Spiele besuchen werden. Die wenigen Funktionäre, die Visa erhielten, werden diese Fans koordinieren, aber die geplanten kulturellen Darbietungen und die organisierte Unterstützung aus der Elfenbeinküste werden fehlen.
Breitere Einwanderungswelle
Die Visaverweigerungen sind Teil eines umfassenderen Musters unter den strengen Einwanderungspolitiken von Präsident Donald Trump. Das gleiche Klima betraf auch andere WM-Teilnehmer: Der somalische Schiedsrichter Omar Artan wurde trotz gültigem Visum die Einreise verweigert. Die Politik wirft einen Schatten auf das Turnier, das von den USA, Kanada und Mexiko gemeinsam ausgerichtet wird.
Spielplan
Die Elfenbeinküste ist in Gruppe E und bestreitet zwei ihrer drei Gruppenspiele in den Vereinigten Staaten.
Das Team trifft am 15. Juni in Philadelphia auf Ecuador, am 20. Juni in Toronto auf Deutschland und am 25. Juni erneut in Philadelphia auf Curaçao. Ohne organisierte Anreise aus der Heimat wird die ivorische Mannschaft nur mit der Unterstützung lokaler Fans auflaufen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20minutesLa Côte d'Ivoire privée de ses supporteurs pour des questions de visa
- Le Figaro.frCoupe du monde 2026 : "Cette situation fait très mal", faute de visas accordés, il n'y aura pas de supporters ivoiriens au Mondial
- RTBFCoupe du monde 2026 : Faute de visa, la Côte d'Ivoire jouera le Mondial sans ses supporters locaux - RTBF Actus
- La Libre.beCe pays jouera sans ses supporters au Mondial : "L'État américain ne veut pas voir des supporters de certains pays sur son sol"
- Julien Kouadio Adonis
- Präsident des Nationalen Komitees der Elefanten-Fans (CNSE)
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen strenge Einwanderungspolitik für die Visaverweigerungen verantwortlich gemacht wird
- Omar Artan
- Somalischer Fußballschiedsrichter, dem trotz gültigem Visum die Einreise in die USA verweigert wurde
- Orte
- Abidjan, Philadelphia, Toronto
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